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Baby wird ohne Herzschlag geboren - doch es kämpft sich zurück ins Leben

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 26. Februar 2015
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Der kleine Theo musste nach seiner Geburt minutenlang wiederbelebt werden - heute ist er aber ein gesundes, kleines Baby.

Es ist der Albtraum jeder Mutter: Ihr Baby wird geboren und gibt keinen Laut von sich. Es hat keinen Herzschlag. Acht lange Minuten kämpfen Ärzte und Krankenschwestern um sein Leben. Diesen Horror mussten Rachel Cherry und ihr Partner Adam Babbage durchstehen. Ihr Sohn Theo kam absolut leblos auf die Welt - ein Schock.

Heute ist Theo fünf Monate alt und ein quicklebendiges, gesundes Baby. Sein Weg in diese Welt war allerdings ein schwieriger. Mama Rachel erlebte eine völlig normale Schwangerschaft, doch im Kreissaal kamen erste Probleme auf: Theo hatte sich in Rachels Bauch so verdreht, dass er nur noch durch einen Kaiserschnitt rauszuholen war.

"Wenn man ein Baby auf die Welt bringt, will man nichts mehr, als diesen ersten Schrei zu hören - doch als Theo kam, war er absolut still", so Mama Rachel aus Norwich in England. "Ich wartete und wartete, doch als nichts kam, wusste ich, dass etwas nicht stimmte."

Acht Minuten lang kämpfen die Ärzte um Theos Leben: Sie befreien seine Lungen von Flüssigkeit und beginnen dann, sein Herz neu zu starten. Niemand wusste, ob Theo überleben oder ob er lebenslange Schäden davontragen würde.

Doch der kleine Junge kämpfte sich zurück ins Leben und sein Herz begann zu schlagen. Er wurde auf die Baby-Intensivstation des Krankenhauses verlegt. "Es hat mir das Herz gebrochen", sagt Rachel. "Als frischgebackene Eltern wollten wir unseren kleinen Jungen einfach nur in den Armen halten." Theo erlitt in seiner ersten Nacht einige Krampfanfälle, doch nach und nach erholte sich der Neugeborene.

Nach zwölf Tagen durften Adam und Rachel ihren Sohn endlich mit nach Hause nehmen. Heute ist Theo ein gesundes kleines Baby, das sehr fröhlich ist und viel lacht. Er wird von seiner komplizierten Geburt keine Schäden davontragen. "Wir sind den Ärzten unendlich dankbar", erklärt Mama Rachel.

​Adam und Rachel sammeln nun Spenden über eine Fundraising-Seite, um dem Krankenhaus einen weiteren Brutkasten zu kaufen. Denn genau diese Art von Maschine rettete ihrem Theo das Leben.

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