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Diese Mama spricht uns aus der Seele: "DAS sagt dir niemand über das Kinderkriegen!"

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 12. Januar 2017

Obwohl sehr, sehr viele Eltern besonders im ersten Jahr unter denselben Elternproblemen "leiden", spricht niemand drüber. Doch damit ist jetzt Schluss!

Als schwangere Frau wird man nicht nur von seinen Hormonen übermannt, sondern man wird vor allem mit Elternratgebern überschüttet. Doch wenn das Kind erst einmal da ist, merkt man schnell, dass die Theorie dieser Bücher ganz gut klingt, aber in den seltensten Fällen auch etwas mit der Realität zu tun hat. Denn gerade im ersten Jahr erleben Eltern kleine und große Überraschungen. Auf die einen sind sie vielleicht vorbereitet. Andere hingegen, erwischen sie eiskalt.

Eine Bloggerin aus dem britischen Cornwall war nach der Geburt ihrer Tochter mindestens genauso verwirrt wie jede junge Mutter. Oft hat sie sich im ersten Jahr als Mutter gefragt: "Warum hat mir das eigentlich niemand vorher gesagt?" Das inspirierte Gylisa zu einem Facebook Post, der seitdem fast 70.000 Mal geteilt wurde. In ihrer Liste mit dem Titel 'Dinge, die mir keiner gesagt hat' räumt sie mal ordentlich mit falschen Erwartungen auf.

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Gylisa ist der Meinung, dass jede werdende Mutter auf das zu Erwartende vorbereitet werden sollte. In einer Art Unterricht sollten man werdene Mütter wissen lassen, was sie sonst nirgends hören oder sehen werden.

  • Keiner hat mit gesagt, dass Nähte an der Vagina mehr weh tun können als die eigentliche Geburt.

  • ​Keiner hat mir gesagt, dass Stillen verdammt nochmal weh tut. Das tut es. Jeder, der sagt, das sollte es aber nicht, sagt nur die halbe Wahrheit. [...]

  • Keiner hat mit gesagt, dass so ziemlich jeder eine Meinung zu deinem Baby haben wird - wie man es füttert, anzieht, nennt, wiegt, warum man es nicht länger als 5 Sekunden wiegen sollte, weil es sonst verwöhnt würde und dass man eine schlechte Mutter ist, wenn man das Kind nicht die ganze Zeit trägt. [...]

  • Keiner hat mit von einer netten Art erzählt, wie ich diesen Besserwissern sagen kann, sich verdammt nochmal rauszuhalten.

  • Keiner hat mir erzählt, dass ich wirklich niemals wieder allein sein werde. Das beinhaltet den Toilettengang, das Duschen und sogar das Rasieren. [...]

  • Keiner hat mit gesagt, dass du, wenn du dich einmal daran gewöhnt hast nie wieder allein zu sein, dein Baby ganz schön vermisst, wenn es gerade ein Nickerchen hält. [...]

  • Keiner hat mit gesagt, dass die Nebenwirkungen der Schwangerschaft eine Ewigkeit anhalten. Denn in Wirklichkeit bist du zwei Jahre schwanger. Wie ein Elefant. Und das beschreibt in etwa, wie fett du dich fühlst.

  • Keiner hat mir gesagt, dass Müsliriegel und Tee eine gesunde Mahlzeit sein können. Denn das ist es nicht. Aber es hilft dir trotzdem, den Tag durchzustehen - ist also scheiß egal.

  • Keiner hat mir gesagt, dass ich meinen Ehemann manchmal hassen werde, wenn ich ein Baby habe. [...]

  • Keiner hat mir gesagt, dass auch wenn ich mich so fühle, als würde ich das alles nicht können, als wüsste ich absolut nichts über das Muttersein, meine Instinkte mich nicht im Stich lassen werden und sie jeden zu seinen Bestleistungen bringen. [...]

  • Keiner hat mir gesagt, dass er sich auch schlecht fühlte, nachdem das Baby da war. Dass derjenige sich einsam und ängstlich und komisch gefühlt hat und nicht mehr wie er selbst. Es hat mir keiner gesagt und deshalb dachte ich, ich könnte das auch niemandem sagen. [...]

Und dann habt ihr mir alle gesagt, dass diese Gefühle nicht für immer bleiben. Dass sie manchmal wiederkommen und man einfach nur wegrennen will, aber ihr alle habt gesagt - jeder einzelne von euch - dass es besser wird. Dass es leichter wird. Dass es sich lohnt.

Das sind ehrliche und offene Worte, die wir unterschreiben würden. Mutter-Sein oder allgemein Eltern-Sein ist ganz anders, als man es sich vorstellt. Niemand kann einem wirklich nahe bringen, wie es sich anfühlt und wie man sich selbst fühlt. Man muss es einfach erleben.

​Dank Gylisa können sich werdende Mamis aber schon ein wenig darauf einstellen, was da unter Umständen auf sie zukommt. Und das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

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von Anne Walkowiak