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Warum das Foto dieser halbnackten Frau das Netz begeistert - und uns auch!

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 16. Januar 2017

"Es geht um den Spaß am Sport, nicht ums Abnehmen!"

Es gibt nur wenige Frauen, die mit ihrer Figur zufrieden sind. Viel häufiger gibt es aber jene, die sich - besonders mit Beginn des neuen Jahres - ins Fitness-Studio und etliche Sportkurse quälen. Wer abnehmen will, der muss auch Sport machen, so der Glaube vieler - egal, ob das nun Spaß macht oder nicht. Dabei ist das ein ganz falscher Ansatz, findet Bloggerin Journelle. Sport sollte Spaß machen und der Wunsch nach weniger Gewicht sollte nicht der Hauptgrund sein, ihn zu betreiben.

"Ich finde es traurig, wenn dicke Menschen sich nicht trauen, bestimmte Sportarten zu machen, nur weil sie glauben, dass sie dafür erstmal schlanker werden müssen", sagt uns Journelle. Die junge Frau ist genervt von den "Abnehm-, Fitness- und Selbstoptimierungs-Hypes" und will dem etwas Positives für alle Körperformen entgegensetzen. "Natürlich sehe ich in der entsprechenden Sportbekleidung oft aus wie eine Presswurst, aber das hält mich nicht davon ab, es zu tun und Spaß daran zu haben", verrät sie uns.

Den Spaß am Sport will Journelle auch anderen näher bringen. Genau aus diesem Grund postete sie vor ein paar Tagen ein Foto auf ihrer Facebook Seite, das uns schier begeistert.

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Journelle ist super sportlich. Sie tanzt, schwimmt, taucht und surft regelmäßig seit drei Jahren. Trotzdem hat sie äußerlich, wie sie selbst schreibt, nichts mit dem knackig muskulösen Menschen im Fitnessstudio gemein. Aber das ist auch gar nicht (mehr) ihr Ziel. Journelle hat Spaß am Sport, an der Bewegung und an dem Gefühl, das sie nach einer durchgeschwitzten Einheit hat.

"Jahrelang bin ich in Fitnessstudios gegangen. Das war wie ein Business-Meeting, eine Pflicht, aber keinesfalls etwas, das ich gern machte. Letztlich hörte ich dann ganz mit dem Sport auf. Jetzt mache ich endlich was mir am meisten Spaß macht, schwimmen, tauchen, tanzen und surfen. Ich liebe jede Minute davon. Es ist wie spielen. Ich zähle die Schwimmzüge im Becken, probiere unterschiedliche Techniken aus, strenge mich so an, dass ich fast kotzen muss, oder lasse mich einfach nur treiben. Ich habe natürlich Ziele und arbeite darauf hin, aber auch hier ist die einzige Motivation mein Spaß am Spiel mit mir selbst."

Und noch etwas möchte uns Journelle wissen lassen: "Gesundheitliche Risiken von Fettleibigkeit nivellieren sich, wenn man als dicke Person Sport treibt. Wer also dick und sportlich ist, lebt genauso gesund wie eine schlanke und sportliche Person. Wer dick ist, nicht raucht und trinkt, lebt deutlich gesünder als jeder schlanke Mensch, der raucht. Am Ende ist es wohl so, dass das Fett am Körper egal ist."

Dem können und wollen wir eigentlich nichts mehr hinzufügen, außer vielleicht: Weiter so, Journelle! Wer mehr von ihr hören und sehen will, der schaut am besten auf ihrer Facebook-Seite oder auf ihrem Instagram-Profil vorbei.

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Robyn Lawley © Instagram / Robyn Lawley
von Anne Walkowiak