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Dieses entspannte Bild ist unglaublich traurig: Rudys Geschichte rührt uns zu Tränen

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 10. März 2015
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Pitbull Rudy hat ein hartes Leben hinter sich. Umso mehr gönnen wir ihm dieses entspannte Bad.

Habt ihr schon mal einen so entspannen Hund in der Wanne gesehen? Pitbull Rudy hat die Augen geschlossen, einen friedlichen Gesichtsausdruck und dümpelt in seinem warmen Bad ganz genüsslich vor sich hin. Vorher wird er sogar liebevoll mit Leckerchen gefüttert.

​Doch dieses Hunde-Spa hat keineswegs nur Wellness-Gründe, sondern medizinische. Das Einweichen in der Wanne hilft Rudys mitgenommener Haut beim Heilen und lindert seinen Schmerz. Denn der Rüde hat ein ganz schön schweres Schicksal hinter sich.

​Wie Courtney Bellew, Leiterin der amerikanischen Organisation Special Needs Animal Rescue Rehabilitation (S.N.A.R.R.), berichtet, war Rudy im November 2014 in einem Plastikeimer ausgesetzt in New York gefunden worden. Der junge Hund war unterernährt, schmutzig, hatte kaum Haare und ein gebrochenes Bein. Sein ganzer Körper war übersät von schlimmen Wunden, von denen die Retter glauben, sie stammen davon, dass er mit Säure übergossen wurde.

Auch Rudys Verhalten machte deutlich, dass er Schlimmes durchlebt haben musste. "Er duckte ängstlich seinen Kopf, jedes Mal, wenn ich versuchte, ihn anzufassen", erzählt Bellew. "Aber er war so dankbar dafür, dass jemand da war und sich um ihn kümmerte. Es hat mir wirklich das Herz gebrochen."

​Niemand konnte mit Sicherheit sagen, ob der Pitbull überleben würde. Doch bereits nach einigen Wochen in seiner Adoptivfamilie ging es Rudy seelisch, wie auch körperlich, deutlich besser. Er freundete sich sogar mit dem Lämmchen in seinem neuen Zuhause an.

Rudy ist noch immer auf dem Weg der Besserung. Er wird eine weitere Operation für sein gebrochenes Bein haben müssen und auch seine anderen Verletzungen müssen noch ganz gesund gepflegt werden. Doch die genüsslichen Bäder, die Rudy nimmt, helfen dabei ungemein. Dabei schwimmt der Hund nämlich in heilenden Kräutern und Salzen, die seine Haut beruhigen. "Rudy liebt seine Badezeit", so Bellew. "Ebenso die Aufmerksamkeit, die ihm dabei geschenkt wird. Er liebt es einfach, verwöhnt und umsorgt zu werden."

"Rudys Augen sind immer voll von Liebe und Hoffnung. Er ergreift dein Herz einfach, sobald du ihn anschaust", sagt Bellew. Ihre Organisation S.N.A.R.R. kümmert sich um alleingelassene Hunde, die in schlechtem Zustand aufgefunden werden, und päppelt sie wieder auf. Das Motto der Organisation ist: "Wir geben den Hoffnungslosen Hoffnung." Und in Rudys Fall könnte dieses Motto kaum passender sein.

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