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Ihr Sohn stirbt Tage nach dem Badeausflug. Jetzt warnen seine Eltern

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 31. Juli 2017
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Wer früh die Symptome erkennt, kann Leben retten.

Wasser hat auf Kinder eine magische Anziehungskraft. Die Kleinen spielen gern damit und plantschen noch lieber darin. Als Erwachsener lässt man den Nachwuchs deshalb nicht aus den Augen, wenn er am oder im Wasser spielt. Trotzdem kann es aber zu Unfällen kommen, wie ein tragischer Fall aus den USA zeigt.

Am 29. Mai war der kleine Frankie gemeinsam mit seinen Eltern baden. Während er im Wasser spielte, so sagen die Eltern, haben sie ihn nie aus den Augen gelassen und alles schien normal. Doch in den darauffolgenden Tagen zeigte Frankie Symptome eines Grippalen Infekts. Als diese sich schließlich besserten, machten sich die Eltern keine weiteren Gedanken.

Bis Frankie schließlich rund eine Woche nach ihrem Badeausflug mit einem schmerzerfüllten Schrei aus dem Schlaf aufschreckt und nur Sekunden später aufhört zu atmen. Sofort alarmieren die Eltern den Notarzt. Der Junge wird ins Krankenhaus gebracht und die Ärzte und Schwestern versuchen alles, um ihn zu retten. Doch Frankie überlebt nicht.

Diese Symptome sollten Eltern kennen

In der Lunge des Jungen fanden die Mediziner Wasser. Frankie war am sogenannten Zweiten Ertrinken gestorben. Und auch wenn diese Form des Ertrinkens selten ist, können Eltern ihre Kinder retten, wenn sie nach einem Badeausflug bis zu 24 Stunden danach bestimmte Symptome erkennen.

​Sollte sich tatsächlich Wasser in der Lunge eines Kindes befinden, führt das dazu, dass das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Drei Anzeichen dafür, dass ein Kind Wasser in der Lunge hat, sind dabei besonders auffällig, sagen Ärzte.

Besonders achten sollten Eltern deshalb darauf, ob ihr Kind Schwierigkeiten beim Atmen hat, auffallend schläfrig oder vergesslich ist oder in anderer Weise sein Verhalten ändert. Eltern sollten in diesem Fall dringend einen Arzt aufsuchen.

Frankies Eltern wussten vor dem tragischen Tod ihres Sohnes nichts vom sekundären Ertrinken. Deshalb wollen sie mit ihrer Geschichte andere Eltern warnen. Ein Interview mit den Eltern könnt ihr euch hier ansehen.

von Anne Walkowiak