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Ihre Tochter wäre in die Vorschule gekommen: Die Fotos dieser Mutter brechen uns das Herz

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 12. September 2016

"Die Regierung finanziert nicht die Forschung für Krebs bei Kindern. Es liegt bei den Eltern das zu tun."

Das letzte Kindergartenjahr ist nicht nur für die Kinder selbst, sondern auch für die Eltern etwas ganz besonderes. Man wird Zeuge, wie die Kleinen die nächsten großen Schritte in die Selbstständigkeit machen. Lindsay Rhoades, Mutter der 4-jährigen Kate, hatte sich genau auf diesen Moment gefreut. Doch Anfang des Jahres starb ihre Tochter an akuter lymphatischer Leukämie.

In der vergangenen Woche schrieb Lindsay deshalb einen bewegenden Facebook-Post zum Start des neuen Schuljahres.

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Der Tag nach dem Labor Day ist der inoffizielle Herbstanfang und hier in unserer Region ist es der Start des neuen Schuljahres.

Kate hätte heute mit der Vorschule angefangen. Sie hätte heute morgen dahin gebracht werden sollen mit einem neuen Rucksack voller Schulsachen und einem süßen neuen Outfit... und einer Schleife im Haar.

Es hätte ein Foto von ihr geben sollen, auf welchem sie stolz auf unserer Veranda steht und in die Kamera grinst. Ein Klassenzimmer mit einem Lehrer, der sich freut sie kennen zu lernen. Einen Schreibtisch mit ihrem Namen drauf.


Der Krebs im Kindesalter hat meiner Tochter all das weggenommen. Er hat ihr das Leben genommen und die Möglichkeit ein Leben lang zu lernen, heute hätte es begonnen, genau hier. In einem Klassenzimmer der Dranseville Elementary School, mit neuen Freunden, neuen Büchern, neuen Leuten und neuer Hoffnung.

Doch anstatt sie heute dahin zu bringen und mich den ganzen Tag um sie zu sorgen, besuche ich sie auf dem Friedhof und vermisse ihr wunderschönes Gesicht.

Das ist Krebs bei Kindern. Das ist mein Leben.

Krebs bei Kindern, so empfindet es Lindsay, muss viel besser und viel genauer erforscht werden. Deshalb möchte sie auf das Schicksal ihrer Tochter aufmerksam machen. "Ich will, das die Menschen meine Realität sehen", so Lindsay in einem Interview mit 'ABC News'. "Kate wurden die Meilensteine einfach genommen, weil sie Krebs hatte."

Die Mutter will dafür kämpfen, dass der Staat Gelder für die Krebsforschung bei Kindern zur Verfügung stellt. "Die Regierung finanziert nicht die Forschung für Krebs bei Kindern. Es liegt bei den Eltern das zu tun." Lindsay hat ihrer Tochter versprochen, dass sie Himmel und Hölle in Bewegung setzen will. "Und wenn ein Kind wegen meiner Kleinen gerettet werden kann, weiß ich, dass sie sagen würde: 'Ich bin stolz auf dich, Mama'."

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von Anne Walkowiak