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Was dieser Junge für einen kleinen, kranken Jungen im Rollstuhl tut, ist wirklich bewegend

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 18. August 2015

Normalerweise reagieren Menschen zurückhaltend und ängstlich auf den kleinen Kaden. Bis die Familie diesen unbekannten Junge trifft. Mit Hilfe eines Facebook-Aufrufs will sich Kadens Mutter nun bedanken!

Katie Myers Sohn leidet an spinaler Muskelatrophie. Das bedeutet, die Muskeln des 18 Monate alten Kaden bilden sich zurück und seine motorischen Fähigkeiten bauen ab. Deshalb ist der kleine Junge bereits auf einen Rollstuhl angewiesen. Seit Mutter Katie sich erinnern kann, reagierten Menschen immer skeptisch auf den kleinen Kaden. Bis auf einen Jungen, den die Familie bei einem Ausflug in einem Museum getroffen und der alle drei Myers tief gerührt zurückgelassen hat.

​In der Regel, so berichtet Mutter Katie in einem Interview mit TODAY.com, sind die Menschen verwundert, dass ein so kleiner Junge im Rollstuhl sitzt. Sie stellen unangenehme, zum Teil gemeine Fragen und sind dem Jungen gegenüber sehr verhalten. Dabei ist Kaden ein ganz normaler kleiner Junge, der neugierig, aufgeweckt und wissbegierig ist. Die Zurückhaltung und Abneigung mancher Menschen kann er nicht verstehen.

​Doch ein anderes Kind, das einfach nur den kleinen Kaden und nicht seinen Rollstuhl oder seine Behinderung gesehen hat, macht Familie Myer Hoffnung. Bei einem Ausflug in das 'South Florida Science Center' spielten der Einjährige und der unbekannte Junge einfach miteinander. Ein wirklich rührender und sehr emotionaler Moment für Katie, die auch prompt ihre Kamera zückte. "Ich bin es nicht gewohnt, dass jemand Kaden einfach so sieht, wie er ist und ihn nicht auf seine Behinderung reduziert."

​Besonders überraschend für die Mutter: Aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen hatte Kaden immer Probleme, seine Hände über den Kopf zu halten, vermeidet dies normalerweise. Doch im Spiel mit dem anderen Jungen machte er das einfach, ohne ersichtliche Schwierigkeiten.

​Als die Familie am Abend wieder nach Hause kommt, entscheidet Katie, das rührende Bild der zwei ganz normal spielenden Kinder auf Kadens Facebook-Seite zu posten. Sie möchte dem Jungen, der ihren Sohn so einfach und normal behandelt hat, Danke sagen. Über Nacht antworten der Mutter tausende Menschen, teilen und kommentieren ihren Beitrag.

​Bisher konnte der gutherzige Junge aus dem Museum nicht gefunden werden, aber wir sind uns sicher, dass ihn das Dankeschön erreichen wird. Wir hoffen, dass Kaden in Zukunft öfter auf solche Menschen treffen wird und dass die Zukunft noch viele schöne Momente für ihn bereit hält!

von Anne Walkowiak

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