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Jamie Woon: Sphärisches Klangvergnügen mit ganz viel Hall

von Julia Windhövel Veröffentlicht am 8. Juni 2010

Seine Mutter ist die schottische Folk-Legende Mae McKenna, eine Dame, die als Studiovokalistin schon mit unzähligen Superstars ins Aufnahmestudio gegangen ist - unter anderem mit Björk, Michael Jackson und so gut wie allen Popgrößen der Achtziger, die aus der Hit-Schmiede Stock, Aitken & Waterman kamen. Jamie Woon selbst, der schon auf etlichen großen Festivals in UK gespielt hat, ist zur Zeit in vielen Ländern auf Erfolgskurs.

Jamie Woon & sein Debütalbum 'Mirrorwriting'
'Lady Luck' ist der groovende Vorbote aus Jamie Woons Debütalbum 'Mirrorwriting'. Der britische Künstler, der mit seinen faszinierenden Live-Performances, die nicht viel mehr als einem Mikrophon und seiner Stimme bedürfen, hat bereits bei fast jedem namenhaften Festival wie Sonar, Glastonbury, etc. für Furore gesorgt.

Der neue Jamie Woon Sound klingt satter und größer - hier fließen futuristische Popsounds mit einer Überdosis Hall, Beats und Bassdruck zusammen. "Ich liebe Sachen mit viel Hall", so Woon. "Natürlich kann man es auch übertreiben, aber man kann damit einfach mal unglaublich gut Stimmungen und Atmosphäre kreieren. Ich stehe halt auf die ganz, ganz tiefen Subbässe, und drum herum muss ganz viel Freiraum bleiben. In diese Freiräume kann man dann kleine aber feine Akzente einstreuen, und sonst ist dieser gewaltige Hohlraum nur für eine Sache da: die Stimme."

Auf 'Mirrorwriting' beweist Jamie Woon, was kontemporärer Pop kann. Seine Kompositionen schweben mit einer Leichtigkeit über Genregrenzen hinweg und verschmelzen zu einem ganz neuen, fast schon sphärischen Klangvergnügen.Woon landete im Januar auf Platz 4 des renommierten 'Sound of 2011'-Rankings der BBC.

Das Album ist am 27. Mai 2011 erschienen.

von Julia Windhövel