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Mit diesen 4 Haushaltsprodukten sparst du im Jahr richtig viel Geld

von Inga Back Veröffentlicht am 9. Januar 2019
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Manchmal kann sparen so einfach sein. Man muss auf gar nicht viel verzichten. Ein paar strategisch ausgetauschte Haushaltsprodukte (die man ja sowieso gekauft hätte) reichen schon aus, um auf Dauer viel Geld zu sparen.

Es heißt im Volksmund nicht umsonst, dass Kleinvieh auch Mist macht. Würde man die Kosten für einfache Haushaltsprodukte auf mehrere Jahre hochrechnen, wären wir erstaunt, welcher Betrag zusammen käme.

Dann ist selbst Sprudel plötzlich ganz schön teuer. Wir haben für euch 4 unscheinbare Haushaltsprodukte herausgesucht, durch deren Anschaffung ihr in eurer Zukunft richtig viel Geld sparen könnt.

1. Programmierbare Thermostate

Die meisten Berufstätigen heizen ihr Zuhause den ganzen Tag lang, obwohl sie nur morgens und abends da sind. Eine ganz schöne Energie- und damit auch Geldverschwendung.

Um das Einsparpotenzial voll auszuschöpfen, solltet ihr euch programmierbare Thermostate für die Heizung zulegen. Diese regeln die Heizung automatisch zur programmierten Zeit herunter und drehen sie wieder auf, bevor man nach Hause kommt. Man merkt also nichts und hat trotzdem 8 Stunden Heizenergie und somit auch -kosten gespart.

Die Umstellung auf programmierbare Thermostate ist auch gar nicht kompliziert: Man schraubt einfach den alten Thermostatkopf vom Ventil ab und schraubt den programmierbaren auf. Fertig.

Noch besser: Smarte Thermostate

Die Luxusvariante: Thermostate, die sich über eine App steuern lassen. So könnt ihr auch bei unregelmäßigen Tagesabläufen bequem von unterwegs die Heizungen hochdrehen. Damit es bereits warm ist, wenn ihr nach Hause kommt.

Auch super: Ihr könnt Profile anlegen, nach denen das Heizverhalten gesteuert wird. Ihr könnt also zum Beispiel bestimmen, dass die Heizungen im Bad unter der Woche nur morgens zwischen 6 und 8 angehen und dann erst abends ab 7 Uhr wieder. Am Wochenende könnt ihr andere Uhrzeiten auswählen.

Außerdem könnt ihr für jeden Thermostat, also theoretisch für jedes Zimmer im Haus, ein anderes Profil anlegen. So lässt sich die Heizung wirklich individuell auf eure Bedürfnisse anpassen und ihr verbraucht nur das, was ihr wirklich verbrauchen müsst.

2. LED Leuchtmittel

In der Anschaffung kostet die Halogen-Leuchte mit etwa 1-2 € natürlich viel weniger als eine LED-Leuchte für etwa 10 €, aber betrachtet man den Stromverbrauch der Leuchten, wird die LED-Birne schnell viel günstiger.

Nehmen wir an, wir möchten eine Halogen-Glühbirne ersetzen, die 20 Watt verbraucht. Dann brauchen wir, um dieselbe Helligkeit zu erreichen, eine LED-Lampe, die nur 3-4 Watt verbraucht. Wir sparen also etwa 16,5 Watt und damit Stromkosten.

Bei einer Brenndauer von 8 Stunden am Tag kämen wir auf 0,16 kwh bei der Halogen-Lampe und auf nur 0,02 kwh bei der LED-Leuchte. Hochgerechnet auf ein Jahr (bei Stromkosten von 24 Cent pro kwh) kostet die Halogen-Lampe also 14,02 €, die LED-Leuchte aber nur 2,10 €. In unserem Rechenbeispiel sparen wir also in nur einem Jahr schon 11,92 € an nur einer Leuchte.

Nach 17,5 Jahren, was in etwa der Lebensdauer einer LED entspricht, nämlich 50.000 Stunden, spart man so über 200 €. Glühbirnen haben nur eine Lebensdauer von etwa 1.000 Brennstunden.

3. Wassersprudler

Man soll ja immer viel Wasser trinken, aber rechnet man die monatlichen Kosten hoch, ist das ganz schön viel Geld. Eine vierköpfige Familie, also Eltern und zwei Kinder, brauchen am Tag theoretisch 6 Liter Wasser. So kommt man auf 180 Liter im Monat und damit auf Kosten bis zu 90 € im Getränkemarkt.

Das entspricht einem Preis von 50 Cent pro Liter. Mit einem Wassersprudler lassen sich die Kosten auf 15 Cent senken. So käme man beim gleichen Verbrauch auf 27 €. Man würde in unserer Rechnung also 63 € in nur einem Monat sparen!

Gleichzeitig würde man damit auch der Umwelt helfen. Geht man davon aus, dass unsere Beispielfamilie ihr Wasser bisher in Plastikflaschen gekauft hat, hätten sie nämlich auch 180 Plastikflaschen a 1 Liter Fassungsvermögen gespart.

4. Trocknerbälle

Moderne Trockner passen die Trocknungszeit dem Feuchtegrad der Wäsche an. Die Trocknerbälle helfen dabei, die Wäsche beim Trocknen zu trennen und verbessern so die Luftzirkulation. Die Wäsche wird mit Trocknerbällen also schneller trocken.

Experten schätzen die Zeitersparnis auf 6-25 % ein. Das mag im ersten Moment noch nicht dramatisch erscheinen, aber auf Dauer spart auch dies Stromkosten.

​Nehmen wir an, wir haben eine normale Trocknungsdauer von 90 Minuten. Jetzt ziehen wir nur 6% der Zeit durch den Einsatz von Trocknerbällen ab. Bei 200 Trocknerdurchgängen im Jahr würden wir so die Stromkosten von 7 Durchläufen einsparen. So würden wir im Jahr ca. 12 € Stromkosten einsparen.

Den Kaufpreis der Trocknerbällen hätten wir also etwa nach einem Jahr wieder eingespart. Da die Bälle etwa 5 Jahre halten, bleiben uns also noch 4 Jahre, in denen wir mit den Trocknerbällen bares Geld sparen.

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