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Unsere Körper sind nicht alle gleich! Diese werdende Mutter hat eine wichtige Botschaft

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 6. Juli 2016

Unsere Schwangerschaften sind alle verschiedenen - und das ist gut so!

Es scheint mittlerweile fast so, als könnte keine Frau mehr ein Foto ihres Babybauchs in den sozialen Netzwerken teilen, ohne in der Luft zerrissen zu werden. Mal ist der Bauch einer Fitness-Mama zu klein und mal sieht er irgendwie nicht "normal" aus, mal wird über die erste und zweite Schwangerschaft diskutiert.

Ausdauersportlerin und Trainerin Brittany Aäe erlebte genau das am eigenen Leib. Während ihrer Schwangerschaft warfen ihr Nutzer bei Instagram und Co. vor, ihr Babybauch wäre zu klein und ihre sportliche Figur ungesund für das heranwachsende Kind. Jetzt hat Mama genug von diesen kritischen ​Bemerkungen im Netz. Unter dem Motto "Warum müssen sich Frauen in unserer Gesellschaft dafür schämen, dass ihre Körper nicht irgendeiner Norm entsprechen?" postete sie deshalb diesen Beitrag.

Auf diesem Bild sind zwei Frauen in etwa derselben Phase ihrer Schwangerschaft zu sehen - die 39. Woche. Zur Linken sieht man die wunderschöne Tess Holliday und zur Rechten sieht man mich und meine definierten Bauchmuskeln. Sie ist ein kurviges Model und ich bin eine drahtige Athletin. Wir werden beide für unsere Figur verurteilt - sie wegen ihrer Rundungen und ich wegen meiner fehlenden Rundungen. Wir hatten beide völlig gesunde Schwangerschaften, wie uns auch unsere Ärzte bestätigt haben. Wir treffen beide unsere eigenen Entscheidungen bezüglich unserer Gesundheit. Warum müssen sich Frauen in unserer Gesellschaft dafür schämen, dass ihre Körper nicht irgendeiner Norm entsprechen?

Lasst uns unsere Gedanken und Worte über die Körper anderer Leute doch für uns behalten. Eine Schwangerschaft ist schließlich ohnehin eine schwere Aufgabe - auch ohne fiese Kommentare.

Brittany zeigte ihren Schwangerschaftsbauch in der 39. Woche im direkten Vergleich zu dem von Plus-Size-Model Tess Holliday. Im Gegensatz zu Brittany bekam das Plus-Size-Model nämlich Kommentare, dass ihr Bauch einfach zu groß sei.

Wir können Brittanys Botschaft nur unterschreiben und sagen: Unsere Körper sind ebenso verschieden wie unsere Schwangerschaften. Das bedeutet nicht, dass eine Version besser oder gesünder ist als die andere. Niemand hat das Recht, einer werdenden Mutter Vorwürfe zu machen.

"Ich teile meine Bilder, um anderen schwangeren Sportlern die Sorge um ihre Körper während und nach der Schwangerschaft zu nehmen", erklärt Brittany auf ihrem Instagram-Account. "Bitte lernt mit diesen Bildern Toleranz für Körper, die nicht eurer 'Normalität' entsprechen."

Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend für mehr Akzeptanz und Toleranz für verschiedene Körper durchsetzt und der Negativität im Netz ein Ende setzt!​

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Robyn Lawley © Instagram / Robyn Lawley
von Maike Schwinum