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11 Phasen, die JEDER bei einem ALDI-Besuch durchläuft

von Nadine Jungbluth Erstellt am 22. Oktober 2014
© Getty Images

Warum die Bettwäsche immer ausverkauft und die Kassiererin immer viel zu schnell ist ...

Der wöchentliche Großeinkauf steht an und wir wissen schon jetzt, wie das wieder ablaufen wird:

1. Es muss einfach einen Parkplatz in der ersten Reihe geben!

Und wenn ich hier noch fünf Runden fahre – ich bekomme den Platz, der am nächsten am Eingang ist! Jawohl!

2. Mist, schon wieder keinen Euro für den Einkaufswagen!

Und jeder, den ich anspreche, hat einen Chip im Wagen!

3. Endlich drin. Hey, Geranien im Angebot!

Ich gebe der Sache mit den Blumen doch noch eine letzte Chance. Irgendwo in mir muss doch ein grüner Daumen schlummern! 6er-Pack Geranien - gekauft!

4. Am Backautomat: Ihr Produkt wird gerade ofenfrisch gebacken. Bitte versuchen sie es in 10 Minuten noch einmal.

Aaaaarrgghhh!

5. 100 Meter Süßigkeitenregal - verdammt! Bloß nicht hingucken. Einfach gaaar nicht hingucken!

Hmm, vielleicht nur eine kleine Tafel Nussschokolade? Und vielleicht noch ein paar Gummibärchen. Und die leckeren Paprika-Chips... und ... (Irgendwo von weit unten hören wir ganz leise unsere Speckröllchen Samba tanzen.)

6. Die unendliche Suche nach den Schnäppchen!

Im Prospekt stand doch, dass es Badematten für 8 Euro gibt! Wo zum Teufel sind die blöden Dinger? Ok, ein letztes Mal lauf ich noch den Mittelgang rauf und runter, dann reichts mir!

Und während wir auf der Suche nach der Badematte sind:

7. Oh, was haben wir denn da? 3er-Pack Unterhemden! Die brauche ich! Dringend!

Eiskratzer, Spannbettlaken, Hüttenpantoffeln, Duftkerzen und Kinder-Thermohose - bisher war mir gar nicht klar, dass ich das alles brauche. Danke, Aldi, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast! Und rein damit in den Wagen!

8. Einkaufswagen-Blockade: Wer nachgibt, verliert!

Schon interessant, dass alle voll bepackten Einkaufswagen im Geschäft immer genau um das Teil aufgebaut sind, was man gerade dringend benötigt. Wie eine Festung schützen sie das letzte Päckchen Kräuterfrischkäse im Kühlregal. Von den Besitzern weit und breit keine Spur. Die sind wahrscheinlich gerade beim 3er-Pack Unterhemden hängengeblieben...

9. Boah - so eine lange Schlange!

Warum gehen alle anderen genau dann einkaufen, wenn ich auch einkaufen gehe? Und warum macht die neue Kasse immer erst genau dann auf, wenn ich schon 20 Minuten in der Schlange stehe und gerade das erste Teil aufs Band gelegt habe?

10. Zack, zack, zack! An den Aldi-Kassierern kann sich die Bahn mal ein Beispiel nehmen!

Auch wer sonst eher eine lahme Ente ist, lernt an der Aldi-Kasse ganz schnell, wie der Hase läuft. Hier gibt nämlich der Kassierer den Takt vor, drei Teile in einer Sekunde, zack, zack, zack - rein damit in den Wagen! (Ohne Wagen braucht man hier gar nicht erst antanzen!) Und bei der Bezahlung hat man genau 3 Sekunden Zeit, das Geld aus dem Portemonnaie herauszufischen. Wer träge Finger hat, wird mit einem eiskalt abwertenden Blick bestraft.

Bleibt die Frage: Was passiert eigentlich, wenn man länger als 3 Sekunden nach seinem Geld sucht? Wir sind der festen Überzeugung, dann geht eine Falltür auf und befördert uns direkt in die Höhle der Verdammten - ähm - der langsamen Bezahler! Die müssen leider den Rest ihres Lebens im Keller Brötchen für den Brotbackautomaten aufbacken

11. Und zu guter Letzt: Aldi - bitte informier mich!

Am Ausgang stechen wir geschickt die Omi mit Gehhilfe aus, um noch das allerletzte Prospekt aus dem Ständer zu fischen! Juhu! Zu Hause machen wir es uns dann mit einer Tafel Weiße Crisp Schokolade und dem Blättchen auf dem Sofa gemütlich und entdecken mindestens 20 Dinge, die wir dringend brauchen. Dringend!

Bis nächste Woche, lieber Aldi!