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“Es wird schwierig sein. Nahezu unmöglich.” - Was die Mutter eines behinderten Kindes tatsächlich erwartet

von Sabrina Först Veröffentlicht am 14. März 2014

"Liebe werdende Mama" ... 15 Menschen mit Down-Syndrom sagen einer Mutter, was sie zu erwarten hat ... Eine herzergreifende Nachricht, die wir uns alle vor Augen halten sollten.

Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März hat die Organisation 'Coor Down' dieses Video veröffentlicht. Darin heißt es zu Beginn, eine werdende Mama habe sich per Email mit folgender Nachricht an sie gewandt: "Ich erwarte ein Baby. Es hat Down-Syndrom. Ich habe Angst: Was für ein Leben wird mein Kind haben?" Die Organisation möchte ihr antworten und tut es - mit diesem ergreifenden Video ...

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Ab Sekunde 20 sieht man unterschiedliche Menschen mit Down-Syndrom mit ihrer herzerwärmenden Nachricht an die 'Future Mom' (Deutsch: Werdende Mama):

​"Liebe werdende Mama, hab keine Angst. Dein Kind wird viele Dinge tun können. Es wird dich umarmen können. Es wird auf dich zulaufen können. Es wird sprechen können und dir sagen, dass es dich liebt. Dein Kind wird zur Schule gehen können, wie jedes andere. Und schreiben lernen. Und dir schreiben, wenn es eines Tages weg von Zuhause ist. Denn dein Kind wird auf jeden Fall reisen können. Es wird seinem Vater helfen können, sein Fahrrad zu reparieren. Es wird arbeiten können und Geld verdienen. Und mit diesem Geld kann es dich zum Essen einladen. Oder eine Wohnung mieten und alleine wohnen. Manchmal wird es schwierig sein. Sehr schwierig. Nahezu unmöglich. Aber ist es das nicht für alle Mütter? Liebe werdende Mama, dein Kind kann glücklich sein, so wie ich es bin. Und du wirst auch glücklich sein. Stimmt's, Mama?"

​Mit lachenden Gesichtern den lebenden Beweis antreten, dass ein Leben mit Down-Syndrom kein unglückliches Leben sein muss - es gibt wohl keine bessere Art, wie man einer Mutter ihre Sorgen nehmen könnte. Zum Schluss heißt es: Jeder hat das Recht, glücklich zu sein. Wie wahr.

von Sabrina Först

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