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Geht's noch?! Bild einer Schaufensterpuppe mit abgemagerter Brust empört das Netz

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 23. Februar 2015
© Instagram / sinkvenice

Ein Laden präsentiert seine Mode mit Schaufensterpuppen, bei denen die Knochen herausstehen.

Das Brustbein steht geradezu schmerzhaft hervor bei dem Bild dieser Schaufensterpuppe, die in der populären britischen Modekette 'Whistles' in London gesichtet wurde. Die Britin Amina Hays postete das Foto auf ihrem Instagram-Account. "Denn eine Schaufensterpuppe mit hervorstechendem Brustbein löst die Komplexe von Frauen auf jeden Fall", schrieb die 32-Jährige zu dem Schnappschuss.

Innerhalb kürzester Zeit sorgte das Bild für Aufruhr im Netz. Es verherrliche Essstörungen und sorge vor allem bei jungen Frauen und Mädchen für ein falsches Schönheitsideal - so die Kritiker. Tatsächlich ist der Anblick der Puppe erschreckend. Noch schlimmer ist, dass 'Whistles' eine sehr beliebte Modekette mit teils prominenten Anhängern wie Kate Moss, ist.

Leider ist diese dürre Schaufensterpuppe kein Einzelfall: Erst im letzten Jahr postete eine junge Frau ein Foto auf Instagram, dass eine Puppe bei 'Topshop' mit erschreckend dürren Beinen zeigte. Daneben im Vergleich eine Frau mit "normalen" Körpermaßen.

Über diesen Vorfall können wir nur den Kopf schütteln. Nicht nur deshalb, weil solch abgemagerte Schaufensterpuppen keine realistische Darstellung von Frauenkörpern sind. Sondern auch deshalb, weil es jungen Frauen und Mädchen vermittelt, dass man SO aussehen muss, um sich modisch zu kleiden. Ein Gedanke, der schlicht irrsinnig und falsch ist.

von Maike Schwinum