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Diese Dinge sollten frisch gebackene Eltern sein lassen! Im Ernst jetzt! Für IMMER!

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 5. September 2014
© Getty Images

Ja, auch wir wissen, was für einen Gefühlsausbruch die Geburt eines Kindes auslöst. Man möchte die Freude über sein kleines Wunder mit allen teilen. Man will die Welt wissen lassen, welches Genie man da nun großzieht. Man möchte nur noch über das Baby und das Leben mit Baby sprechen. Aber ehrlich, liebe Eltern, es gibt Dinge, die will die Welt nicht von eurem Kind wissen. Niemals. Nicht mal ein kleines bisschen davon!!

Alles, einfach alles was das Baby kann (oder nicht kann) ist bewundernswert, einzigartig und gleicht einem Weltwunder. Man muss seine Umwelt an den kleinsten Dingen teilhaben lassen. Wie viel das Baby, obwohl es noch sooo klein ist, getrunken hat, wie viel davon es wieder ausgespuckt hat und vor allem, wie viel davon wieder ausgeschieden wurde. Stopp! NEIN!!! Solche Dinge muss man nicht mit der Welt teilen. Liebe Eltern, bitte behaltet die folgenden Sachen für immer und ewig bei euch. Und lasst gewisse Dinge einfach sein!

1. Das große Geschäft

Es ist erstaunlich wie viel Zeit des Tages man den Ausscheidungen eines so kleinen Menschen widmen kann. Von Farbe, Konsistenz, Geruch bis hin zur Anzahl der Geschäfte - frisch gebackene Eltern diskutieren das kleinste Detail des großen Geschäfts. Doch das interessiert andere erwachsene Menschen ÜBERHAUPT nicht. Noch nicht einmal, wenn sie eigene Kinder haben! Das große Geschäft muss ein für alle Mal als Thema ausscheiden!

2. Das Alter

Warum um alles in der Welt neigen Eltern kleinerer Kinder dazu, das Alter ihrer Nachkommen in Sätzen wie 'Malte ist jetzt 42 Monate alt' anzugeben? Warum ist denn Malte nicht einfach drei oder, wenn's denn sein muss, auch dreieinhalb? Kleine Info: Wir haben nicht immer den Taschenrechner parat!

3. Die Fotos

Fotos von Babys und kleinen Kindern gucken wir uns liebend gern an. Auch wenn es locker 10-15 pro Stunde sind. Postet sie einfach weiter. Gar kein Problem! ABER lasst es bitte sein, wenn euer Kind sich die benutzte Windel auf den Kopf gesetzt, oder sich das Knie bis zum Knochen aufgeschlagen hat. Das will echt keiner sehen. Da kriegen wir die Krise! Es gilt also, süße Bilder, ja, eklige und gruselige Bilder, nein, danke!

4. Etappen-Geburtstage

Niemand feiert seinen fünfmonatigen Geburtstag. NIEMAND!!!!!!!

5. Fishing for Compliments

Für jedes Elternteil ist ohne Frage das eigene Kind das schönste. Trotzdem nervt es, wenn die stolzen Eltern auch von anderen Leuten hören wollen, dass ihr Baby das schönste der ganzen Welt ist. Wartet nur ab, möchte man da sagen, guck dir die Bilder deines Säuglings in ein oder zwei Jahren nochmal an und dann behaupte das nochmal!

6. Der Arztbesuch

Sollte es einen notwendigen medizinischen Anlass für einen Arztbesuch geben, dann bitte, liebe Eltern, teilt es mit uns. Da haben wir gerne ein offenes Ohr. Aber wenn euer Kind nur zu einer einfachen Vorsorgeuntersuchung muss, ihr daraus aber eine unendliche Geschichte bastelt, in der sogar die Dienstkleidung der Arzthelferin, des Kinderarztes, der anderen Wartezimmer-Eltern und des Hausmeisters vorkommt, dann bitte, behaltet sie für euch. Was für euch super spannend ist, interessiert uns nämlich nicht die Bohne!

7. Die Geburts-Ankündigung

Eine Geburt ist aufregend, das verstehen wir. Dennoch ist es unnötig, minütlich aus dem Kreißsaal zu twittern und Bilder von Mamas leidendem Gesichtsausdruck zu posten. Das wollen wir nicht sehen. WIRKLICH ÜBERHAUPT NICHT! Und ganz besonders wollen wir keine Details darüber, wie weit sich der Muttermund schon geöffnet hat. Nein! Niemals!

8. Der Anruf

​Wenn das kleine Bündel Leben dann endlich das Licht der Welt erblickt hat, schickt doch bitte einfach nur ein Foto. Dem Neugeborenen den Hörer vors Gesicht zu halten, bringt nämlich rein gar nichts. Außer, dass ihr uns richtig damit nervt.

9. Der Mama-Wettstreit

Bitte, liebe Mütter (bei Vätern haben wir das Phänomen eher selten beobachten können), hört auf eure Kinder zu vergleichen! 'Aber meine Mia hat schon mit 10 Monaten Mama gesagt.' Ja, schön für dich und die kleine Mia. Wenn sie auch mit 12 schon das Abitur gemacht hat, darfst du gerne mit ihr angeben!

10. Die Gesprächsführung

Bitte, liebe Eltern, gebt uns ein Zeichen wenn ihr euch während unseres Gesprächs für ein paar Sekunden eurem Nachwuchs widmen wollt. Dann unterbrechen wir kurz unsere Ausführung! Sich einfach wegdrehen und dann nur zu nicken, obwohl ihr gar nicht mehr wisst, wovon wir eben gesprochen haben, ist ziemlich unhöflich. Vielleicht einfach beachten: Ernste Gespräche auf dem Spielplatz sind unmöglich! Man kommt ja sowieso nicht dazu seinen Satz zu beenden, geschweige denn, dem Satz des Gegenüber bis zum Schluss zu folgen.

11. Der strenge Ton

Es kommt vor, bei allen Eltern, dass der Nachwuchs in aller Öffentlichkeit weint, nörgelt oder einen kleinen Wutausbruch bekommt. Aber bitte unterlasst es, ihn dann wutentbrannt anzuschreien. Denn wenn ihr mit großen Augen 'WIR HABEN UNS SCHON TAUSEND MAL DARÜBER UNTERHALTEN. LASS DAS, SONST ERLEBST DU DEIN BLAUES WUNDER, WENN WIR ZU HAUSE SIND!' schreit, dann haben wir auch Angst, dass uns ein blaues Wunder zu Hause droht.

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von Anne Walkowiak