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WM-Fieber? Bei diesen Bildern bleibt uns der Jubel im Hals stecken ...

von Redaktion Veröffentlicht am 20. Juni 2014

Street-Art zeigt eindrucksvoll, wie Brasilien wirklich zur WM steht.

Derzeit ist die ganze Welt im WM-Fieber. Traumhafte Strandkulisse, heiße Samba-Rythmen und wackelnde Popos - die Weltmeisterschaft in Brasilien ist so mitreißend wie keine zuvor. Dabei vergessen leider viele, dass in Brasilien viele Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben. In kaum einem anderen Land klafft die Lücke zwischen Arm und Reich so stark wie hier. Rio de Janeiro gilt inzwischen als eine der teuersten Städte der Welt. Und doch liegt der Mindestlohn bei gerade einmal 236 Euro im Monat. Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit und fehlende Bildung - das sind die Probleme, mit denen ein Großteil der Bevölkerung tagtäglich zu kämpfen hat.

Ist es da gerechtfertigt, dass das Land Fußballstadien für mehrere Milliarden Euro bauen lässt, die nach der WM größtenteils nutzlos sein werden? Ist es zu vertreten, dass die Preise in den Städten (zum Beispiel für den öffentlichen Nahverkehr) überall erhöht werden, obwohl das Einkommen der Brasilianer unverändert bleibt? Oder dass viele Menschen ihr Zuhause durch Zwangsräumung verlieren mussten, um Platz für die Weltmeisterschaft zu schaffen?

Mit Street-Art gegen die FIFA

Viele Brasilianer wollten das nicht auf sich sitzen lassen und gingen in den vergangenen Wochen auf die Straße, um gegen die WM zu protestieren. Doch auch an anderer Stelle zeigt sich der Widerstand des Landes gegen den Fußball-Wahn: an den Hauswänden. Street-Art schmückt die Straßen von Rio und zeigt eindrucksvoll, wie viele Brasilianer tatsächlich zur WM und zur FIFA stehen. Bedrückend, ehrlich und gerade heraus - Bilder, die die Welt sehen sollte!

Diese und weitere Bilder findet ihr auf www.streetartutopia.com

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von Redaktion

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