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Motsi Mabuse über Kind, Karriere und den großen Druck auf Eltern

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 17. März 2019

Immer mehr Eltern fühlen sich von den Medien und der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt, ja alles richtig machen zu müssen. Wie groß ist da der Druck auf eine Person, die sowieso schon in der Öffentlichkeit steht? Wir haben bei Neu-Mama Motsi Mabuse nachgefragt.

Eltern fühlen sich heute einem permanenten Druck ausgesetzt, immer besser, bedachter, fürsorglicher und allgegenwärtiger im Leben ihrer Kinder zu sein. Dies führt zum Gefühl der Überforderung und Hilflosigkeit. Das ergab eine Umfrage von Pampers in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa.

Mit der Kampagne #wasfürunszählt will der Windelhersteller Eltern in dieser schwierigen Situation unterstützen. Denn die Liebe zum eigenen Baby ist immer noch wichtiger, als perfekt zu sein. Das Gesicht der Kampagne ist Neu-Mama und 'Let's Dance'-Star Motsi Mabuse.

Sie steht, mehr als viele andere Mamas, permanent im Rampenlicht. Jeder ihrer Schritte wird seit der Geburt ihrer Tochter im August 2018 begleitet und bewertet. Wie geht sie mit diesem Druck um und was hilft ihr, diesen nicht zu nah an sich rankommen zu lassen? Das wollten wir wissen und haben Motsi im Interview gefragt.

gofeminin.de: Seit einem guten halben Jahr bist du Mama und das im Auge der Öffentlichkeit, was hat sich für dich geändert?

Motsi Mabuse: So ziemlich alles. Weniger Schlaf, bei allem was ich tue viel mehr Zeit einplanen. Und ich lese und informiere mich viel mehr als vorher. Für mich hat sich auch geändert, dass mein Fokus jetzt auf was ganz anderem liegt: Ich habe klare Prioritäten und meine Zeit ist mir sehr kostbar.

gofeminin.de: Hast du das Gefühl, dass Menschen dich jetzt anders wahrnehmen oder anders mit dir umgehen, sowohl privat als auch beruflich?

Motsi Mabuse: Privat ja. Viele sind sehr einfühlsam und unterstützen mich und geben Ratschläge. In meiner Tanzschule und bei Produktionen musste ich mich erst daran gewöhnen, dass die kleine Maus jetzt erstmal immer dabei ist. Alle waren bisher sehr zuvorkommend und verständnisvoll. Haben genügend Pausen zum Stillen bedacht und in meiner Garderobe alles für den kleinen Gast mit bedacht. Das alles schätze ich sehr.

gofeminin.de: Was hilft dir bei der Vereinbarkeit von Kind und Karriere?

Motsi Mabuse: Ich versuche, wirklich alles bis ins letzte Detail zu planen, damit ich auch genau weiß, ab wann ich entspannen und mich um meine Familie kümmern kann. Ich teile mir meine Zeit viel bewusster ein und gönne mir auch viel mehr freie Zeit, um mit meiner Familie etwas zu unternehmen.

gofeminin.de: Viele Eltern fühlen sich von außen unter Druck gesetzt. TV, Zeitschriften, Social Media und andere Kanäle vermitteln ihnen das Gefühl, nicht genug zu sein, immer noch mehr geben zu müssen.
Spürst du diesen Druck auch, gerade im Hinblick auf deine Bekanntheit oder kannst du dich davon freimachen?

Motsi Mabuse: Doch, ich spüre diesen Druck und denke, dass ich überall 100 % geben muss! Aber ich versuche, mich von äußerlichen Dingen nicht beeinflussen zu lassen. Wer kann schon ständig 100 % geben?

gofeminin.de: Glaubst du, dass der Druck als Person der Öffentlichkeit stärker ist als bei anderen Eltern?

Motsi Mabuse: Ich glaube, dass jede Mama einen Druck verspürt – sei es in kleinem Raum oder von sich selbst aus. Aber natürlich liest nicht jede Mama über sich in einer Zeitschrift oder sieht ein Foto von sich an einem schlechten Tag. Daher glaube ich, dass es ein höherer Druck an sich ist, aber ich stehe mehr unter "Beobachtung" und das intensiviert den Druck natürlich.

gofeminin.de: Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, ob du als Mutter alles richtig machst?

Motsi Mabuse: Ja, das tue ich und ich weiß auch, dass ich nicht alles richtig mache. Aber ich will auch lernen mir selber schneller zu verzeihen. Ich bin zum ersten Mal Mama, da ist es unmöglich alles perfekt zu machen. Und ich glaube auch beim 100. Mal Mama sein, wäre ich immer noch nicht perfekt.

gofeminin.de: Was bereitet dir die größten Sorgen als Mama und als berufstätige Frau?

Motsi Mabuse: Ich möchte meiner Tochter eine gute Zukunft bieten, daher tue ich alles, was nötig ist, damit es ihr gut geht. Viel Liebe, genug Zeit mit Mama und Papa. Aber natürlich ist es mir auch wichtig, sie finanziell abzusichern.

gofeminin.de: Wenn du einer Schwangeren oder frisch gebackenen Mama einen Rat mitgeben könntest, wie würde dieser lauten?

Motsi Mabuse: Vertraut eurem Instinkt. Lernt wie die Kleinen mit euch kommunizieren und versucht, sie zu verstehen. Ich frage auch sehr viel meine Freunde, unseren Arzt, Hebammen und lese mich in das Thema ein, bis ich ein gutes Gefühl habe. Und habt Vertrauen in Euch selbst. Angefangen bei den kleinen aber wichtigen Dingen wie passende Pampers-Windeln bis hin zu Erziehungsfragen.

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