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Nachdem ihre Schulleiterin an Krebs erkrankt, tut diese Abschlussklasse etwas Unglaubliches

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 28. Mai 2015

Nicht nur ihre Schulleiterin ist sichtlich gerührt von der Herzlichkeit der Schüler ...

Mit gerade mal 17 oder 18 Jahren hat man viel im Kopf, aber selten sind es die Probleme anderer Menschen. Die Schüler des Abschlussjahrgangs der Junior-Senior High School im US-Bundesstaat New Hampshire beweisen, dass es aber doch jene gibt, die sich selbstlos um Probleme anderer kümmern. Denn als ihre Schulleiterin an einer sehr seltenen und aggressiven Form von Krebs erkrankt, entscheiden sich die Schüler dazu, ihr zu helfen und dafür auf ihren eigenen Spaß zu verzichten.

Insgesamt sammeln die Schüler in den letzten vier Jahren 8.000 US-Dollar (umgerechnet ca. 7.300 Euro), die sie eigentlich für ihre wohlverdiente Abschlussfahrt ausgeben wollen. Als ihre beliebte Schulleiterin Courtney Vashaw ihnen aber eine Woche zuvor erzählt, dass sie an Krebs erkrankt ist, zögern die Schüler nicht lange. Mit einer geheime Wahl stimmen sie ab, ob sie das gesammelte Geld der Direktorin für ihre Krebsbehandlungen spenden wollen. Einstimmig fällt die Entscheidung: Ja!

Schaut euch im Video den bewegenden Moment an, in dem die Schüler ihre Schulleiterin überraschen:

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Schulleiterin Courtney Vashaw ist zwar sichtlich gerührt von der Geste, kann die Spende ihrer Schüler aber trotzdem nur schweren Herzens annehmen. "Es fällt mir wirklich schwer, Hilfe anzunehmen und ich weiß wirklich nicht, was ich euch sagen soll", so die Direktorin.

Doch sagen musste sie nichts. Ihre Schüler hatten verstanden und umgesetzt, was Courtney und ihre Kollegen ihnen in den letzten Jahren beigebracht hatten: Sich um andere zu kümmern, für andere da zu sein kann oft viel befriedigender sein, als der eigene Vorteil. "Sie ist einfach aufopfernd und selbstlos und wir wollten jetzt auch selbstlos sein", so einer der Schüler, Ian Baker.

​"Sie sind einfach eine außergewöhnliche, lustige und einmalige Gruppe von Menschen", so Courtney Vashaw. Und dem können wir uns nur anschließen. Wir hoffen, dass die Schulleiterin ihren schweren Kampf für sich entscheiden kann und wünschen diesen besonderen Schülern alles Gute für die Zukunft.

von Anne Walkowiak