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Reiseapotheke für Babys und Kinder: Was muss mit?

von Jane Schmitt ,
Reiseapotheke für Babys und Kinder: Was muss mit?© Getty Images
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Was muss alles in die Reiseapotheke für Babys und Kinder? Wir zeigen euch, was alles mit ins Gepäck gehört.

Video von Jessica Jung
Inhalt
  1. · Reiseapotheke für Kinder: Im Urlaub immer versorgt
  2. · Die Reiseapotheke mag es gar nicht warm
  3. · Checkliste für die Reiseapotheke für Kinder und Babys: Das muss mit
  4. · Reiseapotheke für Kinder: Schutz vor Sonnenbrand und Insektenstichen

Es ist der Albtraum aller Eltern: Ein kränkelndes Kind im Urlaub und das passende Medikament ist schwer zu bekommen oder eben einfach nicht gleich zur Hand. Für Reisen, aber auch für längere Ausflüge mit Babys und Kleinkindern, solltet ihr daher immer eine Reiseapotheke für eure Kinder dabei haben, um die wichtigsten Utensilien griffbereit zu haben.

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Lies auch: Fliegen mit Baby: 6 Tipps, damit der Urlaub bereits entspannt startet

Eine Reiseapotheke für Babys und Kinder sollte all die Medikamente beinhalten, die im Notfall schnell zu Hand sein sollten. Besonders kleine Kinderkrankheiten wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen oder Durchfall sind im Urlaub keine Seltenheit. Fehlt dann das nötige Arzneimittel, muss erst im Urlaubsort etwas besorgt werden. Besser ist es aber die Reiseapotheke für Kinder so auszustatten, dass ihr für alle Krankheitsfälle gewappnet seid.

Reiseapotheke für Kinder: Im Urlaub immer versorgt

Ein paar Wochen vor eurer Urlaubsreise mit Kind solltet ihr noch mal einen Check beim Kinderarzt oder der Kinderärztin machen. Erkundigt euch über nötige Impfungen oder andere Dinge, die es zu beachten gilt. Ist alles in Ordnung und sind alle Impfungen aufgefrischt, steht dem wohlverdienten Urlaub nichts mehr im Wege.

​Allgemein raten Kinderärzte in der Regel davon ab, mit Kindern unter fünf Jahren Urlaub in den Tropen zu machen - die Infektionsgefahr ist einfach sehr groß und der Klimawechsel strengt Kinder sehr an. Ideal sind gemäßigtere Klimazonen, in denen es weder durchweg 45 Grad im Schatten sind noch Eiseskälte und Minustemperaturen.

Übrigens: Eine "Taschenapotheke" ist schnell verstaut und nimmt nur wenig Platz weg - mit unserer Checkliste vergesst ihr außerdem nichts zu Hause und braucht Überflüssiges nicht einzupacken.

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Die Reiseapotheke mag es gar nicht warm

Alles, was keine Wärme verträgt, z. B. Fieberzäpfchen (schmelzen ab 30 Grad) bitte gut kühlen. Hinweise darauf, ob die Arzneimittel kühl gelagert werden müssen, findet ihr im Beipackzettel oder auf der Verpackung.

Ihr könnt die Reiseapotheke generell unter den Autositz packen, weil es dort am kühlsten ist (jedoch nicht, wenn ihr in der prallen Sonne parkt). Inzwischen haben viele Autos auch ein gekühltes Fach. Nutzt ansonsten auch Kühlakkus.
Seid ihr mit dem Flugzeug unterwegs, dann nehmt die Reiseapotheke ins Handgepäck. Zum einen benötigt man auch während der Reise das ein oder andere Mittel und falls das Gepäck verloren geht, habt ihr alles griffbereit. Achtet jedoch auf die aktuellen Reisebestimmungen, was im Handgepäck mitgeführt werden darf.

Alle Medikamente, die speziell für ein Familienmitglied sind, z. B. Antiallergika oder Notfallmittel, solltet ihr in der Reiseapotheke mit Namen kennzeichnen, sodass es nicht zu Verwechslungen kommen kann.

Checkliste für die Reiseapotheke für Kinder und Babys: Das muss mit

Die Klassiker, die man auch in jeder Hausapotheke findet, gehören auch in die Reiseapotheke für Kinder, schließlich kann man sich nicht immer aussuchen, wann sich ein Kind das Knie aufschürft oder doch mal einen Fieberschub bekommt. Hier findet ihr einen Überblick zur Reiseapotheke, passend für Kinder und Babys.

Checkliste für die Reiseapotheke zum Ausrucken© gofeminin.de

Zur Grundausstattung der Reiseapotheke für Kinder gehören auf jeden Fall Fieberthermometer, Heftpflaster, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel (in Zeiten von Corona eine Selbstverständlichkeit) und Wundheilsalbe. Ebenfalls sollten Sicherheitsnadeln, eine Pinzette und eine Schere nicht fehlen. Auch eine Zeckenzange ist bei Urlauben in ländlichen Gebieten von Vorteil.

Bei den Medikamenten für Babys und Kinder sind ​Fieberzäpfchen oder Fiebersaft immer in der Reiseapotheke mitzuführen. Da Fieberzäpfchen wärmeempfindlich sind und schnell schmelzen, eignet sich Fiebersaft oft besser. Für Kinder geeignete Schmerzmittel wie etwa Paracetamol oder Ibuprofen in altersgerechter Dosis sollten ebenfalls nicht fehlen.

Auch lesen: Erste Hilfe am Kind: Was alle Eltern wissen sollten

Wenn euer Kind zu Ohrenschmerzen neigt, nehmt auch Medikamente gegen Ohrenschmerzen mit. Arzneimittel gegen Durchfall, Mittel gegen Magenbeschwerden oder Übelkeit und Erbrechen solltet ihr auch mit in die Reiseapotheke für Kinder und Babys packen.

Elektrolytpulver ist bei Babys und Kleinkindern empfehlenswert, da Kinder bei Durchfall und Erbrechen sehr schnell dehydrieren. Blähungen sind wirklich sehr unangenehm und können immer mal auftreten, daher solltet ihr auch dafür etwas Passendes einpacken.

Medikamente gegen Erkältung, Husten, Halsschmerzen und Schnupfen (z.B. Nasenspray, Hustensaft) kann die gesamte Familie gut gebrauchen und eignet sich daher nicht nur für die Reiseapotheke für Babys und Kinder. Abschwellende Nasentropfen gibt es jedoch speziell für Babys und Kleinkinder.

Reiseapotheke für Kinder: Schutz vor Sonnenbrand und Insektenstichen

Mücken, Wespen oder auch Bremsen: Insektenstiche nerven und können ganz schön weh tun. In der Reiseapotheke sollte dafür also auch etwas eingepackt werden. Insektenschutzmittel und Salben gegen Insektenstiche und Zeckenbisse (evtl. Kühlgel, jedoch nicht großflächig anwenden) sind immer sinnvoll. Zusätzlich solltet ihr ein Zeckenkärtchen oder eine Pinzette in die Reiseapotheke für Kinder einpacken, falls doch mal eine Zecke zugebissen hat.

Mehr Informationen zum Thema Zecken findet ihr bei unseren Kolleg*innen von onmeda.de.

Ganz wichtig ist außerdem ausreichender Sonnenschutz. Für Babyhaut solltet ihr ein Produkt mit mindestens LSF 30 oder noch besser LSF 50 mitnehmen. Beim Packen auch nicht vergessen: Sonnenhut und leichte, langärmlige Oberteile zum Schwimmen.

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Wir hoffen, ihr seid jetzt für euren nächsten Urlaub mit eurer Familie gewappnet. Die Reiseapotheke sollte auf jeden Fall jetzt vollständig sein, damit ihr im Urlaub für den Ernstfall zunächst einmal versorgt seid. Klingen die Symptome jedoch auch nach der Einnahme der Medikamente nicht ab, solltet ihr auch im Urlaub einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.

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