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Stress lass nach! 5 Tipps, mit denen auch Mamas entspannen können

von gofeminin Erstellt am 24. September 2018
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Wenn du dich auch permanent gestresst fühlst, mach dir keine Sorgen: Du befindest dich in bester Gesellschaft. Die meisten Mütter fühlen sich heutzutage einem Dauer-Stress ausgesetzt. Da sind Entspannungstipps Gold wert. Hier kommen 5 einfache, aber effektive Anti-Stress-Hacks für Mamas.

Heutzutage würde sich wahrscheinlich ein Großteil der Mamas als gestresst bezeichnen. Die meisten von ihnen fragen sich auch, wie ihre eigenen Mütter das bloß geschafft haben.

Eine Sache, mit der sich unsere Mamas allerdings noch nicht in dem Ausmaß herumplagen mussten, sind die sozialen Medien. Kaum etwas kann uns so unter Druck setzen, wie die ständige Flut an Bildern von perfekten Müttern mit ihren perfekten Körpern im Internet. Auch, dass wir ständig erreichbar sein müssen, kann uns großem Stress aussetzen. Schließlich haben die meisten von uns auch noch mehrere Jobs: Mama, Haushälterin und dazu noch ein Beruf in Teil- oder in Vollzeit. Dies kann jede Mama an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen. Wenn ihr bereits an diesem Punkt seid, oder befürchtet darauf hinzusteuern, ist es höchste Zeit zu handeln!

Finde heraus, was bei dir Stress auslöst

Manchmal ist uns gar nicht bewusst, welche Situationen bei uns Stress-Reaktionen hervorrufen. Man kann seinen Stress aber natürlich nur dann reduzieren, wenn man auch weiß, was ihn auslöst. Manchmal kann es dabei schon helfen, wenn man bei sich auf typische Stresszeichen achtet. Diese können Vergesslichkeit, Reizbarkeit, Ungeduld, übermäßige Müdigkeit oder auch eine erhöhte Herzfrequenz sein. Manchmal erkennt ihr solche Situationen oder Aufgaben auch daran, dass ihr sie am liebsten nie machen würdet.

Wenn ihr also eines oder mehrere dieser Anzeichen bei euch selbst bemerkt, habt ihr eine Situation gefunden, die bei euch übermäßigen Stress auslöst. Dies kann die Hausaufgaben-Routine am Nachmittag sein, die Vorbereitung des Abendessens, oder auch der Versuch das Haus sauber zu halten.

Wichtig ist, dass ihr dabei ehrlich mit euch selbst seid. Wenn es eine Situation gibt, die euer Stresslevel in die Höhe schießen lässt, dann ist das ein Problem, das behoben werden muss. Schreibt also am besten jede Situation oder Aufgabe auf, die euch belastet. Anhand dieser Liste könnt ihr dann nach Lösungen suchen.

Auch wenn ihr im ersten Moment glaubt, dass es keine Lösung gibt, weil ihr euch zum Beispiel keine Haushaltshilfe leisten könnt, lohnt es sich manchmal zu brainstormen. Vielleicht könnt ihr in eurem Haushaltsplan etwas Budget freischaufeln, für einen Babysitter aus der Nachbarschaft, der eure Kinder 2 bis 3 Stunden am Samstagnachmittag beschäftigt, sodass ihr in Ruhe aufräumen könnt. Oder ihr findet ein Angebot für eine Hausaufgabenbetreuung von eurer Gemeinde. Ihr werdet überrascht sein, wie viele Lösungen ihr finden könnt, nur weil ihr selbst aufhört euch zu sagen, dass es keine Lösung gibt.

Halte am heiligen Mittagsschlaf fest

Man kann Stress vielleicht nicht komplett vermeiden, aber man kann sich selbst ein paar Pausen gönnen. Der Mittagsschlaf ist dabei euer wichtigstes Hilfsmittel. Manche Eltern geben den Mittagsschlaf sehr schnell auf. Sie hoffen, dass ihre Kinder dadurch am Abend müder sind und schneller einschlafen. Manche hoffen sogar, dass ihre Kinder dadurch nachts besser durchschlafen. Das kann funktionieren, tut es aber meistens nicht.

Kinder, die zu wenig schlafen, haben anschließend noch mehr Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen. Auch wenn es unserer Logik widerspricht: Ein Kind kann zu müde sein und deswegen schlechter einschlafen. Ganz zu schweigen von ihrer schlechteren Laune, die sich ebenfalls auf Mamas Stresslevel auswirkt.

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Bis Kinder etwa 5 Jahre alt sind, profitieren sie noch stark von einem Mittagsschläfchen. Sie wachen erholt auf, weil ihr Körper und ihr Geist Zeit hatten, sich zu regenerieren und das zuvor Erlebte zu verarbeiten. Aber auch ältere Kinder brauchen noch etwas Erholungszeit. Selbst wenn sie also bereits aus dem Mittagsschlafalter herausgewachsen sind, profitieren sie von einer Ruhezeit am Nachmittag.

Ein festes Ritual hilft Kindern am Mittagsschlaf festzuhalten. Dazu könnt ihr sie in ihr Bettchen legen, das Licht dimmen, ihnen eine Geschichte vorlesen und dabei bereits eine Spieluhr beruhigende Hintergrundgeräusche wie Regentropfen oder Meeresrauschen spielen lassen. Diese Hintergrundgeräusche helfen ihnen dabei, Alltagslärm auszublenden und sich zu entspannen. So ermöglichen wir ihnen einen erholsamen und ausgedehnten Mittagsschlaf - genau das richtige für Mama und Kind.

Ein sehr guter Helfer kann dabei eine Spieluhr sein. Sie spielt sanfte Geräusche und Melodien ab und strahlt beruhigendes Licht ab. So kann sie eurem Kind beim Einschlafen helfen.

Nimm die Kinder mit raus

Wenn die To-do-Liste ewig lang ist, ist natürlich das Letzte, von dem man glaubt, das es Entspannung bringt, rauszugehen und seine To-dos einfach links liegen zu lassen. Die Wissenschaft sagt jedoch ganz klar, dass es das effektivste Mittel gegen Stress ist, wenn man sich bewegt. Bei der Bewegung, ganz besonders an der frischen Luft, werden Endorphine freigesetzt, die uns glücklich machen und unser Stresslevel senken. Dafür muss es nicht mal unbedingt Sport sein. Es reicht schon, wenn ihr die Kinder in den Kinderwagen packt und eine Runde durch den Ort spaziert.

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Lass deine Kinder alleine spielen

Viele Mamas plagen sich ständig mit einem schlechten Gewissen herum. Sie fühlen sich schlecht, weil sie zu wenig mit ihren Kindern spielen. Also tun sie es, dafür bleibt der Haushalt auf der Strecke. Dann räumen sie auf, können dafür aber nicht mit ihren Kindern spielen. Es ist ein Teufelskreis und irgendetwas bleibt immer liegen. Dabei ist das überhaupt nicht schlimm.

Erstens ist es kein Weltuntergang, wenn das Haus mal chaotisch aussieht. Schließlich ist das Leben manchmal auch chaotisch. Und zweitens ist es nicht nur nicht schlimm, sondern sogar gut, wenn Kinder auch mal alleine spielen. Es ist wichtig, dass sie lernen sich alleine zu beschäftigen. Es fördert ihre Kreativität, lässt sie selbstständiger werden und hilft ihnen dabei, sich auch dann noch wohlzufühlen, wenn sie mal alleine sind.

Zudem bringt es in ihnen ihre ruhige Seite zum Vorschein. So wie es Kinder meistens aufgeweckter macht, wenn sie draußen spielen, lässt es sie ruhiger werden, wenn sie alleine spielen. Auch diese Ruhephasen am Tag sind wichtig für eine gesunde und ausgewogene kindliche Entwicklung - und für eine entspannte Mama.

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Gerade am Anfang, wenn ihr versucht das selbstständige Spielen zu etablieren, werden die Kinder Mamas Aufmerksamkeit immer wieder einfordern. Es kann also hilfreich sein, wenn Mama sich im gleichen Zimmer aufhält. Deshalb empfiehlt es sich bei jüngeren Kindern, eine Spielecke in dem Raum einzurichten, in dem Mama etwas zu tun hat.

Wenn ihr also in Ruhe kochen möchtet, müsste diese Spielecke in der Küche sein. Einrichten solltet ihr sie im Idealfall mit Spielsachen, die zu dem passen, was Mama tut. Ist eure Spielecke im Büro, könnten das also Malsachen sein. In der Küche würde sich eine Spielzeugküche anbieten. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Spielsachen fantasievolles Spielen begünstigen. Sie müssen also mehrfach bespielbar sein.

Je nach Alter des Kindes kann es aber durchaus hilfreich sein, wenn die Spielsachen in der Spielecke interaktiv sind. Rollenspiele werden für Kinder nämlich etwa erst ab dem 3. Lebensjahr interessant.

Dreh die Musik auf

Wir unterschätzen leider viel zu häufig, was Musik für unsere Laune und sogar unseren Körper tun kann! Hören wir anregende Musik, die unsere Laune hebt, und zu der wir am liebsten gleich mittanzen und mitsingen würden, senkt das ganz automatisch unser Stresslevel. Und wir reden hier nicht vom Soundtrack zum Lieblings-Zeichentrickfilm deiner Kinder. Hör die Musik, die dich wirklich glücklich macht!

Du wirst erstaunt sein, welche Auswirkungen es auf die Kleinen hat, wenn Mama beim Wäsche sortieren glücklich und singend durch die Wohnung tanzt. Die Stimmung im Haus dürfte sich im Handumdrehen wandeln und du wirst kichernde Kinder um dich haben. So sinkt das Stresslevel aller Familienmitglieder.