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gofeminin sagt JA zu Deutschland und NEIN zu Rassismus!

von Nadine Jungbluth Veröffentlicht am 28. Oktober 2014
© Twitter

Wir finden es erschreckend, was gerade in Deutschland los ist. Aber wir wollen auch nicht die Augen verschließen. Stattdessen möchten wir laut sein und der Welt da draußen zeigen, dass dieses Land KEIN gewalttätiges Land ist!

Am vergangenen Wochenende gingen unter dem angeblichen Motto "Hooligans gegen Salafisten" Tausende rechtsextreme Randalierer in Köln auf die Straße. Doch das Motto war nichts weiter als ein Vorwand für zahlreiche Rechtsextreme, um ihrem Ausländerhass Raum zu geben. Aus der angemeldeten 'friedlichen' Demo mit 1500 Demonstranten wurde eine brutale Straßenschlacht mit mindestens 4000 beteiligten Hooligans und Neonazis. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt. Die Rechtsextremen griffen zudem Journalisten, Passanten und friedliche Zuschauer an, die vom Fenster aus die Demo beobachteten.

Natürlich sind salafistische Organisationen ein großes Problem, dem wir uns stellen müssen. Doch die rechtsextremen Gruppierungen nutzen unsere Angst vor den Salafisten geschickt aus, um ihre unerträglichen Parolen durchs Land zu brüllen und Hass gegen muslimische Mitbürger zu schüren. Dabei ist klar: Die Antwort auf Hass und Gewalt kann nicht noch mehr Hass und Gewalt sein! Jede extreme Gesinnung, die Hass schüren und Gewalt gegen andere Menschen fördern will, möchten wir in Deutschland - und auf dieser Welt - nicht haben!

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Wir sind schockiert über die Gewaltbereitschaft dieser Menschen. Und wir fragen uns: Was ist los in Deutschland? In einem Land, das es eigentlich besser wissen müsste? Wie kann es sein, dass in unserer Gesellschaft so viel Hass überhaupt existiert?

Auch auf Twitter und in den sozialen Netzwerken waren die Ausschreitungen am Wochenende das Thema Nummer eins.

Wir von gofeminin sprechen uns ganz klar GEGEN Rassismus aus. Wir leben in einem modernen, toleranten Land, auf das wir stolz sind. In Deutschland empfangen wir Menschen aus anderen Ländern - insbesondere solche, die aus Kriegsgebieten flüchten mussten - mit offenen Armen und offenem Herzen. Wir lieben und leben die Vielfalt, den kulturellen Austausch, Freude über- und Respekt füreinander.

In Deutschland haben wir für so vieles Platz. Für Rechtsextremismus jedoch nicht! Auch nicht für den versteckten, leisen Extremismus, der sich so oft in engstirnigen Kommentaren im Internet zeigt.

Darum schließt euch an! Bieten wir dem Extremismus die Stirn. Leben wir lieber friedlich Seite an Seite, statt im ständigen Kampf gegeneinander. Sprechen wir uns aus gegen jede Form von radikaler Gesinnung, die sich in Hass und Gewalt gegen andere äußert.

von Nadine Jungbluth