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Die 5 peinlichsten Momente, die Eltern mit ihren Kindern erleben

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 30. Juni 2019

Eigentlich sollte uns vor unseren Kindern nichts peinlich sein. Ist es dann aber doch, beispielsweise, wenn sie mitten ins Schäferstündchen platzen oder wenn sie kindlich naive Fragen viel zu laut stellen. Das sind die peinlichsten Momente, die man als Eltern mit seinen Kindern erlebt.

Wir Eltern lieben unsere Kinder, komme, was wolle. Das hat Mutter Natur schon ganz schön gut gemacht. Aber es gibt Momente, da möchte man den eigenen Nachwuchs am liebsten auf einem anderen Planeten wissen oder selbst mit einem Fingerschnippen verschwinden können.

Wenn der Nachwuchs schlecht gelaunt ist beispielsweise und an allem und jedem etwas auszusetzen hat. Oder, wenn uns unsere Kinder in eine richtig peinliche Situation bringen. Den Klassiker der peinlichsten Eltern-Momente wollen wir uns doch direkt mal am Anfang anschauen.

1. Kind erwischt Eltern beim Sex

Ja, irgendwann kann es Eltern erwischen: Mitten im Liebesspiel tapst der Nachwuchs ins Schlafzimmer und schaut verwirrt Mama und Papa an. Ein "Was macht ihr da?" ist in den meisten Fällen unumgänglich. Man kann dem Kind dann natürlich irgendeine Ausrede auftischen. Muss man aber gar nicht. Auch wenn es unangenehm scheint, einfach raus mit der Wahrheit, Eltern. Je nach Alter des Kindes mehr oder weniger ausführlich, selbstverständlich. Im Prinzip erklärt man dem Kind ja nur, dass Mama und Papa sich gernhaben und anziehend finden. Da ist nichts Peinliches dran.

Und während ihr Eltern am nächsten Morgen vermutlich noch beschämt jedem Blick eures Kindes ausweicht, hat das meist schon vergessen, was am Vorabend passiert ist.

2. Kind zeigt mit dem Finger auf jemanden und fragt lautstark etwas

"Mama, warum hat die Frau/ der Mann XYZ?" Mit einer solchen Frage denkt sich das Kind niemals etwas Böses. Es geht deinem Nachwuchs nur darum herauszufinden, warum er etwas nicht kennt oder noch nie gesehen hat. Nur diesen Dingen will er auf den Grund gehen. Eigentlich eine ziemlich coole Eigenschaft von Kindern, weil es bedeutet, dass sie sich für ihre Umwelt und das Anderssein interessieren. Unvoreingenommen und weltoffen.

Leider bringt uns Eltern das in eine sehr unangenehme Lage, weil wir fürchten, dass das Kind mit seiner Frage jemand anderen verletzen könnte. Schließlich wird niemand gern auf vermeintliche Schwächen oder Makel hingewiesen. Und wenn ein Kind genau dazu eine laute Frage im öffentlichen Raum stellt, sind immer mehrere Menschen involviert.

Am besten lässt man sich nicht von der Peinlichkeit vereinnahmen, sondern erklärt seinem Nachwuchs stattdessen, dass jeder Mensch anders ist. Dass es toll ist, dass es so viele verschiedene Menschen gibt und es viel zu langweilig wäre, wenn wir alle gleich aussehen und sein würden. Jeder Mensch darf sein, wer er will und aussehen, wie es ihm selbst gefällt.

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3. Dein Kind macht woanders etwas kaputt

Kleine Kinderhände sind oft noch ein wenig ungeschickter als die großen Erwachsenenhände und deshalb rutscht ihnen schneller etwas aus der Hand. So kann es sein, dass sie mal fremdes Eigentum zerstören. Auch wenn die meisten Menschen Verständnis haben und selten wirklich böse werden, wenn einem Kind beispielsweise ein Glas oder Teller runtergfallen ist, als Eltern ist man dennoch peinlich berührt.

Trotzdem heißt es Ruhe bewahren. Denn Kinder sind bei einem solchen Vorfall oft so erschrocken darüber, etwas kaputt gemacht zu haben, dass sie bitterlich anfangen zu weinen. Also Eltern, nicht vor Scham im Boden versinken, sondern die Scherben des Unglücks beseitigen und das Kind trösten. Unfälle passieren jedem von uns mal.

Zur Not haben die meisten Eltern glücklicherweise eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, falls der Schaden doch mal etwas größer ist.

4. Kind macht Theater (an der Kasse)

Trotzanfälle gehören in einem gewissen Alter zur Entwicklung von Kindern. Sie machen das nicht, um Mama und Papa in den Wahnsinn zu treiben, sondern weil sie dabei sind, ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Sich von den Eltern abzugrenzen. Aber auch wenn man all das weiß, schützt das nicht vor dem Gefühl, das einen überkommt, wenn das Kind weinend und schreiend vor der Supermarktkasse liegt.

Als Eltern fühlt man sich verantwortlich für das 'Auftreten' seines Kindes, sei es nun entwicklungsbedingt oder nicht. Und die Reaktionen der anderen Kunden sind selten verständnisvoll. Gucken, Kopfschütteln und Augenrollen sorgen so für jede Menge Scham.

Während Eltern sich also ein dickes Fell zulegen müssen, müssen alle anderen ein bisschen Entspanntheit und Verständnis üben.

5. Das Kind outet dich als Lügner

"Aber Mama, ich bin doch erst 5." Upps, da hat einen das Kind an der Kinokasse aber ordentlich blamiert. Denn einen Film ab sechs dürfen Kinder eben erst schauen, wenn sie auch wirklich sechs sind, egal ob Mama und Papa dabei sind. Da heißt es umdisponieren und einen FSK 0 Film schauen oder einfach ganz schnell weglaufen und das Kino nie wieder betreten.

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