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Völlig richtig oder absolut daneben? Diese Mutter stellt ihren mobbenden Sohn öffentlich bloß

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 7. März 2016

Sowas gibt es nicht alle Tage ...

Als Terri Day Evans erfährt, dass ihr 12-jähriger Sohn eine Mitschülerin willendlich gemobbt hat, ist sie außer sich vor Wut. Um ihrem Sohn eine Lektion zu erteilen, tut sie etwas, was die Facebook-Gemeinde bisweilen spaltet: Sie wendet sich in einem öffentlichen Post an ihren Sohn und markiert ihn darin.

Ich bin wirklich angewidert davon, dass mein 12-jähriger Sohn gezielt auf die Füße einer neue Schülerin getreten ist und das mit so viel Kraft und Gewalt, dass ihre neuen Schuhe kaputt gegangen sind (der Absatz brach ab).

Ich sag dir was, Jacob, wenn du ihr oder jemand anderem auch nur ansatzweise in einer mobbenden Art entgegen atmest, werde ich dich persönlich an deren Eltern übergeben, die dir eine so erniedrigende und lästige Strafe erteilen, wie es ihnen gefällt. Sag deinem Geburtstagsgeld auf Wiedersehen, denn du wirst diesem Mädchen neue Schuhe und einen Strauß Blumen kaufen! #ichwerdekeinenmobberinmeinemhaushaben

Update: Um ein paar Fragen zu beantworten: Ja, mein Sohn kann das hier sehen, er war markiert, bevor der Post viral ging (wovon ich absolut nicht ausgegangen bin), damit seine Freunde sehen können, dass seine Taten auch Konsequenzen haben. Er ist nicht groß, schlau, hart oder lustig - er ist ein 12-jähriger Junge, der von seiner Mutter zur Verantwortung gezogen wird.

Mir ist es egal, wer nicht mit meinem Erziehungsstil zurecht kommt. Mein Sohn hat ein Mädchen bloßgestellt und erniedrigt, und egal welche Gründe er dafür hatte (die da wären, dass er nicht erwartet hat, dass die Schuhe kaputt gehen), dieses kleine Mädchen hat geweint. Und nur, damit es alle verstehen: Dieses Mädchen hat vielleicht die Schule gewechselt, weil sie in ihrer alten Schule gemobbt wurde... und nun stellt euch mal vor, wie viel schlimmer die Tat meines Sohnes sie hat fühlen lassen.

Also, meine so genannte Online-Schelte ist ganz offen gesagt nichts im Vergleich zu der Demütigung, die das kleine Mädchen ertragen musste, als sie mit kaputten Schuhen und roten geweinten Augen herumlaufen musste.

P.S. Natürlich habe ich mich mit meinem Sohn zusammengesetzt und darüber gesprochen. Ich habe ihn nicht einfach nur in einem Post markiert und ihn den lesen lassen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dies ein einmaliges Ereignis war und nicht wieder vorkommen wird.

Was sagt ihr zu Terris ungewöhnlichem Vorgehen? Glaubt ihr, dass es in Ordnung war, ihren Sohn so öffentlich bloßzustellen? Wie hättet ihr reagiert?

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von Anne Walkowiak