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Ihre Adoptiveltern warfen einen Blick auf dieses Baby und ergriffen die Flucht

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 7. Juni 2016

Ihre Adoptiveltern verstießen die kleine Abigail wegen ihres seltenen Gendefekts - doch ihre biologische Mutter verliebte sich sofort in sie.

Eigentlich war für die kleine Abigail am Tag ihrer Geburt alles festgelegt und geplant: Sie sollte von ihrer biologischen Mutter Christina Fisher auf die Welt gebracht und dann in die Arme ihrer Adoptiveltern übergeben werden. Doch ihre Adoptivmutter warf nur einen Blick auf die Kleine, brach in Tränen aus und ergriff die Flucht. Der Grund? Abigail wurde mit dem Treacher-Collins-Syndrom geboren - einer erblichen Erkrankung, die zu Gesichtsfehlbildungen führt.

Nachdem die vermeintliche Adoptivmutter darüber weinte, wie "entstellt" Abigail sei, hörte Christina nie wieder von ihr. "Das war der Moment, in dem ich realisiert habe, dass sie zu mir gehört", schreibt die Mutter aus Florida auf der 'GoFundMe'-Seite, wo sie Spenden für die Arztkosten ihrer kleinen Tochter sammelt. Ein Leben ohne Abigail kann sie sich bereits jetzt nicht mehr vorstellen.

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Abigails Defekt trifft etwa eine von 50.000 Personen und beeinträchtigt die Entwicklung von Knochen und Gewebe. Einige Menschen, die mit dem Treacher-Collins-Syndrom geboren werden, leiden unter Hör- und Sehverlust. Doch Christina liebt ihre Tochter genau so, wie sie ist und hat deswegen auch wunderschöne Porträts von der Fotografin Oksana Perry schießen lassen.

Wir wünschen Christina und der kleinen Abigail für die Zukunft alles nur erdenklich Gute!

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