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Sonnenschutz für Kinder: Von Sonnencreme bis zum Sonnenschutz im Auto

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 16. Juni 2018
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Endlich ist er da, der Sommer und vor allem die Sonne. Ganz unbeschwert können wir die wegen der UVA- und UVB-Strahlen aber nicht genießen. Vor allem für Kinder kann zu viel Sonne gefährlich für Haut und Augen sein. Deshalb kommt hier alles was ihr zum Sonnenschutz für Kinder wissen müsst!

Endlich ist der Sommer da und mit den nahenden Ferien auch der Traum von Meer, Strand und südlicher Sonne. Das klingt wunderbar. Aber leider hat die Sonne nicht nur positive Auswirkungen. Denn neben Energie, einem hübschen Teint, guter Laune und Vitamin D, schenkt uns die Sonne auch die berüchtigten UVA- und UVB-Strahlen, die gefährlich für Haut und Augen sein können.

Genau deshalb ist der richtige Sonnenschutz für Kinder so wichtig. Die empfindliche Haut sollte immer speziell geschützt werden. Damit ihr wisst, welcher Sonnenschutz für Kinder unabdingbar ist, egal ob am Strand oder im Auto, haben wir einen Überblick für euch.

Sonnenschutz für Kinder: Was muss Sonnencreme können?

Der wichtigste Sonnenschutz für Kinder ist natürlich die Sonnencreme. Heute bieten viele Marken Sonnencremes an, die speziell an die Bedürfnisse der empfindlichen Kinder- und Babyhaut angepasst sind. Das Besondere an guten Sonnenschutz-Produkten für Kinder:

  • Sie sind wasser- und sandfest
  • Durch ihre spezielle Zusammensetzung wid das Allergierisiko möglichst gering gehalten
  • Ihr Anti-UVA und UVB-Schutz ist besonders hoch.
  • Sie schützen Gesicht und Körper.

Damit diese speziellen Sonnencremes auch optimal schützen, müssen sie natürlich richtig aufgetragen werden.

Sonnenschutz für Kinder: So trägst du Sonnencreme richtig auf!

Mit dem verdienten Urlaub ist die Freude verständlich groß, endlich an den Strand und das Meer zu gehen. Gerade wenn es um den Sonnenschutz für Kinder geht, sollte man aber nichts überstürzen. Am besten schützt du die Haut deines Kindes, wenn du Folgendes beachtest:

  • Sonnencreme großzügig auftragen. Das heißt: sei nicht sparsam und trag ruhig eine dicke Schicht auf. Es geht weniger darum, dass ein möglichst dicker Film auf der Haut ist, sondern viel mehr darum, dass die Sonnencreme auch wirklich an alle Stellen gelangt, die der Sonne ausgesetzt sind.
  • Ohrläppchen, Nacken und Fußrücken nicht vergessen. Auch da kann ein Sonnenbrand Schaden anrichten.
  • Schultern und Gesicht, die permanent der Sonne ausgesetzt sind, müssen ständig nachgecremt werden, denn hier ist Sonnenschutz besonders wichtig.
  • Creme dein Kind nach jedem Wasserbad (ob in Schwimmbecken oder Meer) erneut ein. Das Abtrocknen mit dem Handtuch kann auch die Sonnencreme entfernen. Also immer schön nachschmieren, auch wenn der Nachwuchs protestiert.
  • ​Du solltest dein Kind, auch wenn es schon ordentlich braun geworden ist, trotzdem mit Sonnencreme einschmieren. Denn auch gebräunte Haut kann einen Sonnenbrand bekommen.

Achtung: Ein höherer Lichtschutzfaktor schützt dein Kind theoretisch länger vor einem Sonnenbrand, trotzdem solltet ihr ausreichend und oft Sonnencreme nachschmieren.

Welche Sonnencreme für Kinder ist die Beste?

Je kleiner das Kind, desto empfindlicher reagiert die Haut auf Sonneneinstrahlung. Sonnencreme für Kinder sollte deshalb immer mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 haben, 50 ist noch besser. Generell sollte man darauf achten, dass nicht zu viele unnötige oder gar schädliche Zusatzstoffe enthalten sind.

2017 hat 'Öko-Test' 15 Sonnencremes für Kinder getestet. Kritikpunkte bei der negativen Bewertung einiger Produkte waren zum Teil enthaltene PEG-Derivate (machen die Haut durchlässiger für Schadstoffe und gelten als potentiell krebserregend), Aluminium oder chemische UV-Filter, sowie unvollständige Anwendungs- und Warnhinweise, aber auch überflüssiges Verpackungsmaterial.

Die Öko-Tester überzeugen konnten insgesamt fünf Produkte. Testsieger mit einer 'sehr guten' Bewertung ist die lavera Sun Sensitiv Sonnencreme 30.

Mit einem 'gut' wurden zudem bewertet: Eco Cosmetics Baby und Kids Sonnencreme LSF 50+, Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50+, Ladival Sonnenschutz Milch für Kinder 50+ und Sun Ozon Sonnenmilch Kids 30 von Rossmann.

Sonnenschutz für Kinder im Auto

Übrigens sollte der Sonnenschutz schon mit der Autofahrt in den Urlaub starten. Denn nicht nur die Sonnenstrahlen unter freiem Himmel, sondern auch jene die durch die Autoscheibe scheinen, können Schaden anrichten. Außerdem wird es auch in einem klimatisierten Auto richtig heiß, wenn man die ganze Zeit über in der Sonne sitzen muss. Deshalb solltet ihr auch auf den richtigen Sonnenschutz für Kinder im Auto achten.

Bei den Kleinen am beliebtesten und super einfach anzubringen sind natürlich Sonnenschutzblenden mit bunten Motiven. Der Vorteil eines solchen Sonnenschutzes für Kinder im Auto ist, dass er die UV-Strahlen und auch die direkte Hitzeeinstrahlung der Sonne abwehrt, das Kind trotzdem durch die Fensterscheibe schauen und sich zudem am Motiv erfreuen kann.

Auch praktisch und schnell angebracht sind Sonnenschutzrollos fürs Auto. Auch sie spenden Schatten und lassen das Kind weiterhin aus dem Fenster schauen. Ein bisschen komplizierter in der Anbringung, aber nicht minder effektiv ist Sonnenschutzfolie. Die kann man entweder vom Fachmann aufkleben lassen oder man wagt sich selbst daran.

Generelle Regeln zum Sonnenschutz für Kinder

Neben der richtigen Verwendung von Sonnencreme für Kinder und dem Sonnenschutz im Auto zählt natürlich auch, wie lange und wie viel man Kinder der Sonne aussetzt. Auch dafür gibt es gewisse Grundregeln:

  • Vor dem Alter von 3 Jahren sollte ein Baby auf keinen Fall (oder so wenig wie möglich!) direkt der Sonne ausgesetzt werden.
  • Kleinkinder sollten die Sonne im Hochsommer zu den heißesten Tageszeiten, d.h. zwischen 11 Uhr und 16 Uhr, unbedingt vermeiden.
  • Dein Kind sollte stets einen Kopfschutz tragen, aber auch eine Sonnenbrille und ein T-Shirt oder leichtes Hemd mit langen Ärmeln schützen Augen und Haut zusätzlich.
  • Creme dein Kind auf jeden Fall mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ein, die wenn möglich, speziell für die empfindliche Kinderhaut entworfen wurde.
  • Damit die Sonnencreme sicher wirksam ist, trage sie im besten Fall eine halbe Stunde vor dem "Sonnenbad" auf.
  • Bei einem Kleinkind (bis 3 Jahre) muss der Sonnenschutz alle 30 Minuten erneut aufgetragen werden, bei höherem Alter (über 3 Jahre) alle 2 Stunden.
  • Selbst im Schatten oder bei bewölktem Himmel muss die Haut geschützt werden, denn 80% der UV-Strahlen dringen durch die Wolken hindurch.
  • Vermeide Substanzen, durch die die Haut in der Sonne noch sensibler wird (beispielsweise Parfums)
  • Gib deinem Kind regelmäßig etwas zu trinken, denn die Sonnenstrahlen entziehen dem Organismus Flüssigkeit.

Nach all den Tipps zum richtigen Sonnenschutz für Kinder sollten wir nicht vergessen, dass die Sonne natürlich positive Auswirkungen auf den Organismus hat: Sie hilft ihm das Vitamin D zu synthetisieren, das zur Fixierung des Kalziums an den Knochen nötig ist. Kinder sollten also auch im Sommer nach draußen gehen, spielen und das schöne Wetter genießen. Nur eben nicht in der prallen Sonne, wenn das möglich ist.

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