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Hände frei für Mama: So klappt der Haushalt trotz Nachwuchs

von gofeminin Veröffentlicht am 22. Februar 2018
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Die meisten Kinder spielen nicht brav alleine für sich, bis Mama und Papa fertig mit Wäschewaschen und Aufräumen sind. Es gibt jedoch ein paar Tricks, mit denen der Haushalt trotzdem nicht liegen bleibt.

Das Haus sauber zu halten, erscheint wie eine Mammutaufgabe, sobald Kinder darin wohnen. Wie so kleine Menschen so viele Sachen in so kurzer Zeit im ganzen Haus verteilen können, gehört zu den Rätseln unserer Welt. So wie Socken, die in der Waschmaschine einfach verschwinden.

Alle Eltern da draußen wissen, wie herausfordernd es sein kann, aufzuräumen, wenn man eigentlich immer jemanden beschäftigen, beaufsichtigen oder trösten muss. Da muss man sich schon zu helfen wissen und genau hier kommen wir ins Spiel.

Wir verraten euch Tipps und Tricks, mit denen der Haushalt trotz Baby oder Kleinkind klappt.

Sammel keine Aufgaben an

Viele Familien versuchen, einen designierten Putztag pro Woche einzuhalten. Wenn ihr jedoch sagt, dass ihr am Samstag alles erledigt, was unter der Woche im Haushalt anfällt, dann wird das nur dazu führen, dass ihr eure Samstage nicht mehr genießen könnt.

Der Samstag wird dann im Ganzen von Wäschebergen, Putzeimer und Staubsauger verschlungen und ihr lebt trotzdem nicht in einem sauberen, aufgeräumten Zuhause. Wieso? Weil kleine Kinder nur einen Tag brauchen, um das Haus wieder komplett auf den Kopf zu stellen. Sonntagabend sieht also alles wieder aus wie vorher, und ihr verbringt die nachfolgende Woche wieder im Chaos - bis zum nächsten Samstag.

Besser: Geht nicht schlafen, bevor ihr nicht aufgeräumt habt. Keine Sorge, so schlimm wie es klingt, ist es nicht. Wenn ihr wirklich jeden Abend aufräumt, sobald die Kinder im Bett sind, dann müsst ihr nur das Chaos des Tages wegräumen. Das dauert nicht lange und auch wenn ihr hundemüde seid, lohnt es sich. Das Gefühl, in einem sauberen Zuhause aufzuwachen, ist doch unbezahlbar.

Verwende ein besonderes Spielzeug

Wir wissen alle, dass Kinder sehr schnell das Interesse an Spielsachen verlieren, wenn sie immer Zugang dazu haben. Was ist aber, wenn ihr ein ganz verführerisch gutes Spielzeug habt, mit dem euer Kind nur selten spielen darf? Dann bleibt es spannend!

Habt am besten mehrere dieser Spezial-Spielsachen und rotiert, wann ihr welches hervorholt. An Tagen, an denen euer Kind besonders auf euch fokussiert zu sein scheint, sind diese Spielsachen eure Geheimwaffe. Holt aber nicht einfach alle hervor.

Nehmt eins und kommuniziert eurem Kind, dass es nur eine halbe Stunde (oder so lange wie ihr zum Aufräumen braucht) damit spielen kann. Danach muss das Spielzeug zurück ins Spielsachenland, damit andere Kinder auch damit spielen können. Alternativ könnt ihr euch natürlich auch eine andere Begründung ausdenken. Wichtig ist nur, dass euer Kind versteht, dass es einen Grund gibt, warum es dieses Spielzeug nicht behalten darf.

Ihr könnt euch auch mit anderen Eltern zusammenschließen und euch für diesen Zweck Spielsachen gegenseitig ausleihen. Dann geratet ihr auch nicht in Versuchung, euer Kind das Spielzeug behalten zu lassen.

Achtet allerdings darauf, dass das Spielzeug auch besonders genug ist. Wenn es schon zehn gleiche Spielsachen in seinem Kinderzimmer hat, wird der Trick nicht funktionieren.

Der 'Lernspaß Spieltisch' von Fisher-Price beschäftigt Kinder besonders lange mit neun Lichtern und mehr als 120 Liedern, Melodien und Sätzen. In vier verschiedenen Bereichen kann es in unterschiedliche Welten eintauchen - vom Markt bis zum Zoo. Außerdem wächst der Spieltisch dank der 'Smart Stages'-Technologie mit dem Kind mit. So kann das Kind mit jeder Stufe neue Details entdecken.

Hab einen designierten Platz für Spielzeug im Wohnzimmer

Kinder wollen da spielen, wo sich auch Mama und Papa aufhalten. Also landet das Spielzeug verteilt im ganzen Haus. Man kann dagegen ankämpfen und die Spielsachen jeden Abend zurück ins Kinderzimmer bringen. Man kann sich aber auch wertvolle Lebenszeit sparen und einfach einen Platz für die Spielsachen schaffen.

Stellt einen hübschen Korb neben das Sofa, oder räumt das unterste Bücherregal aus. Alles sieht schöner aus, als herumfliegende Spielsachen im ganzen Raum. Wichtig ist nur, dass die Kinder diesen Platz gut erreichen können, um zu spielen und um ihre Sachen danach auch wieder wegzuräumen.

Es gibt jedoch ein Limit: Ist das Spielzeug zu groß für das Regal, wird damit im Kinderzimmer gespielt. Ist das Regal schon voll, muss erst etwas zurück ins Kinderzimmer gebracht werden, bevor ein neues Spielzeug ins Wohnzimmer kommt. Ihr könnt auch ein Rotationssystem einführen und die Wohnzimmer-Spielzeuge ein Mal in der Woche oder im Monat austauschen.

Nimm Baby mit

Je älter Kinder werden, desto schwieriger wird es, Zeit für den Haushalt zu finden. Kinder wollen Spielen, Dinge erleben und am liebsten sollen Mama und Papa natürlich mitmachen. Babys sind in der Hinsicht deutlich unkomplizierter. Ihnen ist es noch ziemlich egal, was Mama macht. Hauptsache, sie ist ganz nah bei ihnen. Ihr könnt das für euch nutzen und euer Baby einfach mitnehmen.

Legt eine Spieldecke in das Zimmer, in dem ihr aufräumen wollt und legt los. Ihr könnt währenddessen mit eurem Baby sprechen, zwischendurch mit ihm spielen und wenn es um etwas wie zum Beispiel Wäschefalten geht, könnt ihr es sogar mit einbeziehen.

In der Zwischenzeit ist Baby mit einer Spieldecke wie der 'Safari Spieldecke to go' von Fisher-Price lange beschäftigt. Der Spielbogen ist in einem kontrastvollen schwarz-weiß Muster gehalten, das optimal auf Babys noch nicht voll entwickelten Sehsinn abgestimmt ist. In den ersten Monaten können Babys Farben nur sehr schwach, am Anfang sogar gar nicht, von einander unterscheiden. Kontrastreiche Muster und besonders kräftige Farben bereiten deshalb gerade den Kleinsten besonders viel Freude.

Für die optimale Beschäftigung sorgen außerdem drei Spielzeuge, die angestupst, gegriffen, geschüttelt und auch abgenommen werden können. Die ultraleichte Spieldecke lässt sich zudem ganz einfach einklappen und überall hin mitnehmen. Damit Baby in jedem Zimmer des Hauses dabei sein und sowohl auf dem Rücken als auch auf dem Bauch spielen kann.

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