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Sind nur stillende Mütter gute Mütter? So grandios wehrt sich eine Mama gegen fiese Mobber im Internet

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 24. September 2015

Als das kanadische Model Coco Rocha öffentlich preisgibt, ihre sechs Monate alte Tochter nicht zu stillen, sondern sie stattdessen mit dem Fläschchen zu füttern, wettern viele User gegen die Mutter. Doch ihre Reaktion ist grandios.

In den letzten Monaten haben wir immer wieder erfolgreiche Models und Schauspielerinnen gesehen, wie sie so ganz nebenbei, zwischen Fotoshooting und neuem Make-up, ihre Kinder stillen. Alles ganz normal, alles ganz natürlich, keine Frage. Himmelhoch jauchzend sprachen sich die VIP-Damen dann für das Stillen aus, wollten für mehr Bewusstsein dazu anregen und alle Welt wissen lassen, was für 'Supermoms' sie eigentlich sind. Okay, sicherlich sind sie es auch - aber die rege Anerkennung und Zustimmung, die diese Promi-Still-Mütter bekommen haben, könnte man ja generell auf alle Mütter projizieren, die Job und Familie erfolgreich meistern.

Auf alle? Nicht ganz, wie das kanadische Model Coco Rocha kürzlich am eigenen Leib erfahren musste. Denn als sie öffentlich preisgab, ihre sechs Monate alte Tochter nicht mehr zu stillen und sie stattdessen mit Babymilch zu füttern, bekam sie schnell einen wahrhaftigen Shitstorm auf Twitter zu spüren. Was war genau passiert?

​Coco und ihre Familie machen gerade Urlaub. Vor Ankunft in ihrem Hotel nutzt das Model den Online-Lieferservice 'GoButler', um neue Babynahrung zu kaufen. Weil sie so begeistert ist von der Geschwindigkeit, mit der ihr und ihrer Familie die Lieferung gebracht wird, postet sie ein Bild ihrer 'GoButler'-Bestellung bei Twitter. Nicht ahnend, was sie damit lostreten würde.

Es gibt nämlich nicht nur jene, die sich darüber aufregten, dass Coco einen Lieferservice in Anspruch nimmt, um sich etwas bringen zu lassen - einfach so, in ihrem Urlaub! - sondern auch solche User, die sich schnell auf die Tatsache stürzen, dass die Kanadierin ihr Kind mit Babynahrung füttert, anstelle von Muttermilch.

Das will Coco nicht auf sich sitzen lassen und zwitschert schnell einen weiteren Kommentar​​:

Ich bekomme eine ganze Menge ungefragte Ratschläge nach meinem letzten Post. Nicht, dass das irgendjemanden etwas angehen würde - Ich habe es geliebt, Loni für die ersten fünf Monate ihres Lebens zu stillen, doch dann blieb meine Milch irgendwann aus. Das passiert jeder Mutter zu irgendeiner Zeit. Sie trinkt nun schon seit ein paar Wochen die Ersatzmilch und scheint damit ziemlich gut zurechtzukommen. In den letzten 2 Wochen hat sie wieder 2 Pfund zugenommen, ist ein paar Zentimeter gewachsen und liegt im 90-prozentigen Durchschnitt ihrer Altersgruppe. Jeder, der einen negativen Kommentar dazu abgeben will, wie ich mein Kind aufziehe, wird geblockt. Das ist keine Demokratie, wo jeder sagen kann, was er will.

​Dem müssen und wollen wir eigentlich nichts weiter hinzufügen. Denn jede Mutter, die ihr Kind liebt und sich um ihr Kind sorgt, ist eine gute Mutter - Muttermilch hin oder her.

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von Anne Walkowiak

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