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Ihr werdet nicht glauben, was wir über einen Helden unserer Kindheit erfahren haben...

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 6. November 2015

Der kleine gelbe Bär aus dem Hundertmorgenwald erfreut seit Jahrzehnten Groß und Klein. Habt ihr euch dabei jemals gefragt, ob Winnie ein Junge oder ein Mädchen ist? Wir auch nicht, denn eigentlich schien die Antwort so klar...

Scheinbar haben wir alle bis zum heutigen Tag mit einer riesengroßen Lüge gelebt: Im Glauben darüber, dass Winnie Puuh, der honigliebende Bär aus dem Hundertmorgenwald, ein männlicher Bär sei, sind wir auch irgendwie Schuld an der Verbreitung dieser Lüge. Denn Winnie Puuh ist eine Frau - also genau genommen. Und Winnie ist auch nicht britisch, sondern kanadisch. Jetzt seid ihr endgültig durcheinander, richtig? Wir klären mal auf.

Stein der Geschlechterdiskussion ist ein neues Buch über den Bären. In 'Finding Winnie: The True Story of the World's Most Famous Bear' (auf Deutsch: "Findet Winnie: Die wahre Geschichte des wohl bekanntesten Bären der Welt") erfährt man nämlich, dass Winnie Puuh nach einem Bären aus dem Londoner Zoo benannt wurde. Und dieser Bär war eigentlich eine Bärin mit dem Namen 'Winniepeg' und stammte aus Kanada.

Winnipeg wurde damals von dem Soldaten Lieutenant Harry Colebourn während des ersten Weltkrieges nach England gebracht. Die beiden seien unzertrennlich gewesen und Harry am Boden zerstört, als er mit seiner Einheit nach Frankreich versetzt wurde. Schweren Herzens gab er den Bären damals in die Obhut des Londoner Zoos.

Und hier beginnt die Geschichte des Winnie Puuh, wie wir ihn - also sie, also ihn - heute kennen. Denn Winnie, so wurde die Bärin fortwährend im Zoo genannt, fand in einem kleinen Jungen schnell einen neuen besten Freund. Der kleine Christopher Robin war so vernarrt in sie, dass er seinen Plüschbären nach dem knuffigen Vierbeiner aus dem Zoo benannte. Und wer war dieser Christophers Robin? Richtig, Sohn des Autors A.A Milne, der seinem Sohn und dessen liebstem Stoffbären allerhand Abenteuer auf den Bauch schrieb!

So, jetzt wisst ihr Bescheid. Noch Fragen?​

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