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Unfassbar: Kurz nach der Geburt verliert diese Mutter ihre Arme und Beine

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 16. Oktober 2017

Die Ärzte nehmen die Symptome der frischgebackenen Mutter nicht ernst und reagieren erst, als es schon zu spät ist.

Es war das größte Glück, als Lindsey Hubley und ihr Verlobter Mike Sampson im März Eltern eines kleinen Sohnes wurden. Doch nur wenige Tage später wendete sich das Blatt: Lindsey wurde mit schweren Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert und das Leben der kleinen Familie änderte sich für immer.

Bereits kurz nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bekam die frischgebackene Mutter schwere Unterleibsschmerzen und musste wieder in die Klinik im kanadischen Halifax gebracht werden. Dort aber wurden Lindseys Leiden nicht ernst genommen, wie 'CTV News' berichtet. Die Ärzte sagten, sie leide lediglich unter Verstopfung, und schickten sie wieder nachhause.

Die Diagnose ist ein Schock

Als Lindseys Beschwerden nicht aufhörten, fuhr ihr Verlobter sie erneut ins Krankenhaus. Es stellte sich heraus, dass die 33-Jährige tatsächlich unter einer nekrotisierenden Fasziitis litt - einer schweren Infektion, bei der Haut und Muskeln absterben. Diese "fleischfressenden Bakterien" waren vermutlich durch Überbleibsel der Plazenta nach der Geburt oder einer Verletzung der Vagina entstanden.

Die schwere Infektion droht der jungen Mutter das Leben zu nehmen und die Ärzte haben keine andere Wahl, als Lindsey ihre Arme und Beine zu amputieren. Insgesamt wird die Kanadierin 14 Mal operiert und steht zwischendurch kurz vor dem Organversagen.

Das Leben der kleinen Familie steht Kopf

Noch immer liegt Lindsey im Krankenhaus und wartet aktuell auf eine Nierentransplantation. Sie kann seit mittlerweile über 7 Monaten nicht mit ihrem kleinen Sohn Myles zuhause sein. Ihr Partner Mike kann nicht arbeiten, da er sich um Myles kümmern muss. "Unser Leben wurde auf Eis gelegt", so Papa Mike.

Vater und Sohn besuchen Lindsey fast jeden Tag im Krankenhaus. "Keine Mutter sollte jeden Abend mit ansehen müssen, wie ihr Verlobter und ihr Sohn zur Tür rausgehen - und das über 200 Tage lang", erklärt Mike. Doch trotz allem bleibt Lindsey positiv und ist laut ihrem Verlobten einfach nur "glücklich, überlebt zu haben."

Aktuell herrscht ein Rechtsstreit zwischen der Familie und dem Krankenhaus in Halifax, da Mike und Lindsey die Klinik verklagen wollen. Laut Informationen von 'CTV' sind die beiden der Meinung, die schweren Folgen hätten verhindert werden können, wenn die Mutter richtig behandelt und diagnostiziert worden wäre.

Lindseys Schwägerin sammelt über eine Fundraising-Seite Spenden für die Familie, um für die Pflege der Mutter und die vielen Krankenhauskosten aufzukommen.

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von Maike Schwinum

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