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10 Dinge, die ich als Erste über mein Kind weiß

von Anne Walkowiak Erstellt am 31. März 2015
10 Dinge, die ich als Erste über mein Kind weiß© iStock

So lange ich mich erinnern kann, wusste Mama immer, wie es mir geht. Sie brauchte mich nur ansehen und wusste, wenn mich etwas bedrückt. Heute habe ich selber Kinder und weiß, was sie wusste.

So verrückt mir das damals vorkam, um so verständlicher ist es mir jetzt, da ich eigene Kinder habe. Als Mutter spürt man einfach, wenn das Kind traurig ist. So viel Mühe sich der Nachwuchs auch geben mag, wir können Angst, Ärger und schlechte Laune auf eine ganz besondere Weise wahrnehmen. Und das ist auch gut so. Denn so wie unsere Mütter uns damals aufmuntern und trösten konnten, so können wir das heute auch.

​Wir spüren Dinge lange vor anderen. ​Scheinbar verbindet uns Mütter ein Art spirituelles Band mit unseren Kindern. Wir sehen und hören, wenn es ihnen schlecht geht.

Wir erkennen den Unterschied zwischen "Mir geht's gut" & einem falschen "Mir geht's gut"

So leicht lassen wir uns nicht von ein paar Worten täuschen. Wir sehen und hören den Unterschied.

Wir wissen, wann sie einen schlechten Tag haben

Stress können wir Mütter vom Gesicht ablesen. Der Nachwuchs kann das größte und strahlendste Lächeln auflegen, wir erkennen, was dahinter steckt.

Wir erkennen, wann wir sie alleine lassen sollten

So gern wir immer und über alles Bescheid wissen wollen, wir ahnen auch, wann es Zeit ist, das Kind einfach mal sich selbst zu überlassen. Denn wenn der erste Frust erst mal verflogen ist, kommen die lieben Kleinen von ganz allein. Denn sie wissen, dass wir immer ein offenes Ohr haben.

Wir spüren, wenn ihnen jemand das Herz gebrochen hat

So gern und freudig wir dabei zusehen, wenn die Kleinen sich zum ersten Mal verlieben, um so mehr sind wir da, wenn ihnen zum ersten Mal das Herz gebrochen wird. Worte sind dabei oft überflüssig. Wir sehen es ihnen an, wenn sie etwas Wichtiges in ihrem Leben verloren haben.

Wir wissen, wann sie lügen

Wir hören es an ihren Stimmen und sehen es an ihren Bewegungen. Die lieben Kleinen verändern sich einfach, wenn sie uns anflunkern. Manchmal lassen wir sie auch in dem Glauben, ihnen ihre Geschichten abzukaufen. Haben unsere Mütter schließlich auch getan.

Wir wissen, wann sie uns um etwas bitten wollen

Der Augenaufschlag, der süße Hundeblick und dann kommt ein, "Du, Mama, was ich dich noch fragen wollte...".

Wir wissen, wenn sie etwas angestellt haben

Normalerweise lassen sich die Kinder die Ereignisse des Tages aus der Nase ziehen. Wenn sie dann aber auf einen zukommen und erzählen und erzählen und erzählen, dann warten wir eigentlich schon auf die schlechte Nachricht, schlechte Note oder zerbrochene Fensterscheibe.

Wir wissen, wann sie etwas vor uns verheimlichen

Vielleicht wissen wir nicht, was es ist. Aber wir wissen, dass da etwas ist, dass sie uns nicht erzählen. Die heimliche Party oder die erste Zigarette, vielleicht auch der Brief aus der Schule, der erst in den nächsten Tagen ankommt.

Wir wissen, wann sie nicht zuhören

Nämlich dann, wenn sie ihre Augen verdrehen, gelangweilt in die Gegend starren oder einfach so tun, als wüssten sie nicht, dass wir Recht haben.

Wir wissen, wann sie nah am Wasser gebaut sind

Und genau dann nehmen wir sie erst in den Arm und fangen dann ihren geballten Kummer auf.