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Feiern für die Liebe: Darum ist Gay-Pride so wichtig

Video von Justin Amaral Veröffentlicht am 24. Juni 2019

In rund 70 Ländern der Welt wird gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe gestellt und mit Inhaftierung, Folter oder sogar dem Tod bestraft. Selbst in toleranteren Länder erlebt die LGBTI*-Community noch heftige Diskriminierung. Egal ob Hochzeit, Adoption oder Gleichberechtigung in Job und Alltag - es muss noch einiges getan werden.

von Justin Amaral

Der LGBT-Pride-Month findet jedes Jahr im Juni statt. Für alle Schwulen, Lesben, Bisexuelle, trans* Personen und andere sexuelle Minderheiten bietet dieser Monat die Gelegenheit, ihre Identität zu feiern und für mehr Akzeptanz zu demonstrieren. Der Christopher Street Day ist in dieser Zeit ein besonderes Highlight.

Die bunte Parade soll an die Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 erinnern, in der der sogenannte Stonewall-Aufstand stattfand. Damals stürmten Polizisten in der Christopher Street in New York gewaltsam die Schwulen-Bar "Stonewall Inn". Ein großer Teil der homosexuellen Besucher wehrten sich gegen die Verhaftung. Der Vorfall war entscheidend im Kampf für Gleichberechtigung.

Der CSD wird in vielen Städten gefeiert. Zwischen April und September sollen 2019 insgesamt 71 CSD-Events in Deutschland stattfinden. Bunter Konfettiregen, wehende Regenbogenflaggen und schillernde Outfits verwandeln die deutschen Innenstädte dann in eine riesige Partylocation.

Übrigens: Nicht nur die LGBTI*-Community darf sich an diesem Tag in Knallfarben zeigen. Jeder, der sich für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, trans* Menschen und allen anderen aussprechen will, darf und soll mitfeiern!

Im Video: LGBT-Pride-Monat: Wofür steht die Regenbogenfahne?

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