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Diese Geschichte rührt zu Tränen: Damit er endlich Zeit mit der Familie hat, stoppt er seine Krebsbehandlung

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 24. April 2015

Charlie hat einen bösartigen Gehirntumor. Nach 16 schweren Jahren voller OPs, Bestrahlung und Krankenhausaufenthalten hat er die Behandlung gestoppt. Damit die letzten Stunden, schöne Stunden mit seiner Familie sind.

Charlie Kwentus ist 42 Jahre alt und leidet an einem Gehirntumor. Vor 16 Jahren wurde der Krebs bei dem damals 26-Jährigen diagnostiziert und hat sein Leben seither beeinflusst. Operationen, Strahlentherapie, Krankenhausaufenthalte, der Amerikaner hatte nie die Gelegenheit, sein Leben zu genießen.

Doch nun, nach zahlreichen Behandlungen und viel Energie und Kraft, die Charlie in den Kampf gegen den Tumor gesteckt hat, hat er genug. Der Vater zweier Töchter, die gerade erst 9 und 13 Jahre alt sind, hat beschlossen, den Rest seines Lebens nicht in Krankenhäusern verbringen zu wollen. Für ihn zählt ab jetzt "Qualität, statt Quantität". Er will endlich die Zeit mit seiner Familie genießen können.

Seine beiden Töchter sind groß geworden, mit dem Wissen, dass ihr Papa eine ernste Krankheit hat. Auch aus der Beendigung der Therapie haben Charlie und seine Frau Courtney kein Geheimnis gemacht​. Und so kam es, dass der Gedanke, dass ihr Vater nicht miterleben wird, wie sie erwachsen werden, ihren Schulabschluss machen oder heiraten werden, wuchs und die Mädchen wirklich begriffen, was es heißt, dass ihr Vater sterben wird.

Die Familie holte sich Hilfe. Die gemeinnützige Organisation 'Annie's Hope' hat sich auf die Trauerarbeit mit Kindern spezialisiert und unterstützt fortan die 13-jährige Zoe und die 9-jährige Maren. Und Mitarbeiter der Organisation bereiteten Vater und Töchtern einen ganz besonderen Tag, den sie alle nie vergessen werden.

Einen Tag lang wurden die Mädchen von vorn bis hinten verwöhnt. Haare, Kleider, Limousine, alles stand für sie bereit, um ihren Abschlussball, ihre Hochzeit und alle Feierlichkeiten, die sie in Zukunft ohne ihren Vater erleben müssen in einem zu Feiern. Und auch Papa Charlie sah blendend aus in seinem Anzug.

Die Familie verbrachte einen romantischen, schönen, lustigen aber auch sentimentalen Abend, der allen in Erinnerung bleiben wird. Fotos der Mädchen mit ihrem Vater werden für immer bleiben und sein glückliches Gesicht wird die beiden ihr Lebtag begleiten.

So traurig Charlies Schicksal auch ist, um so mehr dieser glücklichen Momente wünschen wir ihm für die verbleibende Zeit. Auf das sie länger und schöner sein wird, als er sie sich erträumen kann. Auch seiner Frau und seinen beiden Töchtern wünschen wir alles Glück der Welt. Auch wenn man sich auf einen so tragischen Verlust vorbereiten kann, irgendwie kann man es auch nicht. ​

Die Geschichte von Charlie und seiner Familie hier im Video:

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von Anne Walkowiak