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11 Dinge, die wir gemacht haben, bevor wir Kinder hatten

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 24. Oktober 2018
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Kinder sind der ganze Stolz von uns Eltern. Doch bei all der Freude über den Nachwuchs kommen auch die überzeugtesten Eltern nicht umhin, an die Zeit zu denken, als sie noch keine Kinder hatten.

Erinnert ihr euch noch daran, wie es war, als ihr euch nur um euch und niemand anderen kümmern musstet? Was wäre, wenn ... Nein, ihr sollte eure Kinder gar nicht tauschen wollen. Aber wir helfen euch mal auf die Sprünge, wie es war, als ihr noch keine Kinder hattet.

Wir konnten ALLES essen

Auch jetzt, da wir Kinder haben, erlauben wir uns ab und zu über die Stränge zu schlagen. Ein bisschen Fast Food und die Tafel Schokolade bringen einen ja nicht um. Ständig schwirrt einem aber das schlechte Gewissen durch den Kopf. Schließlich ist man jetzt ein Vorbild und muss sich auch in Sachen Ernährung so benehmen.

Und wenn die lieben Kleinen einen mit einem Nutellabrot am Abendbrottisch sehen, ist es schwer, ihnen klar zu machen, dass sie Abends nichts Süßes mehr essen dürfen.

Schlafen bis in die Puppen

Ach, was war das für eine Zeit! Schlafen so lange man wollte. Am besten bis zum Mittag, genau richtig, um schnell einen Happen zu essen und sich dann einem ausgedehnten Mittagsschläfchen zu widmen.

Tja, liebe Eltern, das war's. Wir werden nie, nie wieder so lange schlafen. Denn so lange die Kinder klein sind, hassen sie es, zu schlafen. Und wenn sie irgendwann so groß sind, dass sie selber so lange schlafen möchten, ist unsere innere Uhr bereits komplett verstellt. Jahrelanges Training lässt uns dann um 6.30 Uhr erwachen. Hach.

Langeweile

Jeder kennt es, absolut gar nichts zu machen, selbst, wenn einem alle Türen offen gestanden haben. Wie oft haben wir bei strahlendem Sonnenschein vor dem Fernseher gesessen und gedacht, "Wow, mir ist so langweilig".

Aber ganz ehrlich, manchmal musste das einfach sein. Und jetzt mit Kindern? Langeweile ist nicht existent. Die Kinder halten einen auf Trab, immer. Selbst, wenn sie friedlich in ihren Betten schlafen. Es gibt immer etwas zu tun.

Party an jedem Wochenende

Das waren noch Zeiten. Freitags nach der Arbeit oder Uni noch ein Nickerchen und dann zog man los, von Bar zu Bar bis in die frühen Morgenstunden, manchmal auch noch in einen Club zum Tanzen. Mit Kindern aber zieht man nicht so mir nichts dir nichts los. Zum einen muss erst mal ein Babysitter her. Die liegen nun aber leider auch nicht rum, wie Sand am Meer. Und dann ist da noch die Sache mit dem Schlafmangel und dem vermeintlichen Kater am nächsten Tag. Diese Wehwehchen sind Kindern nicht nur unbekannt, sondern auch völlig schnuppe.

Sex quer durch die Wohnung

Als wir noch keine Kinder hatten, gab es keinen Grund, leise und vorsichtig in der Wohnung zu agieren. Die Wohnung stand einem schließlich frei zur Verfügung und beherbergte höchstens den Liebsten und einen selbst. Wenn erstmal kleine Kinderfüße über das Parkett tippeln, wird man schon ein wenig vorsichtiger. Man will die Kinder schließlich nicht unnötig verstören. Und ja, es ist natürlich schön, wenn Kinder sehen, dass die Eltern sich auch nach Jahren innig lieben und begehrenswert finden, deshalb muss das arme Kind die Eltern aber noch lange nicht beim Liebesspiel erwischen.

Spontan auf Reisen gehen

Wenn man spontan dem Alltag entfliehen wollte, hat man sich einfach den Rucksack geschnappt und los ging's. Mit dem Liebsten an der Seite hat so ein spontaner Wochenendtrip gleich doppelt so viel Spaß gemacht.

Mit Kind an der Seite wird aus dem spontanen Trip oft eine durchgeplante Reise. Das fängt ja schon beim Gepäck an! Und geht weiter mit der Unterkunft. Vorbei die Zeit der Hostel- und Sofabesuche.

Am besten hat man ein kleines Appartement für sich, in welchem man zu jeder Tages- und Nachtzeit agieren kann, wie einem beliebt. Das wiederum führt leider auch zu erhöhten Kosten. Vielleicht also übers Wochenende doch nur zu Oma und Opa?

Ordnung

Auch wenn das Putzen ohne Kind schon keinen Spaß gemacht hat, man hatte wenigstens theoretisch noch die Zeit dazu. Und wenn man sich erst gegen 20 Uhr zum Staubsaugen überwinden konnte, dann war das eben so. Auf jeden Fall hat die Wohnung auch 3 Stunden nach dem Putzen noch danach ausgesehen.

Hat man erst mal Kinder, dann sieht das Heim wenige Minuten nach dem Putzmarathon schon wieder aus wie vorher. Finger- und Handabdrücke an den Fenstern, Sand im Flur und Krümel überall anders. Und das Spielzeug, das die lieben Kleinen vorsätzlich in jedem Zimmer deponieren, sollte man auch nicht unterschätzen. Aber wir wollen uns gar nicht beschweren. Mittlerweile haben wir die "Das guckt sich weg"-Methode perfektioniert!

Ständig Dates

Es gab da eine Zeit, da sind wir im Arm des Liebsten von einem Date ins nächste gefallen. An jedem Abend gab es etwas anderes zu erleben: Kino, Museum, Bar, Restaurant - mit Kindern leider zur Seltenheit geworden. Das Essen ist selbstgekocht, die Abendbeschäftigung besteht darin, die Kinder ins Bett zu bringen und dann bei einem Film auf der heimischen Couch hinwegzuschlummern. Oft endet diese Art der "Date Night" schon gegen 21 Uhr.

Fluchen, fluchen, fluchen

Ja, bevor wir Kindern hatten, ist uns gern mal ein Schimpfwort über die Lippen gekommen, manchmal auch zwei oder drei. Aber jetzt, da wir verantwortungsvolle Erziehungsberechtigte sind, achten wir sehr darauf, was wir wann und zu wem sagen. Spätestens dann, wenn man den Nachwuchs dabei beobachtet, wie ihm etwas aus der Hand rutscht und er lauthals verkündet: "Ach scheiße, nicht schon wieder!"

Gucken was einem tatsächlich gefällt

"Game of Thrones" und "Orange is the new Black" sind keine geeigneten Sendungen für Kinder. Leider. Da müssen wir wohl warten, bis der Nachwuchs im Bett ist.

Essen für zwei

In Ruhe gemeinsam Kochen und essen. So sah das Leben vor den Kindern aus. Heute, drei Jahre später und zwei Personen mehr im Haushalt steht man am Herd und hat das Gefühl, man bekocht ein ganzes Dorf. Und das am besten noch in Lichtgeschwindigkeit. Die Portionen sind plötzlich riesig, der Kühlschrank scheint sich selbst zu leeren und immer fehlt irgend etwas. Und trotzdem freut man sich, wenn die Rasselbande den Mund voll hat!

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