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Warum deine Kleidergröße nichts über deine Figur aussagt - diese Bilder sind der Beweis!

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 20. Dezember 2016

Wie kann es sein, dass eine junge Frau mit einer schlanken Figur Hosen in vier verschiedenen Größen besitzt, die alle perfekt passen?

Frauen finden immer etwas zu meckern an der eigenen Figur. Zu viel Bauch, zu wenig Po und Busen, dafür aber viel zu breite Oberschenkel. Nur sehr wenige Frauen können von sich behaupten, noch nie eine Diät gemacht zu haben. Und selbst wenn sie noch nie Diät gehalten haben, achten sie mit Sicherheit trotzdem auf ihre Ernährung. Keine Frau möchte zunehmen. Schließlich ist es ihr wichtig, die Jeans, Blusen und Shirts immer noch in ihrer Größe kaufen zu können. Dabei sind Kleidergrößen alles andere als eine verlässliche Größe.

Die junge Amerikanerin Deena Shoemaker liefert einen eindeutigen Beweis dafür, wie ungenau und wie wenig verlässlich Kleidergrößen tatsächlich sind. Im Zuge einer Spendenaktion mistete die Beraterin ihren Kleiderschrank aus. Dabei fiel ihr etwas auf, das sie ziemlich überraschte.

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Nein, ich verkaufe keine Hosen, ich will hier nur etwas klären!

Ich habe mit Teenagern und jüngeren Mädchen gearbeitet und sie in den letzten 6 Jahren durch verschiedene Phasen begleitet. Ich habe unzählig vielen Mädchen zugehört, als sie von ihrer neuen Diät erzählten und den neuesten Abnehm-Trends. Ich habe Mädchen getröstet, die schluchzend in meinen Armen lagen und mich fragten, "Wäre er bei mir geblieben, wenn ich dünner wäre?" Ich habe Mädchen beraten, die Mahlzeiten ausgelassen haben. Ich habe einige erwischt, die alles erbrochen haben, was sie kurz zuvor noch gegessen hatten.

Aber als ich heute dabei war, meine Sachen zu durchstöbern, fiel mir zum ersten Mal auf, wie unfassbar riesig der Größenunterschied zwischen all meinen Hosen ist. Und ich habe echt ein Problem damit festzustellen, dass meine Hosen in Größe 36 mir genauso gut passen, wie die in Größe 42.

Was Deena, die in der Vergangenheit mit vielen essgestörten Mädchen gearbeitet hat, dabei besonders stört, ist, dass sie diesen Mädchen nicht erklären kann, warum sie erst in die eine Größe passen und am nächsten Tag in eine ganz andere.

Die Manipulation von Fotos ist eine Sache, aber wie überzeuge ich ein unsicheres Mädchen davon, dass die Zahl, die da in ihrer Hose steht, auch eine Lüge ist? Wie soll ich sie davon überzeugen, dass sie das Abendbrot nicht für den folgenden Monat ausfallen lassen muss, weil ihre Hosengröße nämlich nicht um mehrere Größen gewachsen ist?

Hört auf damit meinen Mädchen einreden zu wollen, dass Größe 32 erstrebenswert und der "Inbegriff von Schönheit" ist, während ihr Größe 32 mal eben so an irgendeinem Tag zu Größe 36 oder 40 macht.

Deena will, dass die jungen verunsicherten Frauen verstehen, dass nicht die Größe, die da in ihren Kleidern steht entscheidend für ihr Glück oder ihre Schönheit ist. "Hört auf zu glauben, dass diese sozialen Normen bestimmen, wer oder was ihr seid. Ihr seid wunderschön und werdet geliebt. Einfach so, wie ihr seid."

Dem müssen wir nichts mehr hinzu fügen.

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Robyn Lawley © Instagram / Robyn Lawley
von Anne Walkowiak