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Was Kollegen für diesen Mann und seine todkranke Tochter tun, ist wunderschön

von Kathrin Stangl Erstellt am 6. Januar 2015
© Facebook

Es ist ein Geschenk, das man mit keinem Geld der Welt bezahlen kann: Die Kollegen von Frédéric Maire verzichten freiwillig auf ihre freien Tage, damit der Vater mehr Zeit mit seiner krebskranken Tochter verbringen kann.

Dieses Geschenk wird Frédéric Maire aus Brives-Charensac in Frankreich wohl nie vergessen. Als er bei seinem Arbeitgeber "Oministrans" um unbezahlten Urlaub bittet, damit er sich um seine krebskranke Tochter kümmern kann, erlebt er eine unglaubliche Überraschung. Jeder seiner Kollegen hat freiwillig auf ein paar Urlaubstage verzichtet und sie an Frédéric übertragen. Insgesamt 262 freie Tage sind so zusammengekommen - eine wunderschöne und selbstlose Spende, die es dem besorgten Vater ermöglicht, die nächsten 13 Monate zu Hause bei seinem Kind zu bleiben.

Und das ist gerade in diesem Moment wahnsinnig wichtig. Anfang November bekam Familie Maire die schreckliche Diagnose: Ihre 6-jährige Tochter Louann leidet an Leukämie. Seitdem befindet sie sich in ärztlicher Behandlung, muss jeden Tag Medikamente schlucken und kämpft mit aller Kraft gegen den Krebs. Bald beginnt ihre erste Chemotherapie. Die Schule kann sie frühestens im September wieder besuchen - wenn alles gut geht.

Louann mit ihrem Papa © Facebook

Doch damit das Mädchen die schwere Zeit möglichst gut übersteht, halten nicht nur die Familie und Frédérics Kollegen zusammen. Der ganze Heimatort Brives-Charensac hilft mit! Um zu verhindern, dass Louann in der Schule komplett den Anschluss verliert, kommt ihre Lehrerin zwei Mal die Woche zu der 6-Jährigen nach Hause und unterrichtet sie dort. Ihre Klassenkameraden schicken ihr regelmäßig Bilder und Gute-Besserungs-Wünsche. Und ihre Patentante will ihrem Schützling einen ganz großen Wunsch erfüllen: Auf Facebook sammelt sie Geld für eine gemeinsame Reise nach Paris - die Stadt, die Louann unbedingt einmal sehen will.

Wir sind begeistert von so viel Solidarität und wünschen der kleinen Louann und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft! Hoffentlich geht es ihr bald besser!