Home / Buzz / Beliebt im Netz / Das will echt keiner mehr hören: Lasst uns einfach aufhören zu jammern!

© Getty Images
Buzz

Das will echt keiner mehr hören: Lasst uns einfach aufhören zu jammern!

von Sabrina Först Veröffentlicht am 12. Mai 2014

Über diese Dinge wollen wir NIE WIEDER Gejammer hören!

Es mag ja sein, dass uns das Gemotze, Gemecker und Gejammer verbindet und uns jeden Tag aufs Neue Gesprächsstoff liefert. Morgens ein 'Was für ein fieses Wetter' oder kurz vor Monatsende 'Ich weiß überhaupt nicht, wovon ich die Rechnung bezahlen soll' kennen wir alle. Aber muss das wirklich sein? Jeden Tag die gleiche Leier - es wird sich beschwert, genörgelt und bedauert. Und zwar über Dinge, die entweder völlig belanglos, einfach nicht zu ändern sind - oder so einfach zu ändern wären, dass es lächerlich ist, darüber zu schimpfen. Und wie heißt es so schön: Das Leben ist kein Ponyhof. Viele Dinge nerven eben, aber so geht es ganz vielen Menschen - wir ALLE müssen mit den kleinen Gemeinheiten des Lebens umgehen. Und deshalb gibt es jetzt hier für alle Nörgler und die, die solche kennen, unsere Top Miesmacher-Themen, die wir nie wieder hören wollen.

Das Wetter

Das Wetter ist in aller Welt ein Gesprächsthema, aber hierzulande kann man es ja kaum jemandem Recht machen - zu kalt, zu feucht, zu schwül, zu warm - Sommer wie Winter wird hier gejammert und genörgelt, was das Zeug hält. Dabei ist alles eine Frage der Einstellung, schließlich können wir uns noch so sehr beklagen - das Wetter lässt sich nicht ändern! Und es gibt so viele tolle Dinge, die man an einem kalten, verregneten Tag tun kann ...

Überhöhte Preise

Keiner zwingt uns, eine Jeans für 140 Euro oder eine Ledertasche für 250 Euro zu kaufen. Also aufhören mit dem Geschimpfe über die teuren Luxusartikel. Wer genügend Kohle besitzt und Spaß an Luxus hat, der soll es sich gönnen. Und es gibt keinen Grund, es diesen Leuten nicht zu gönnen. Denn wer eher kleiner Brötchen backt: H&M, Zara und Co. bieten uns auch fast alles, was das Herz begehrt ...

Kalorien

Iss den verdammten Kuchen oder lass es sein, aber hör auf, ständig laut nachzurechnen, wie lange man joggen muss, um ihn wieder loszuwerden. Natürlich achten wir alle auf unsere Figur und das ist auch gut so. Aber vom öffentlichen Gejammer schmilzt das Fett auch nicht. Es liegt bei uns selbst! Das gleiche gilt für unser Gewicht: Macht es euch nicht so schwer und wählt zwischen diesen zwei Alternativen: Hört auf, euch zu beschweren und seid zufrieden oder ändert etwas!

Undankbare Kinder

Früher war alles besser und die Jugend von heute ist eine Zumutung? Nein! Unsere Mütter und Väter haben auch Unsinn gemacht. Und auch wenn es der heutigen Generation viel, viel besser geht als allen davor, können wir sie deshalb nicht beschimpfen. Wieso sollten sie dafür dankbarer sein, als die Generationen davor? Es hat nichts mit Undank zu tun - sie kennen nichts anderes als diese Welt!

Telefonierer in öffentlichen Verkehrsmitteln

Wo ist das verdammte Problem? Wir unterhalten uns in der Bahn mit Freunden, Familien und Bekannten. Über Alltägliches, den Job, unsere Probleme. Wieso genau darf man in der Bahn nicht telefonieren beziehungsweise wer hat entschieden, dass sich das nicht gehört? Klar, man will vielleicht keine intimen Details hören, aber das kann ich mir bei normalen Gesprächen auch nicht aussuchen. Ein bisschen mehr Toleranz würde hier ganz vielen Leuten super zu Gesicht stehen!

Selfies

Und auch hier kann man nur auf ganz, ganz, ganz viel Toleranz hoffen. Das ist das Zeitalter, in dem wir leben. Und wer Spaß daran hat, mit seinem Smartphone sein Essen, seine Füße oder den Himmel über sich zu fotografieren, der kann es tun. Was spricht dagegen? Wen es stört, der kann ja weggucken.

Zu dünn angezogen sein

Es ist ein Klick auf die Wetter-Seite, der uns morgens verrät, wie das Wetter an diesem Tag wird. Was genau versteht man da an Worten wie 8 Grad und windig oder 10 Grad und nasskalt nicht? Wer da mit Ballerinas und Tunika an der Haltestelle steht, dem kann man auch nicht helfen. Und jetzt bloß nicht mitleiderregend mit den Zähnen klappern! Selbst schuld.

Der schlechte Verdienst

Wir haben es in der Hand! Keiner zwingt uns, diesen Job für dieses Gehalt zu machen. Sich ständig bei jeder Gelegenheit über den schlechten Verdienst zu beklagen, nervt nicht nur die Gesellschaft, in der man sich befindet, sondern wirft auch ein schlechtes Licht auf einen selbst. Wieso macht man denn einen unterbezahlten Job, der unter seinem Niveau liegt? Wieso versucht man nicht, weiter, höher, woanders hinzukommen? Nicht ärgern, ändern!

Unfreundliche Verkäuferinnen

Eigentlich sollte man von ihnen mehr erwarten können, aber wenn es eine Verkäuferin nicht hinbekommt, nett, freundlich und qualifiziert zu sein, dann hat sie es halt nicht drauf. Sich darüber zu ärgern, macht aber rein gar keinen Sinn, weil sie ihr Verhalten nicht ändern wird. Also einmal tief durchatmen und die Zicke ignorieren. Das beweist mal Coolness!

Politiker

Ganz ehrlich: Lasst sie labern - denn das ist ihr verdammter Job. Oder macht es besser und engagiert euch selbst in der Politik. In ziemlich vielen Ländern läuft politisch einiges schief. Man kann aber nicht immer nur mit dem Finger auf die böse Politik zeigen.

Der Sportkurs

'Der Trainer ist zu lasch, der Raum zu kalt, die Matten stinken und die Zeit passt auch gar nicht' - Wenn man eine Ausrede für den Sport braucht, wie wäre es dann einfach mit der eigenen Faulheit oder Unlust? Das ständige Genörgel über die schlechten Gegebenheiten und die komischen Leute nervt - und macht die Tatsache auch nicht besser, dass man mal wieder kneift.

Verspätungen der Bahn

Es gibt Dinge, die können wir einfach nicht ändern. Dazu gehören bei uns in jedem Fall die Verspätungen der Bahn und anderer öffentlicher Verkehrsmittel. Statt sich darüber aufzuregen, sollte man das einfach einkalkulieren. Denn wutentbrannt und kopfschüttelnd am Bahnsteig zu stehen und von einem Fuß auf den anderen zu tippeln, bringt uns nicht wirklich schneller ans Ziel und die ganzen Stresshormone machen uns die freie Zeit kaputt. Da hat doch keiner was von. Also Wartezeiten einplanen und mit Musik oder einem Buch entspannen. Wir kommen schon irgendwann an.

Die gesamte Rechnung teilen

Klar, im Grunde ist es ungerecht, wenn man die 20 Bier des Tischnachbarn anteilig mitbezahlen muss, wenn man in einer großen Gruppe unterwegs ist und selbst nur an einem Wasser und zwei Cola genippt hat. Aber wie ungemütlich ist es, nach fünf gemeinsamen Stunden alles auseinanderzurechnen? Alles gleicht sich im Leben aus - also lasst mal Fünfe gerade sein und übernehmt vielleicht mehr, als ihr getrunken oder gegessen habt. Das gleicht sich beim nächsten Mal wieder aus und ist unter Freunden kein Kopfzerbrechen wert!

Das Älterwerden

28, 29, 30: Dieser Dreierschritt fühlt sich für viele an wie der Gang zur Schlachtbank. Dabei ist die Aufregung wirklich mehr als überflüssig. Denn eigentlich geht es doch jetzt erst richtig los: Wir verdienen Geld, wir wissen, was wir wollen, wir können uns schöne Kleider und eine coole Wohnung leisten und wissen, was im Leben wichtig ist. Und wie sagen die Omas immer so schön: 'Wenn du nicht alt werden willst, musst du früh sterben'. Nicht wirklich 'ne Option, oder?

Das Singledasein

Es nervt! Wieso ist es eigentlich so schlimm, alleine zu sein? Das Genörgel von Singles kann wirklich anstrengend sein. Anstatt sich über die Freiheit zu freuen und darüber, dass man viele Kompromisse nicht eingehen und sich über viele Dinge nicht ärgern muss, wird das Worst-Case-Szenario jeden Tag heraufbeschworen: Ich werde nie einen Partner finden, ich werde einsam und frustriert und werde in einer Wohnung mit 6 Katzen leben. Ganz ehrlich: Wenn du weiter so einen Quatsch redest, ist das sogar sehr gut möglich!

Unsere Eltern

Ja, sie können anstrengend sein, weil sie so viel mehr Lebenserfahrung haben als wir und uns wahrscheinlich sogar besser kennen, als wir selbst. Dass gibt ihnen zwar nicht mehr das Recht, uns zu bevormunden, aber für den ein oder anderen Rat sollte man einfach mal dankbar sein. Eines Tages bereuen wir es, so genervt von Mama und Papa gewesen zu sein. Sie wollen schließlich nur unser Bestes.

Unsere Periode

Alle gebärfähigen Frauen dieses Planeten haben ihre Periode - soweit kein Geheimnis. Wir sind nicht die ersten, nicht die letzten und auch nicht die einzigen, denen Brust, Rücken und Eierstöcke drei bis fünf Tage im Monat vermiesen. Aber wir sind ja wohl in der Lage, das mit Würde zu tragen, oder? Es lässt sich eben nicht ändern. Also werft eine Schmerztablette ein und gut ist!

von Sabrina Först

Das könnte dir auch gefallen