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3 effektive und realistische Tipps gegen Mama-Müdigkeit

von Inga Back Veröffentlicht am 3. Mai 2019

Mamasein ist ein 24h-Job an 7 Tagen in der Woche und das ohne Urlaub. Dazu erfüllt man Aufgaben als Beraterin, Beschützerin, Unterhalterin, Fahrerin und Haushälterin. Kein Wunder, dass Mamas chronisch müde sind! Wir zeigen euch 3 Tipps, mit denen ihr die Müdigkeit wirklich im Zaum halten könnt.

Natürlich wissen wir alle, dass wir besser schlafen, wenn wir uns gesund ernähren, Sport machen und uns immer zur selben Zeit hinlegen und wieder aufstehen. Noch besser wird es, wenn wir dann auch noch eine Stunde vor dem Schlafengehen sämtliche Displays von uns fernhalten: kein Handy, kein Tablet, kein Fernseher. Doch mal ehrlich: Wer kann und will sich an all diese Regeln halten?

Wenn die Kinder ins Bett gehen und man dann noch eine ruhige Stunde hat, um mit dem Partner die Lieblingsserie zu schauen oder durch Pinterest zu surfen, haben doch die Wenigsten die eiserne Disziplin stattdessen Sport zu machen, Essen vorzukochen und dann sofort ins Bett zu gehen. Realistische Tipps müssen also her, die auch wirklich umsetzbar sind.

Nachtschichten sind einfacher als Team

Gerade mit einem Baby sind die Nächte eine große Herausforderung. Schlafmangel scheint in der Anfangszeit unausweichlich. Es hat jedoch niemand gesagt, dass Mama und Papa beide nicht mehr schlafen dürfen.
Teilt euch auf, sodass jeder eine Nacht Ruhe hat. Am besten gleich ein paar Nächte am Stück.
Wenn einer von Sonntag bis Mittwoch übernimmt und der andere von Mittwoch bis Samstag, haben beide Elternteile ein paar friedliche Nächte hintereinander.

Tipp: Wenn ihr zu den leichten Schläfern gehört, die auch aufwachen, wenn das Baby nur im selben Raum gefüttert wird, solltet ihr in den sauren Apfel beißen und woanders schlafen. Wer kein Gästebett hat, kann auf die Couch im Wohnzimmer ausweichen oder in eine gute Luftmatratze investieren. Dieser Zustand ist nur für die ersten Monate und ein paar ungestörte Stunden Schlaf sind solche Umstände alle mal wert.

Mittagsschläfchen für alle

'Schlafe, wenn das Baby schläft', ist der älteste, aber auch der effektivste Weg für Mama, um ihr Schlafpensum aufzufüllen. Aber auch wenn die Kinder schon älter sind und mittags gar nicht mehr schlafen möchten, können sie von einer oder auch zwei ruhigen Stunden am Nachmittag profitieren.

Bringt den Kindern bei, dass die ruhige Stunde dafür dient, leise zu spielen, zu malen oder zu lesen - in ihrem Zimmer. Am Anfang ist vielleicht Konsequenz gefragt, aber schon bald ist es ein ganz normaler Teil der Alltagsroutine. Und für Mama sind es ein bis zwei selige Stunden für ein Nickerchen auf der Couch oder zumindest für Ruhe und Entspannung. Auch das hilft bereits, um runterzukommen.

Geht schwimmen

Ja, wir wissen es: Niemand, der chronisch müde ist, weil er jeden Tag Tausend Dinge ohne Schlaf erledigen muss, hat noch Energie oder Nerven für Sport. Aber aus eigener Erfahrung können wir Schwimmen trotzdem empfehlen. Wieso? Weil es sich nicht wie Sport anfühlt. Ich habe es getestet.

Ihr könnt abends Schwimmen gehen, wenn sonst niemand im Schwimmbad ist. Das Einzige, was ihr hören werdet, ist das Wasser. Das Einzige, was ihr sehen werdet, ist das leere Hallenbad und eine halbe Stunde zu schwimmen, klingt nach viel, fühlt sich aber wirklich nicht lange an. Die ganze Erfahrung ein Mal die Woche abends schwimmen zu gehen, ist am Ende genauso entspannend wie eine halbe Stunde mit einer Gurkenmaske in der Badewanne zu liegen, vielleicht sogar noch mehr.

Macht euch auch keine Sorgen um eure Kondition, auch die scheint im Wasser magisch besser zu werden. Eine halbe Stunde Joggen könnte ich nicht, Schwimmen dagegen ohne Probleme.

Ihr müsst euren Partner dann zwar bitten einen Abend in der Woche die Kinder alleine ins Bett zu bringen, aber euer Erschöpfungslevel wird dafür extrem sinken. Nach dem Schwimmen seid ihr glücklich, entspannt und vor allem positiv erschöpft (überraschenderweise), sodass ihr in der Nacht so gut schlafen werdet, wie schon lange nicht mehr. Von einer relaxten Mama haben schließlich alle etwas, die Kinder und auch der Partner.

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