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Arzt verweigert die Behandlung eines Babys. Der Grund macht uns wütend!

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 19. Februar 2015
© Facebook / Krista Dornfried-Contreras

Das Kind eines lesbischen Paares zu behandeln, widerspreche ihrer Religion, so die Ärztin.

Krista Dornfried-Contrera und ihre Ehefrau Jami wurden diskriminiert - und das auf Kosten ihrer neugeborenen Tochter. Wenige Tage nach der Geburt ihres Babys, suchte das Paar einen Kinderarzt auf, bei dem sie einen Termin hatten. Doch die Ärztin verweigerte schlicht und einfach die Behandlung. Der Grund? Krista und Jamis "Lebensweise" widerspreche ihrer Religion.

​Die Kinderärztin Dr. Vesna Roi war den beiden Frauen bereits vor der Entbindung ihrer Tochter Bay von ihrer Hebamme empfohlen worden. Krista und Jami trafen sich mit Roi und waren zufrieden mit ihrer Wahl, so dass sie für die Untersuchung von Bay einen Termin in Rois Praxis machten.

​Dort jedoch wartete eine unangenehme Überraschung auf sie. "Als wir dort waren, kam jedoch eine andere Ärztin auf uns zu und teilte uns mit, dass Dr. Roi unsere kleine Tochter nicht behandeln würde", schrieb Krista auf ihrer Facebook-Seite. "Wir fragten sie nach dem Grund und uns wurde mitgeteilt, dass sie gebetet habe und Gott es nicht akzeptiere, dass sie ein Kind behandle, was zwei Mütter hat."

Die Kinderärztin Roi schrieb dem Paar hinterher einen Brief, in dem sie sich für ihr Verhalten entschuldigte: "Ich wollte niemanden verletzen. Doch ich glaube nicht daran, dass ich in der Lage wäre, eine normale Beziehung zwischen Arzt und Patient mit Ihnen aufbauen zu können."

​Wir sind schockiert über diesen Vorfall. Ärzten sollte es nicht gestattet sein, Patienten aufgrund ihrer Sexualität zu diskriminieren - vor allem nicht, wenn dies auf Kosten eines unschuldigen Babys geschieht.

von Maike Schwinum