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Bitte nicht! 6 Geschenke, die Eltern hassen (und Kinder lieben werden)

von Redaktion Veröffentlicht am 13. Mai 2018
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Großeltern, Tanten, Onkel oder Freunde - sie alle beschenken Kids liebend gerne, die Eltern allerdings freuen sich nicht immer über das, was sich in den Päckchen verbirgt. Hier kommen 6 Geschenke, die Kinder super finden und Eltern (leider) gar nicht.

Gibt es etwas Schöneres als ein Kind, das sich über ein Geschenk freut? Wohl kaum. Daher lieben es Großeltern und Verwandte auch so sehr, den Kindern Dinge zu schenken, die die kleinen Augen zum Leuchten bringen. Das Problem: Was die Eltern der Beschenkten darüber denken, wird dabei gerne mal ignoriert. Wenn ihr es aber mit den Eltern der lieben Kleinen nicht verscherzen möchtet, solltet ihr zukünftig besser auf diese 6 Geschenke verzichten!

1. Alles, was Lärm macht

"Die Geschenke von Oma und Opa sind die allerbesten!" ruft der Nachwuchs und prügelt mit den Drumsticks lautstark auf das neue Kinder-Schlagzeug ein. Klar, dass die Großeltern mit einem breiten Grinsen daneben stehen. Als Eltern muss man sich aber echt zusammennehmen, um nicht einen genervten Kommentar loszulassen. Schließlich wird man den Krach von jetzt an jeden Tag ertragen müssen.

Merke: Alle Geschenke, die in irgendeiner Form Lärm produzieren, sind selten beliebt bei Eltern und anderen Familienmitgliedern (und ja, da ist auch das empfindliche Gehör des Haustieres gemeint). Musikinstrumente aller Art sollten zunächst mit den Eltern abgesprochen werden, allein um herauszufinden, ob die Möglichkeit besteht, vorhandenes Talent durch Musikunterricht zu fördern.

2. Batteriebetriebenes Spielzeug

Zum einen fallen allerlei Spielzeuge, die durch eine Batterie betrieben werden, häufig in die Kategorie "Macht Lärm", zum anderen sollten die Schenkenden direkt daran denken, die passenden Batterien zum Geschenk mitzuliefern, sonst ist das Drama nach dem Auspacken vorprogrammiert. Alternativ gibt es immer mehr Spielsachen, die über einen Akku laufen. Das kommt auch der Umwelt zugute.

3. Nicht altersgerechte Geschenke

Wenn das Kind gerne mit Lego spielt, sind neue Sets als Geschenk eine tolle Idee. Allerdings geht der Sinn eindeutig verloren, wenn ein achtjähriges Kind die Lego-Technik-Variante bekommt, die eigentlich erst für 16-Jährige geeignet ist. Denn dann dürfen Mama und Papa ihren freien Abend mit dem Zusammenbau verbringen. An Altersgrenzen sollte man sich im Übrigen nicht nur bei klassischen Spielzeugen halten, sondern auch in Bezug auf Bücher, Hörspiele und Filme.

Meistens hat es ja doch einen Grund, wenn der Hersteller eine Altersfreigabe für das jeweilige Spielzeug ausgibt: Sei es, um eine unnötige Überforderung der geistigen oder motorischen Fähigkeiten des Kindes zu vermeiden oder schlichtweg der Sicherheitsaspekt.

​Als dreijähriges Kind hat man doch viel mehr Freude an einer lustigen Handpuppe, mit der Opa urkomische Geschichten erzählt, als an einem ferngesteuerten Auto, das man selbst noch nicht fahren kann.

4. Lebendige Geschenke

Auf den Wunschzetteln vieler Kinder stehen zu jeder nur erdenklichen Gelegenheit (Geburtstag, Weihnachten, Ostern) immer wieder Hund, Katze, Hamster, Leguan & Co. Die Entscheidung, sich ein Haustier zuzulegen und die Verantwortung für ein Lebewesen zu tragen, liegt aber nicht bei den Kindern, sondern bei deren Eltern. Derartige Anschaffungen sollten nie ohne genaue Absprache mit den Eltern stattfinden.

Schließlich sind es am Ende die Eltern, die sich um das Katzenklo kümmern und den Tierarzt, das Futter und die Hundesteuer bezahlen müssen.

5. Klischee-Geschenke

Auch, wenn es den Wenigsten bewusst ist: Viele Eltern versuchen ihren Kindern beizubringen, dass jedes Geschlecht die gleichen Chancen im Leben hat und, dass niemand festlegt, dass Jungs nur Blau tragen und Mädchen Rosa. Es ist ganz egal, ob Mädchen oder Junge, jeder darf die Farbe Pink mögen oder mit Puppen und Autos spielen.

Geschlechtsspezifische Geschenke wie die blaue Astronauten-Action-Figur für Jungs und die glitzernde Modelpuppe für Mädchen sind bei einigen Eltern deshalb nicht so gern gesehen. Denn die Eltern möchten ihren Kindern vermitteln, dass Mädchen die gleichen Chancen haben später Astronautin zu werden wie Jungs. Und Jungs genauso Modedesigner oder Balletttänzer werden können. Auch hier hilft es, kurz mit den Eltern zu sprechen, bevor ihr ein "klischeehaftes" Geschenk kauft. Denn wenn das Mädchen aus sich selbst heraus Pink, Einhörner und Prinzessinnen liebt, dann ist gegen ein solches Geschenk auch nichts einzuwenden.

6. "Unsichere" Geschenke

Viele Eltern wägen lange ab und prüfen genau, wo ein bestimmtes Spielzeug hergestellt wurde und aus welchen Materialen es besteht. Sie wollen ihr Kind einfach vor jeglichen Schadstoffen schützen. Daher sollten alle, die Kindern etwas schenken wollen, ebenso darauf achten, dass die Materialien schadstofffrei und ungefährlich für das Kind sind.

Auch Geschenke, wie beispielsweise ein Zimmer-Trampolin, das gar keinen Platz im Raum findet, oder ein Skateboard, mit dem ein Sturz kaum auszuschließen ist, bringen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko mit sich. Wählt die Geschenke also mit Bedacht und fragt am besten vorher bei Mama und Papa nach, ob es ok ist, damit die Freude des Schenkens nicht mit Vorwürfen oder schlechter Laune verhagelt wird.

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