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© Ash Nayler
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"Ich habe meine Brüste nicht verloren! Es sind doch keine Handschuhe!"

von Redaktion Veröffentlicht am 30. Mai 2014

Ehrliche Bilder und starke Worte einer bewundernswerten Frau.

"Es muss schlimm sein, seine Brüste zu verlieren." Ein Satz, den Katherine nicht mehr hören kann. Vor einigen Jahren wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, darum wurden ihr beide Brüste entfernt. Durch die Chemotherapie fielen ihr die Haare aus. Doch Katherine hat nichts verloren!

In einem dreiteiligen Fotoshooting hat Fotografin Ash Naylor Katherines Kampf gegen die Krankheit in bewegenden Bildern festgehalten. Ehrlich, ungeschönt und wahnsinnig stark. Sie zeigen eine Frau, die niemals aufgibt und ihren Körper liebt, so wie er ist.

"Ich habe meine Brüste nicht verloren," erklärt Katherine. "Ich habe sie mir abnehmen lassen, weil sie versucht haben, mich umzubringen. Das ist ein Unterschied." Einen Handschuh kann man vielleicht verlieren, aus Versehen. Aber Körperteile, die verliert man nicht! Das ist eine bewusste Entscheidung.

"Auch meine Haare habe ich nicht verloren. Die Medizin hat nur noch keine bessere Methode gefunden, den Krebs zu bekämpfen, als Gift durch den gesamten Körper zu schütten und alle Krebszellen, bzw. alle schnellwachsenden Zellen wie Haar-, Nägel-, Nerven- und Hautzellen, zu töten. Ich habe meine Haare nicht verloren, ich habe sie mit Gift umgebracht, da dies die einzig medizinische Möglichkeit für mich war, den Krebs am Wachsen zu hindern."

In ihrem Kampf gegen den Krebs musste Katherine fünf große und elf kleinere OPs über sich ergehen lassen. Zudem eine schmerzhafte und anstrengende Chemotherapie. Doch die starke Frau steht zu sich und zu ihrem Körper, so wie er ist.

"Ich bin verdammt stolz auf meinen Körper, weil er so oft aufgeschnitten wurde und immer wieder verheilt ist. Jetzt bin ich flach. Ich liebe es. Ich schaue mir meine Narben an und sehe ein Jahr voller Schmerzen, Qualen und Überleben. Mein Körper hat keine Standard-Modelmaße. Er ist eine Maßanfertigung, die ich selbst entworfen habe."

Wir sind sehr beeindruckt von Katherines Geschichte und der wahnsinnigen Kraft, mit der sie sich ihrem Schicksal entgegengestellt hat. Wir wünschen ihr alles Gute und vor allem Gesundheit für die Zukunft!

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von Redaktion

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