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10 Phasen, die man jede Nacht durchmacht, wenn der Partner schnarcht

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 6. Oktober 2015

Gute Nacht - von wegen! Wer sich allabendlich neben einen Schnarcher bettet, der weiß, dass die Nacht alles andere als gut wird.

Es soll ja Menschen geben, die empfinden das Schnarchen des Partners als beruhigend. So ein kleines Hintergrundrauschen, das ihnen dabei hilft, ins Land der Träume zu entschwinden. Und dann gibt es Menschen wie mich. Ich hasse das Schnarchen meines Partners. Denn wenn man jede Nacht aus den Träumen gerissen wird, weil der Mensch auf dem Kissen neben einem gefühlt einen halben Urwald abholzt, dann erreicht man schnell die Grenzen seiner geistigen Gesundheit.

Doch bevor es soweit ist, durchlebt der Nichtschnarcher ein paar typische Phasen, die es nun zu analysieren gilt.

1. Die Angst vor dem Zubettgehen

Eigentlich bin ich am Abend hundemüde. Arbeit, Kinder, Haushalt - das schafft mich. Trotzdem versuche ich das Zubettgehen herauszuzögern. Ein bisschen wie ein kleines Kind. Hilft am Ende aber alles nichts. Ich lege mich hin, mein Mann legt sich neben mich. Das Unvermeidliche rückt näher.

2. Der Stress beim Einschlafen

Jetzt heißt es schnell einschlafen, bevor er es tut. Atemübungen, Schafe zählen, entspannen. JETZT ENTSPANN DICH, sage ich mir. Hilft alles nichts. Es dauert laaaange...

3. Das erste Erwachen

Ich scheine tatsächlich eingeschlafen zu sein, denn mitten in der Nacht werde ich wach. Es grunzt neben mir. Grrrr...

4. Erneuter Stress ums Einschlafen

...also noch mal Schafe zählen. War ich jetzt bei 39 oder 49? Ach was soll's, ich fange noch mal an... 1, 2, 3,...

5. Das böse Erwachen

Ich bin tatsächlich wieder eingeschlafen. Wow. Doch die Freude darüber wehrt kurz, denn ich wurde schon wieder geweckt. Mittlerweile zeigt der Wecker 3:36 Uhr. Hmm, fetzt! Immerhin liegen schon 4 Stunden Schlaf hinter mir und ich wurde erst einmal geweckt. Moment, das jetzt ist das zweite Mal. Na gut, fetzt nicht so sehr. Und diesmal schnarcht es unfassbar laut neben mir. Aber ich schaffe das!

6. Mut/Hoffnung

Wenn ich vorhin wieder einschlafen konnte, dann kann ich das jetzt auch. Einfach auf sein Schnarchen einatmen. Mist, er ist so laut. So unfassbar laut. Kissen aufs Ohr - guter Plan. Puhh, jetzt wird's heiß! Also wieder auf die Atmung konzentrieren...

7. Verzweiflung

Ich werde nie wieder schlafen können. Nicht bei diesem Geräuschpegel. Meine Augenringe werden überdimensional, wenn das so weiter geht. Ich schaffe das nicht. Menschen müssen doch schlafen. Schlafentzug ist eine Foltermethode. Ich will doch einfach nur schlafen.

8. Manipulation der Schlafposition

Ich schubse meinen Mann einfach mal an. Nichts passiert! Gar nichts. Unfassbar! Also schiebe ich ihn auf die Seite. Puhh, Ruhe, jetzt schnell... zu spät. Er schnarcht schon wieder. Wie ist das möglich? Er liegt doch auf der Seite!

9. Frustration

Soll ich ihn noch mal schubsen. Aber dann wird er wach. Hmm, bin ich ja aber auch, wegen ihm. Also einmal versuche ich's noch. Mist. Mist, mist, mist, mist. Alles mist. Ich gehe. Oder soll ich ihn wecken? Schließlich ist er der Unruhestifter. Ach man.

10. Kapitulation

Ich gehe. Es hilft alles nichts. Mittlerweile zeigt die Uhr 4:25 Uhr. So unbequem ist die Couch ja gar nicht. Sage ich meinem Mann morgen auch mal...

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von Anne Walkowiak