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Oh Gott, Elternabend! Auf diese Elterntypen wirst du garantiert treffen

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 20. März 2019

Kaum etwas ist bei Eltern so unbeliebt wie Elternabende. Denn da treffen Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf wen ihr auf jeden Fall treffen werdet, verraten wir euch.

Egal ob Kindergarten oder Schule - einmal im Halbjahr ruft die Einrichtung zum Elternabend zusammen. Zuhause fechten Mama und Papa bis kurz vorm Termin noch aus, wer dem Elternabend beiwohnen muss, denn beide wissen genau, dass es kein Spaziergang werden wird. Nicht zuletzt wegen der anderen Eltern. Jeden einzelnen (und sich selbst auch) kann man nämlich in eine dieser Kategorien stecken.

Und bevor sich jemand ungerecht behandelt fühlt: Selbstverständlich ist das eine überspitze Darstellung.

1. Die Spaßvögel

Der Elternabend hat noch nicht richtig begonnen, da legen die Spaßvögel schon los. Zu wirklich allem haben sie einen witzigen Spruch auf den Lippen und versuchen so, die gedrückte Stimmung des Pflichtabends zu lockern. Anerkennend kann man sagen, meist gelingt ihnen das zu Beginn des Abends. Nach 2,5 Stunden auf zu kleinen Stühlen mit viel zu kleinen Tischen reagieren die anderen Eltern aber nur noch mit genervtem Gestöhne auf die Zwischenrufe. Ein Stand-up-Publikum wäre da dankbarer - nur so als Idee.

2. Die Aufgeschlossenen

Die Tochter oder der Sohn ist gerade mal 1 Woche in der Klasse und trotzdem kennen diese Eltern alle anderen. Und wenn ihnen doch jemand im Klassenzimmer begegnet, der ihnen fremd scheint, scheuen sie nicht davor, sich unmittelbar an die Person zu wenden und dieser ihren Lebenslauf chronologisch vorzutragen - begonnen bei ihrem Schuleintritt. Gefolgt von der schulischen Leistung und den Hobbys des Kindes und vielleicht könnten sich ja auch alle nach der Schule auf ein Kaffee-Spiel-Date treffen?

3. Die informierten Vollblut-Eltern

Der Lehrplan scheint ihre Nachtlektüre, denn diese Eltern wissen alles, was jemals im Unterricht bearbeitet wurde. Und bearbeitet werden wird. Außerdem kennen sie alle Lehrer mit Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Nationalität und Lebenssituation. Längst sind sie mit Lehrkräften per 'Du' und teilen das gerne mit. Am meisten freuen sie sich, wenn auch die anderen Eltern einem WhatsApp-Klassen-Chat beitreten, denn dann würde der Austausch untereinander ja viel leichter fallen.

4. Die Profi-Pädagogen

Es gibt Eltern, die hinterfragen alles und jeden, zum Vorteil ihres Kindes. Wo sitzt mein Kind in der Klasse, neben wem und bekommt es so auch die volle pädagogische Dröhnung? Der Lehrplan ist selten nach ihrem Geschmack, denn in unserer Leistungsgesellschaft müssten die Kinder doch schon viel weiter sein und eigentlich auch ganz anders gefördert werden. Nach dem Motto, 'Wer rastet, der rostet' geben sie Lehrern und anderen Eltern gerne Ratschläge, wie man Dinge optimieren könnte.

5. Die Frager

Egal ob etwas gerade erklärt wurde oder nicht - der Frager stellt immer eine Frage. Nach dem letzten Aufsatz, dem Mittagessen oder dem nächsten Ausflug, es gibt nichts, wozu er oder sie nicht noch eine Frage hat. Einfach um der Frage Willen. Denn wer viel fragt, der muss ja nun auch sehr engagiert sein. Oder nicht?

6. Die Störer

Sie kommen prinzipiell immer fünf bis zehn Minuten nach Beginn des Elternabends und müssen natürlich, weil sie immer Stress haben, auch schon zehn Minuten vor Schluss gehen. Gerne sind sie laut, kritisch allem gegenüber und selten gut vorbereitet. Hatten sie bei all dem Trubel keine Zeit für...

7. Der Rest

Wie in einem Klassengefüge gibt es dann noch eine Hand voll Eltern, die sich einfach aus allem raushalten. Sie haben nichts zu kritisieren, sind mit allem einverstanden und einfach nur froh, wenn sie nicht angesprochen werden.

Vielleicht sind wir alle beim nächsten Elternabend ein bisschen wie der Rest. Denn dann müssen wir nur eine Stunde auf zu kleinen Stühlen und an zu kleinen Tischen sitzen. Für etwaige Probleme oder akute Handlungswünsche kann man schließlich stets das direkte Einzelgespräch mit Lehrern suchen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

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