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Obwohl sie als Letzte durchs Ziel lief, war diese inspirierende Frau die größte Gewinnerin

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 23. März 2015
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Manchmal ist die letzte Kraft, die man braucht, in einer helfenden Hand zu finden.

Asia Ford war zwar die letzte Läuferin, die beim Marathon in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky die Ziellinie überquerte. Doch trotzdem war sie es, über die hinterher alle sprachen. Aber mal von Anfang an:

In den letzten zwei Jahren hat Asia fast 100 Kilogramm abgenommen. Weil sie ein gutes Vorbild für ihre Kinder sein wollte, begann sie, ihr Leben gesünder zu gestalten. Sie ernährte sich gesünder und machte regelmäßig Sport. Eines ihrer großen Fitness-Ziele war schließlich die Teilnahme an einem Marathon über 10 Kilometer. Doch trotz regelmäßigem Sport war der Marathon eine größere Herausforderung als sie angenommen hatte.

Nach etwa 6,2 Kilometern versagten bei Asia die Kräfte. Das Atmen fiel ihr schwer, sie kämpfte mit Übelkeit. Ihr Sohn TJ, der sie das ganze Rennen über unterstützte, kam, um sie an die Hand zu nehmen. Doch dann eilte ein weiterer Helfer herbei, mit dem keiner gerechnet hätte: Ein Polizist.

Leutnant Aubrey Gregory stieg aus seinem Streifenwagen, um Asia an die Hand zu nehmen und mit ihr zu laufen. Am Ende überquerten sie gemeinsam die Ziellinie. Ein Fotograf hielt den bewegenden Moment fest und der Bürgermeister von Louisville veröffentlichte die Bilder auf seiner Facebook-Seite. In kürzester Zeit wurden die Fotos mehrere tausend Mal geteilt.

© Facebook / Mayor Greg Fischer

Asia selbst beschrieb Gregory hinterher als ihren "Engel". ​​Und auch der Beamte selbst erklärt, dass es für ihn ein bewegendes Erlebnis war, der starken und tapferen Frau zu helfen, ihren Traum doch noch Wirklichkeit werden zu lassen.

Wir finden Asias Kraft und Willensstärke beeindruckend und finden, die Geschichte einer so inspirierenden Frau und ihren Unterstützern muss geteilt werde.

von Maike Schwinum