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© Alex John Beck
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Alles Quatsch mit der Symmetrie! Schöne Gesichter sind UNperfekt!

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 24. Februar 2014

Ihr denkt vielleicht, dass Symmetrie das Geheimnis perfekter Schönheit ist? Das dachten wir auch - bis wir die folgenden Bilder gesehen haben. Zwei Fotografen haben nämlich genau das untersucht und bewiesen: Gesichter sind meistens so am schönsten, wie sie sind: Unperfekt.

Diese Aufnahmen sind wahre Meisterwerke. Denn sie zeigen uns, dass Schönheit keine Frage von Symmetrie ist und dass zwei gleiche Gesichtshälften nicht zwingendes Kriterium sind, um schön zu sein. Also auch wir mit unseren unterschiedlichen Augenbrauen, Mündern und Nasenlöchern sind immer noch im Rennen, wahrhaft schöne Menschen zu sein.

Die beiden Fotografen Eray Eren und Alex John Beck haben sich - unabhängig voneinander - dem Phänomen Symmetrie angenommen und dazu unterschiedliche Fotoreihen veröffentlicht. Durch Einsatz eines einfachen Spiegeleffekts wird bei den Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Türken Eray Eren sichtbar: Zwei unterschiedliche Gesichtshälften - wie wir sie in der Regel haben - machen das Gesicht mit seinen kleinen 'Fehlern' spannend (siehe jeweils das linke Bild). Das gilt für Männer und Frauen genauso wie für Kinder...

Fügt man die gleichen Seiten zusammen (jeweils das mittlere und rechte Bild), fehlt genau diese Spannung im Gesicht, auch wenn es streng genommen jetzt einwandfrei symmetrisch ist. Irgendwie wirkt es komisch und befremdlich. Es ist also gerade die Asymmetrie, die unsere Gesichter besonders, individuell und schön macht!

Auch der Brite Alex John Beck arbeitete mit einem einfachen Spiegelsystem, jedoch sieht man hier nur die beiden symmetrischen Alternativen, d.h. die beiden linken Gesichtshälften gemeinsam oder die beiden rechten. Das 'Original' enthält uns der Fotograf vor - leider. Doch der Effekt ist der gleiche: Irgendwie fehlt uns beim Betrachten der besondere Ausdruck in den Gesichtern.

Also auch Beck liefert den Beweis: Symmetrische Gesichter sind nicht zwingend schöner. Im Gegenteil!

Schönheit lebt also gerade von individuellen Merkmalen und Besonderheiten... Wissenschaflter haben sogar herausgefunden, dass nur die wenigsten ein wirklich symmetrisches Gesicht haben. Und diese Menschen sind meist egoistischere Personen als andere mit weniger symmetrischen Gesichtern. Wieder ein Pluspunkt für unsere ungleichen Augenbrauen, Nasenlöcher und Co.!

von Maike Schwinum

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