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Wochenende für alle: 5 Dinge, die Mama auch liegen lassen darf

von Inga Back Veröffentlicht am 8. Februar 2019

Unsere Wochenenden sind so wertvoll. Oft ist es die einzige Zeit, die wir für uns nutzen können. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere freien Tage nicht von To-dos verschlucken lassen. Wir verraten euch 5 Tipps, mit denen ihr euch eure Wochenenden zurück erobert!

Jeden Freitag freuen wir uns darauf, dass endlich Wochenende ist. Und jeden Sonntag sind wir erstaunt darüber, dass es schon wieder vorbei ist und wir noch nichts getan haben, das auch nur ansatzweise entspannt war. Wenn man nicht aufpasst, passiert es schnell, dass wir durch unser Wochenende hetzen und versuchen alle To-dos abzuarbeiten, die wir unter der Woche nicht geschafft haben.

Auf Dauer ist dieser Zustand aber absolut nicht tragbar. Wir brauchen diese zwei Tage am Wochenende, um uns von den Strapazen der Woche zu erholen. Wenn auch ihr im Hamsterrad steckt, gibt es jedoch ein paar Tipps, mit denen ihr euch euer Wochenende zurückholt. Und zwar indem ihr lernt, Dinge auch mal liegen zu lassen. Und zwar diese fünf hier:

1. Den Großputz

Selbst wenn Aufräumen und Putzen auf euch entspannend wirken, spätestens wenn euer gesamter Samstag für den Großputz geopfert wird, ist dies belastend. Dabei sagt niemand, dass das Haus am Montag makellos aussehen muss. Zerlegt die Haushaltsaufgaben in mehrere kleine Portionen, verteilt sie über die Woche und delegiert sie fair.

Papa und die Kinder leben schließlich auch im Haushalt und sollten daher ihren Teil dazu beitragen, dass dieser auch funktioniert. Das können selbst kleine Kinder bereits lernen. Mütter managen den Haushalt (in den meisten Fällen), und das alleine ist bereits viel Arbeit. Wir können nicht auch noch von uns erwarten, dass wir alles alleine schaffen - und schon gar nicht an den einzigen zwei Tagen der Woche, die wir frei haben.

2. Den Wocheneinkauf

Nie ist im Supermarkt so viel los wie am Freitagabend oder Samstag. Trotzdem schleppen sich viele Mütter am Samstagvormittag zum Einkaufen und kämpfen sich durch die Gänge, um dann doppelt so lange an der Kasse anzustehen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, einkaufen zu gehen, während euer Partner die Kinder abends schlafen legt oder badet, tut es. Wenn nicht, dann versucht das Einkaufen in eure Mittagspause zu legen. In jedem Fall lohnt es sich den Supermarkt am Wochenende zu meiden. Ihr wärt erstaunt, wie viel Zeit euch das sparen kann.

3. DIY-Projekte

Wenn es um DIY-Projekte geht, kann man diese natürlich wunderbar auf ein Wochenende legen, allerdings nur dann, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

  • Wenn es euch Spaß macht und Energie gibt, macht es ruhig jedes Wochenende.
  • Wenn es wichtig ist, zum Beispiel weil ihr jemandem einen Gefallen tun möchtet, dann beschränkt euch auf maximal zwei Wochenenden im Monat.
  • Wenn es ein wichtiges Projekt im Haushalt ist, ihr wollt zum Beispiel einen Raum tapezieren, dann versucht es auf ein verlängertes Wochenende oder einen Urlaub zu legen.

4. Zu viele Aktivitäten

Hobbys sind natürlich absolut wichtig und wertvoll für Kinder und Erwachsene. Aber das heißt nicht, dass eure Kinder zum Malen, Fußball, Schwimmen, Karate und allem, was man sonst so machen kann, auch gehen müssen. Ein oder zwei Hobbys, in denen sie richtig gut werden können, bringen ihnen mehr als zehn, die sie nur halb können und die ihnen gar keinen Spaß machen.

Mal abgesehen davon, dass sie ja auch zu all ihren Spielen und Wettbewerben gefahren werden müssen. Viele Aktivitäten bedeuten viel wertvolle Zeit am Wochenende, die auch Mama und Papa opfern müssen. Überlegt euch also genau, welche Hobbys wirklich die richtigen für eure Kleinen sind.

5. Zu viele Einladungen

Mit Einladungen verhält es sich ähnlich wie mit Aktivitäten: zu viele tun nicht gut. Ihr habt nichts von eurem Wochenende, wenn ihr von einem Termin zum nächsten hüpft. Selbst wenn ihr dabei Zeit mit lieben Menschen verbringt. Ab und zu brauchen wir alle Zeit, um einfach mal runterzukommen und Zeit zuhause zu verbringen. Scheut euch also nicht davor, einfach mal Nein zu sagen. Ihr müsst nicht jede Einladung annehmen.

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