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Zum Todestag von Lady Diana: Ihre bewegende Geschichte im Video

Video von Justin Amaral Veröffentlicht am 31. August 2019

Lady Di war eine revolutionäre Prinzessin, die sich nicht hinter Palastmauern verstecken wollte. Sie nutzte ihren Einfluss, um die Welt auf Missstände aufmerksam zu machen und sich für Hilfsbedürftige einzusetzen. Ihre Nächstenliebe und ihr Engagement inspirieren die Welt bis heute.

von Justin Amaral

Am 31. August 1997 kam Prinzessin Diana völlig überraschend bei einem Autounfall ums Leben. Ihr Tod in Paris schockierte weltweit. Noch heute wird Lady Diana an ihrem Grab und vor dem Kensington Palace, in dem sie lebte, liebevoll gedacht. Grund genug auch für uns, eine Sammlung der beeindruckendsten Fakten über Diana zusammenzustellen, um die Welt daran zu erinnern, warum Diana die "Königin der Herzen" war.

1. Ihr Einsatz für Aids-Kranke

Nächstenliebe war für Diana stärker als royale Konventionen. Sie engagierte sich leidenschaftlich für Aids-Organisationen und besuchte regelmäßig Betroffene in Krankenhäusern. Ihr war es ein großes Anliegen, die Welt über die damals so gefürchtete Krankheit aufzuklären und die Diskriminierung von HIV-Infizierten zu beenden.

Im April 1987 eröffnete sie im Middlesex Hospital in London die erste HIV-Abteilung Großbritanniens, die sich ausschließlich um Patienten kümmert, die mit dem Virus infiziert sind.

Die Prinzessin setzte ein Zeichen, als sie beim Händeschütteln mit HIV-Infizierten auf Handschuhe verzichtete. Ein wahrer Schlüsselmoment im Kampf gegen die Diskriminierung. Die historischen Bilder gingen um die Welt und setzten ein Umdenken in Gang.

In einer Rede appellierte sie: "HIV macht Menschen nicht gefährlich. Man kann ihnen die Hand geben und sie in den Arm nehmen. Sie brauchen das so sehr!"

2. Ihr Engagement für Lepra-Kranke

Als Schirmherrin der Lepra-Mission besuchte Diana Krankenhäuser in Indien, Nepal und Simbabwe. Sie verbrachte viel Zeit mit den Patienten, hielt ihre Hand und hörte ihnen zu. Mit ihren Besuchen wollte Lady Di mit dem weit verbreiteten Irrglauben aufräumen, die Krankheit könne allein durch Hautkontakt übertragen werden.

Über die Krankheit sagte Diana: "Es war schon immer mein Anliegen, Menschen mit Lepra zu berühren, um mit einer einfachen Geste zu zeigen, dass sie weder beschimpft noch abgestoßen werden sollten."

3. Ihr Kampf gegen Landminen

Auf die willkürlichen Verletzungen und das menschliche Leid, das von Minen verursacht wird, aufmerksam zu machen, war ein Anliegen, das der Prinzessin besonders am Herzen lag. Auf ihrer Reise nach Angola besuchte sie ein ehemaliges Minenfeld und machte auf den Mangel an Prothesen für die Opfer aufmerksam.

Kurz nach Dianas Gang durch die Minenfelder unterschrieben 122 Regierungen ein Abkommen, das den Einsatz von Landminen gegen Menschen verbot. Einige Monate nach ihrem Tod wurde Diana für ihre Anti-Minen-Kampagne mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Heute führt Prinz Harry die Mission seiner Mutter fort. Der Ehemann von Meghan Markle ist Schirmherr der führenden Wohltätigkeitsorganisation gegen Landminen 'The HALO Trust'.

4. Ihr Bruch mit der royalen Etikette

Prinzessin Diana war dafür bekannt, gegen die tief verwurzelten Traditionen der britischen Königsfamilie zu rebellieren. Sie war beispielsweise der erste Royal, der jemals mit einer Aids-Organisation zusammengearbeitet hat. Zudem trug sie bei ihren Krankenhausbesuchen aus Respekt vor den Patienten keine Hüte oder Handschuhe - ein grober Verstoß gegen die königlichen Regeln.

Diana lehnte ein Kindermädchen ab, das sich um ihre Söhne kümmern sollte. Sie war außerdem das erste Mitglied der Königsfamilie, das seinen Verlobungsring aus einem Katalog aussuchte. Übrigens: Dieser Ring wird jetzt von Herzogin Kate Middleton getragen.

5. Ihr Einsatz für eine gleichberechtigte Hochzeitstradition

Bei ihrer Hochzeit mit Prinz Charles brach sie die Tradition und ließ den königlichen Schwur aus, ihrem Ehemann "zu gehorchen". Diana glaubte an die Gleichberechtigung von Mann und Frau und fühlte sich verpflichtet, mit gutem Beispiel voranzugehen. Ihre kleine Änderung sorgte damals jedoch für jede Menge Trubel.

Drei Jahrzehnte später trat Kate Middleton in die Fußstapfen ihrer Schwiegermutter und ließ in ihrem Eheversprechen den gleichen Schwur weg. Kurz darauf tat es ihr auch Megan Markle bei ihrer Trauung mit Prinz Harry gleich. Was für eine Hommage!

6. Die Erziehung von Prinz William und Prinz Harry

Wie in den meisten Bereichen ihres Lebens, hatte Diana auch für die Erziehung ihrer beiden Söhne einen ziemlich bodenständigen Ansatz. Sie ermöglichte William und Harry eine recht "normale" Kindheit. Die Prinzessin soll die beiden selbst zur Schule gebracht und mit anderen Müttern an Schulveranstaltungen teilgenommen haben.

Auch gelegentliche Ausflüge zu Fast-Food-Ketten oder Freizeitparks standen auf dem Programm. William und Harry begleiteten ihre Mutter zudem in Obdachlosenheime und Aids-Kliniken.

"Ich möchte, dass meine Jungs die Gefühle der Menschen, ihre Unsicherheiten, die Not, ihre Hoffnungen und Träume verstehen", soll sich Diana gewünscht haben.

7. Ihr Umgang mit Depression

Paparazzi und die fanatische Presse, sowie das Verstoßenwerden durch die königliche Familie und der Schmerz um ihre gescheiterte Ehe zu Prinz Charles waren nicht leicht für Lady Di. Die Prinzessin drohte unter ihren psychischen Problemen zusammenzubrechen.

In ihrer Autobiografie gestand Diana, dass sie nach der Geburt von Prinz William an einer postpartalen Depression litt. Diese soll durch ihre Einsamkeit immer schlimmer geworden sein. Lady Diana sprach damals öffentlich über dieses Tabuthema und sorgte so für einen offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen.

8. Ihr Kampf gegen Bulimie und Selbstverletzung

In einer Zeit, in der Essstörungen und psychische Probleme kaum verstanden wurden, traute sich Diana öffentlich über ihre Bulimie und ihr selbstverletztendes Verhalten (SVV) zu sprechen. Damit war sie eine der ersten Prominenten überhaupt. In einem BBC-Interview mit Bashir erzählte sie vor laufender Kamera von ihrer Essstörung und sprach über ihre mehrfachen Suizidversuche.

Der offene Umgang mit ihrer eigenen psychischen Gesundheit gab Tausenden von jungen Frauen und Männern, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten, Hoffnung.

9. Ihre endlose Liebe zu Kindern

Schon vor der Geburt ihrer beiden Söhne liebte es Diana, mit Kindern Zeit zu verbringen. Nach ihrem Schulabschluss übernahm sie Jobs als Kindermädchen, Jugendtanzlehrerin und Kindergärtnerin. Als Princess of Wales verbrachte sie dann einen Großteil ihrer Zeit in Kinderkrankenhäusern und Waisenhäusern, um für die Kleinsten der Kleinen da zu sein.

10. Ihr musikalisches Talent

Lady Di war eine klassisch ausgebildete Pianistin. Ihr Lieblingslied soll Giuseppe Verdis 'Requiem' gewesen sein. Diana spielte oft Klavier, um kranke Menschen von ihren Schmerzen abzulenken und Kinder in Waisenhäusern zum Lachen zu bringen.

Ihr Vermächtnis lebt weiter

Niemand kann leugnen, dass Prinzessin Diana eine ganz besondere Frau war. Sie hatte ein aufrichtiges Interesse an anderen Menschen. Ihre wohltätigen Aktionen und ihre Leidenschaft leben bis heute in ihren Söhnen weiter.

Im Interview mit Martin Bashir aus dem Jahr 1995 gestand Diana, dass sie sich nie als Königin gesehen habe und stattdessen immer die "Königin der Herzen" sein wollte. Eins steht fest: Das hat Diana in jedem Fall geschafft.

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