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Diese 16 Phasen durchlebt man bei jedem Freizeitpark-Besuch

von Anne Walkowiak Erstellt am 17. November 2014
© Getty Images

Kaum ein Wochenend-Ausflug eignet sich für eine junge Familie besser als ein entspannter Besuch in einem Freizeitpark. Spaß für die Kinder, Entspannung für die Eltern - was Besseres kann einem an einem Wochenende nicht passieren. Wenn es doch nur so laufen würde ...

Denn sind wir realistisch: Sooo entspannt ist kein Ausflug mit Kindern - egal welchen Alters. Und erst recht nicht, wenn es an einem Samstag in einen Freizeitpark geht. Als Eltern durchläuft man deshalb die folgenden 16 Phasen:

1. Vorfreude

Eigentlich kann der Ausflug nur ein Mega-Erfolg werden! Ein Park voller Attraktionen für Groß und Klein - für gute Stimmung sollte gesorgt sein.

2. Euphorie

Auf der Fahrt in den Park schaut man vor seinem geistigen Auge in die glücklichen Kindergesichter und fühlt sich dabei tiefenentspannt.

3. Erste Ernüchterung am Eingang

Hat man erst das Wirrwarr auf dem Parkplatz hinter sich gelassen und den Weg zum Parkeingang gefunden, stockt einem der Atem das erste Mal beim Anblick der Massen an den Kassen. Macht aber nix, schließlich hat man die Tickets schon online erstanden und muss sich nur noch durch den Eingang zwängen. Alles noch ganz easy und entspannt.

4. Verwirrte Blicke auf den Park-Plan

Nun heißt es, sich einen Überblick über in Frage kommende Attraktionen und Fahrgeschäfte zu verschaffen. Sieht alles nach einem Durcheinander aus, kann aber gemeistert werden.

5. Streit über das erste Ziel

Steht der Plan durch den Park erstmal, kommt es mit Sicherheit zu Streitigkeiten mit dem Nachwuchs. Bei mehr als einem Kind streiten die beiden untereinander, wer was als erstes machen will. Und hat man nur ein Kind, streitet das mit den Eltern. Ein Schlagwort reicht nämlich schon aus und das Kind will unbedingt zum letzten Punkt der Park-Tour als allererstes.

6. Vorfreude auf die erste Attraktion

Einigen kann man sich schließlich trotzdem und zieht frohen Mutes und mit großen Erwartungen zum ersten Fahrgeschäft.

7. Ernüchterung in der 30-Minuten-Warteschlange

Vor Ort stellt man fest: Auch andere Besucher haben dieselbe Route gewählt. Aber 30 Minuten Wartezeit erscheinen einem noch nicht exorbitant.

8. 30 Minuten können zur Ewigkeit werden

Aber 30 Minuten mit aufgeregten Kindern ... nichts ist schlimmer als Vorfreude gepaart mit Langeweile in der Warteschlange ... Irgendwann darf man schließlich einsteigen und sich den ersten Frust bei schnellen Kurven, steilen Hängen und rasanten Berg- und Talfahrten aus der Seele schreien.

9. Wenn es doch bei 30 Minuten bleiben würde ...

Hat man die erste Schlange überwunden und durfte das erste Fahrgeschäft genießen, muss man im Anschluss daran gleich wieder anstehen. Entweder im selben Fahrgeschäft für wenigstens die doppelte Wartezeit oder, wenn der Action-Faktor nicht hoch genug war, beim nächsten Spektakel mit einer Warterei von wenigstens einer Stunde.

10. Die Länge der Warteschlange ist nicht proportional zum Unterhaltungsfaktor

Hat man erstmal drei Warteschlangen hinter sich gebracht, realisiert man schnell, dass die Länge der Schlange absolut NICHTS über den Spaß der Attraktion aussagt.

11. ALLE haben IMMER gleichzeitig Hunger

Irgendwann hat sich die Aufregung ein wenig gelegt und man bemerkt andere Körperfunktionen wie Hunger und Durst. Leider geht es den Mitbesuchern ähnlich und die Schlangen an Imbissen, Restaurants und kleinen Ständen stehen denen der Fahrgeschäfte in nichts nach.

12. Je aufgeregter die Kinder, desto genervter die Eltern

Frisch gestärkt wirft man sich wieder ins Getümmel. Die Kinder laufen nach Fritten und Milchshake wieder auf Hochtouren und wollen ALLES SOFORT ausprobieren. Das wiederum führt zu stark strapazierten Nerven bei den Eltern. Jetzt am besten einfach die Kinder machen lassen. Hinterhertrotten und mit ihnen die Warteschlange überstehen.

13. Je müder die Kinder, desto engagierter die Eltern

Irgendwann kippt die Stimmung. Nach fünf Stunden Dauerbeschallung wird selbst das quirligste Kind mal müde. Wenn sie dem Kinderwagen-Alter bereits entwachsen sind, hilft nur eine Pause auf der Bank. Kaffee für die Eltern und was Leckeres für die Kleinen. 20 Minuten das Geschehen beobachten kann wahre Wunder wirken. Zur Not 'fesselt' man die lieben Kleinen mit einem 'Ich sehe was, was du nicht siehst' Spiel an die Bank.

14. Nach dem halben Park ist der Tag vorbei

Egal, wie viel Mühe man sich gegeben hat, alles im Park zu erkunden, nach gerade mal der Hälfte des Parks neigt sich der Tag dem Ende entgegen.

15. Eine Rückkehr ist also garantiert

Bei all der Anstrengung, die so ein Tag im Freizeitpark mit sich bringt, am Ende steigt man zwar geschafft, aber doch glücklich ins Auto. Außerdem hat man ja noch die andere Hälfte des Parks zu erkunden ...

16. Der Nachwuchs möchte seinen Wohnsitz in den Park verlegen!

DAS Resümee des Tages: Dem Nachwuchs hat der Tag so viel Spaß bereitet, dass er seinen Wohnsitz direkt in den Park verlegen will. Vermutlich das beste Argument, um so etwas zu wiederholen.