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Job & Geld

Diese Apps helfen dir dabei, langfristig Geld zu sparen!

von Inga Back Veröffentlicht am 12. Oktober 2019

Viele nehmen sich jedes Jahr aufs Neue vor, mehr Geld zu sparen. Aber warum eigentlich bis zum neuen Jahr warten, wenn man gute Vorsätze auch jetzt schon umsetzen kann? Wir verraten euch, welche Apps euch beim Geldsparen helfen. Damit ihr mit einem Vorsprung ins neue Jahr startet.

Manche Menschen können einfach gut mit Finanzen und andere nicht – zumindest glauben das viele. Das stimmt aber gar nicht unbedingt, denn den Umgang mit Geld kann man lernen. Dazu muss man auch keine langweiligen Finanzratgeber wälzen, sondern man kann sich dabei sogar einfach von seinem Smartphone helfen lassen. Wir zeigen euch fünf Apps, die euch langfristig beim Sparen helfen können. Einige von ihnen kennt ihr vielleicht sogar schon, nutzt sie bisher aber noch nicht.

1. Money Manager

Money Manager ist eine klassische Haushaltsbuch-App: Ihr gebt eure Einnahmen und eure Ausgaben ein, und die App berechnet, wie viel Geld ihr zur Verfügung habt. Außerdem könnt ihr euren Einträgen Kategorien zuordnen, die ihr selbst bestimmen könnt. So seht ihr genau, wo euer Geld hinfließt.
Das Haushaltsbuch ist der erste wichtige Schritt zur finanziellen Freiheit. Damit ihr lernt mit Finanzen umzugehen, müsst ihr nämlich zuerst wissen, wie viel Geld ihr habt und wofür ihr es ausgebt.

Wenn ihr wisst, wofür ihr wieviel Geld ausgebt, könnt ihr Einsparpotenziale herausfinden. Vielleicht seid ihr ja erstaunt darüber, wie viel Geld euch das Mittagessen im Büro jeden Tag kostet. Das wiederum könnte euch dazu motivieren, doch häufiger Essen von Zuhause mitzubringen. Schon hat sich der Aufwand jede Ausgabe in die App einzutippen gelohnt.

Money Manager ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar und das Beste daran ist: All diese Features bekommt ihr bereits in der kostenlosen Version. Wer mag, kann die Angaben sogar noch detaillierter machen. Ihr könnt nämlich auch angeben, ob ihr eine Zahlung vom Konto, von der Kreditkarte oder mit Bargeld gemacht habt. Ihr könnt sogar verschiedene Einnahmequellen eintragen, wodurch die App auch für Selbstständige oder Freiberufler interessant ist.

Ihr vertraut einer App nicht mit euren Finanzen? Das muss noch nicht das Aus für euer Haushaltsbuch bedeuten! Im Video zeigen wir euch, wie ihr auch so ein Haushaltsbuch führen könnt.

2. Volders

Leider machen es uns auch heute noch viele Unternehmen schwer Verträge zu kündigen. Dabei kann sich das lohnen, denn Unternehmen verändern selten die Konditionen von Bestandskunden, während Neukunden mit günstigeren Angeboten oder besseren Konditionen gelockt werden. Manchmal machen Anbieter auch nach einer Kündigung ein besseres Angebot, um Kunden zu halten.

Bei all den Verträgen verliert man allerdings schnell mal den Überblick, vor allem über Kündigungsfristen. Eine App wie Volders kann euch daher bares Geld sparen!

Volders nennt sich selbst "Vertragsassistent". Man legt einen Account in der App an und im Anschluss trägt man seine laufenden Verträge ein. Diese werden in einer Listenansicht angezeigt – inklusive Tagen bis zur automatischen Verlängerung. Zusätzlich erinnert euch die App rechtzeitig an Kündigungsfristen. Damit sich nie wieder ein Vertrag ungewollt verlängern kann.
Außerdem könnt ihr entweder eine der kostenlosen Vorlagen nutzen, um eure Verträge selbst zu kündigen, oder die App kündigt für euch. Kündigungen per Email und Fax sind über Volders kostenlos, Kündigungen per Brief kosten eine kleine Gebühr. Volders ist für iOS und Android erhältlich.

3. Check 24

Thematisch mit Volders verwandt, aber eben doch anders ist die App Check 24. Auf dem Vergleichsportal könnt ihr überprüfen, ob ihr wirklich das günstigste bzw. für euch geeignetste Angebot erwischt habt. Nehmen wir zum Beispiel euren Gasanbieter: Auf Check 24 gebt ihr an, wo ihr wohnt, wie hoch euer Gasverbrauch und wie groß eure Wohnung ist und schon zeigt euch das Portal den günstigsten Vertragsanbieter an. Ihr könnt die Vorschläge zusätzlich filtern und euch zum Beispiel nur Ökogas anzeigen lassen.

Am Ende spart ihr euch nicht nur die ewige Suche nach dem richtigen Anbieter im Internet, sondern unter Umständen auch sehr viel Geld durch den Anbieterwechsel.

4. Ebay Kleinanzeigen

Ebay Kleinanzeigen kennt inzwischen nahezu jeder, aber längst nicht jeder nutzt das Potenzial der App. Früher musste man noch auf einen Flohmarkt gehen, um ein Schnäppchen zu machen, oder seine alten Dinge loszuwerden. Heutzutage kann man dies bequem per App erledigen. Vom Hochzeitskleid bis hin zum Regal – sobald ihr etwas braucht, lohnt es sich zumindest einmal in die App zu schauen. Vielleicht ist das, was ihr sucht, dabei.

5. BlaBlaCar

Zugtickets können oft sehr teuer sein. Die Kosten für eine Fahrt mit dem Auto kann man sich dagegen teilen und am Ende ist man oft sogar schneller am Ziel. BlaBlaCar macht genau das. Die App verbindet Menschen, die an einen bestimmten Ort fahren, mit anderen Menschen, die eine Mitfahrgelegenheit dorthin suchen. Einmal angemeldet kann man in der App immer nach passenden Mitfahrgelegenheiten suchen, oder selbst Fahrten anbieten.
BlaBlaCar ist für iOS und Android erhältlich.

Wieviel Städtetrips mit Zug, Bus und Mitfahrgelegenheit im Vergleich kosten können, könnt ihr auch hier nachlesen: Last-Minute-Städtetrip! Hierhin könnt ihr im Herbst besonders günstig reisen

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