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Ehrlich, verwundbar, wunderschön: Dieses Foto einer frisch gebackenen Mama ist einfach berührend

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 24. September 2015

Nur drei Tage bevor dieses Foto geschossen wird, bringt Danielle ihren Sohn zur Welt. Genau das ist der Grund für ihr traurig schönes Bild.

Eine Schwangerschaft ist eine Achterbahn der Gefühle. Der Körper verändert sich, die Hormone machen die Frau zu einem emotionalen Wirbelwind und bei all den Veränderungen empfindet man diese unbeschreiblich tiefe Liebe für das ungeborene Kind. Man sehnt den Tag der Geburt mit den Monaten immer mehr herbei. Gleichzeitig aber hat man auch Angst vor all dem, was auf einen zukommt.

So ging es ​auch der Amerikanerin Danielle Haines. Nur drei Tage nach der Geburt ihres Sohnes Phoenix im letzten Jahr, fühlte sie sich völlig überwältigt von all den Gefühlen und Veränderungen. Mit einem sehr ehrlichen und bewegenden Beitrag wendet sich Danielle nun über Facebook an alle Mütter und jene, die es bald werden, und findet schöne und tröstende Worte. Denn wirklich ALLES ist anders, wenn man erst einmal ein Kind auf die Welt gebracht hat. Es gibt aber keinen Grund, daran zu verzweifeln.

Das ist ein Foto von mir drei Tage nach der Geburt. Ich fühlte mich so verletzlich und angreifbar, ich war ein verdammtes Wrack. Ich liebte mein Baby, ich vermisste seinen Papa (er war an diesem Tag wieder zur Arbeit gegangen), ich war sauer auf meine Mutter und mir tat mein Bruder leid, denn meine Mutter hatte uns verlassen und nun hatte ich einen kleinen Jungen der genau so aussah wie er. Meine Nippel waren wund und bluteten, meine Milch war fast eingeschossen und mein Baby wurde langsam wirklich hungrig. Ich war traurig, dass Menschen ihre Kinder töten, also absichtlich. Ich hatte nicht geschlafen, seitdem die Wehen eingesetzt hatten. Ich wusste nicht, wohin mit meinen Brüsten, meine Vagina war wund vom darauf sitzen während ich ständig stillte, ich war dabei, meinen Verstand zu verlieren.

Trotz all der Schmerzen, dem Schlafmangel, den schlechten und traurigen Erinnerungen, am Ende, so sagt Danielle, hatte sie "ein magisches Wochenbett. Es war nicht leicht, aber ich wurde unterstützt und gefüttert und daran erinnert, dass auch Mütter vor mir durch genau diesen Teil des Mutterseins durch mussten und dass auch ich es gut überstehen würde."

Und Danielle überstand es. Mit Hilfe von Freunden, der Familie und ganz viel Liebe. Um sich bei ihren Liebsten zu bedanken, hatte die Amerikanerin diesen Post ursprünglich nur mit ihren Facebook-Freunden geteilt. Aber innerhalb kürzester Zeit verbreitete er sich weltweit. Frauen aus aller Welt dankten Danielle dafür, dass sie offen ausgesprochen hatte, was so viele von ihnen empfunden hatten.

​Frisch gebackene Mamas sind nämlich geschafft, müde, zum Teil überfordert und ängstlich. Das ist aber kein Grund ihnen die Fähigkeit, eine gute Mutter zu sein, abzusprechen. So verzweifelt und überfordert Danielle war, ihr Beispiel zeigt uns: Es wird besser. Frauen sollten bereit sein, sich in dieser neuen Phase des Lebens zu öffnen und Hilfe anzunehmen. Denn nichts erleichtert einem die ersten Stunden und Tage nach einer Geburt so sehr, wie die Menschen, die einen lieben und unterstützen. All die Zweifel, ob man alles richtig macht oder ob es dem Kind gut geht und wie man all das bewältigen soll, werden mit der Zeit weniger.

Also Mamas, verzweifelt nicht, vertraut euch an und hört auf euer Gefühl!​

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