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Depressionen nach der Geburt: Diese Mutter erklärt, wie hart der Kampf mit dem "Babyblues" ist

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 17. Januar 2017
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"Niemand warnt dich vor den dunklen Seiten des Mama-Seins."

Es ist nicht selten, dass Frauen nach einer Geburt an einer postpartalen Depression leiden. So bezeichnet man eine Depression, die Mütter nach der Entbindung eines Kindes erleben. Auch Alexandra, eine Mutter aus dem US-Bundesstaat Florida, litt unter dem sogenannten "Babyblues" nach der Geburt ihrer zwei Kinder.

In einem Instagram-Post spricht die Mutter ganz offen über ihre Erlebnisse mit der Wochenbettdepression:

Viele von euch fragen sich vielleicht, "Warum veröffentlicht sie dieses Bild?" Aber ich habe 18 Monate gebraucht, um an diesem Punkt anzukommen. 18 Monate, um nicht zu weinen, wenn ich in den Spiegel schaue. 18 Monate um mich endlich wieder wunderschön in meiner eigenen Haut zu fühlen.

Niemand warnt dich vor den dunklen Seiten des Mama-Seins und der Schwangerschaft. Niemand lässt dich wissen, wie sehr du dich körperlich und mental verändern wirst, wenn du eine Mutter wirst. Es war ein langer und schwieriger Weg nach der Entbindung für mich. 18 Monate nach meinem ersten Sohn und 5 Monate nach meinem zweiten Sohn kann ich endlich wieder das Licht am Ende des Tunnels sehen und fühle mich wirklich unglaublich.

Ein Hoch auf alle Mamas, die mit postpartaler Depression zu kämpfen haben und sich trotzdem jeden Tag für ihre Kinder aus dem Bett quälen! Ein Hoch auf alle Mamas, die noch immer über die Narben auf ihrer Haut von ihren perfekten Babys weinen! Ein Hoch auf das Mutter-Sein, ein Hoch darauf, dass all das vorübergehen wird! Und alles wird gut.

Alexandras Post fand bei ihren fast 3.000 Followern Anklang. Hunderte kommentierten das Bild, dankten und lobten die Amerikanerin dafür, dass sie so offen über ihre Erfahrungen mit der Depression spricht.

Im Gespräch mit 'BuzzFeed' erklärt Alexandra, warum sie mit ihrem Beitrag auch andere Mütter erreichen wollte: "Ich wollte, dass andere Mütter wissen, dass sie nicht allein sind. Dass ich bei ihnen bin. Ich denke, der einzige Weg, um dieses Tabuthema zu beseitigen, ist offen darüber zu sprechen."

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