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Diese 5 Dinge bereuen sterbende Menschen am meisten

von Anne Walkowiak Erstellt am 7. Januar 2015
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Wir alle versuchen, das Beste aus unserem Leben zu machen. Wir arbeiten hart, damit wir uns etwas leisten können. Wir verzichten, damit wir Liebgewonnenes nicht verlieren. Wir rackern uns ab, um nur ja nichts zu verpassen. Doch was im Leben wirklich wichtig ist, wird uns leider erst viel zu spät bewusst.

Es gibt Dinge, von denen glauben wir, dass wir sie gemacht haben sollten. Einfach, damit wir wissen, wie es sich anfühlt. Einen Fallschirmsprung, die weite Fernreise, der Schritt in die feste Beziehung. Es sind Dinge, von denen wir glauben, dass man sie von uns erwartet. Von denen wir erwarten, das sie uns glücklich machen. Doch sollte unser Leben wirklich so aussehen?

Sollte es nicht. Und Bronnie Ware, eine australische Krankenschwester, kann uns auch sagen, warum nicht. Über Jahre arbeitete sie auf der Palliativstation eines Krankenhauses, begleitete Menschen bis an ihr Lebensende. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen mit den todkranken Menschen, schrieb sie in ihrem Blog 'Inspiration and Chai' nieder. Einer ihrer Einträge 'The Top Five Regrets of the Dying' wurde innerhalb kürzester Zeit von Millionen Menschen gelesen. Und er öffnet einem wirklich die Augen.

Es ist nämlich nicht der Fallschirmsprung, ​die Top-Manager-Karriere oder die super Luxus-Reise, die man rückblickend in seinem Leben hätte haben wollen. Für einen sterbenden Menschen, der sich von seinem Leben und all seinen Erlebnissen und Erwartungen verabschieden muss, sind es ganz andere Dinge, denen er nachtrauert. In ihrem bereits 2013 veröffentlichen Buch '5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die ihr Leben verändern werden' beschreibt Ware die folgenden fünf Versäumnisse.

Nummer 1: Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten

Was beim Lesen des Satzes eigentlich ganz einfach scheint, ist es aber leider nicht. Es gibt viele Situationen, in denen wir mehr für andere tun, als für uns selbst. Und wir sprechen nicht von Nächstenliebe und kleinen Gefallen. Es gibt Situationen, da tun wir Dinge, weil wir wissen, das man sie von uns erwartet. Wir sollten mehr auf uns, unsere Wünsche und Erwartungen an das Leben hören.

Nummer 2: Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet

Zeit kann einem niemand zurückgeben. Seine Kinder aufwachsen sehen, mit seinen Liebsten gemeinsam alt werden, das sind die Dinge, die uns glücklich machen.

Nummer 3: Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen

Viel zu oft sagen wir nicht, was wir fühlen. Aus Rücksicht auf andere, aus Angst vor den Folgen, aus Angst vor Zurückweisung. Doch unsere Gefühle und unser Denken machen uns zu der Person, die wir sind. Sollten wir nicht immer zu uns stehen?

Nummer 4: Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten

Bei all dem Stress, den der Alltag mit sich bringt, kommen Freunde leider oft zu kurz.

Nummer 5: Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt

Viel zu oft stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinten an. Aber wir sollten uns etwas gönnen. Und wenn es 'nur' der Kaffee mit der besten Freundin ist. Zeit für uns selbst, das ist wichtig.